Beiträge von McChris

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    Hat sie nicht. Sie hats sich in allen richtungen angeschaut und gab mir dann gleich Tropfen mit...ihre Meinung dazu: Ist eine Bindehautentzündung ausgelöst vermutlich durch Zugluft.
    Sind dann aber nicht beide Augen betroffen? Ein Fremdkörper war nicht drin und sein Augapfel war auch nur leicht gerötet. Was mir nicht gefiehl war eben der schleim und das braune klebrige Sekret

    Einseitige Bindehautentzündungen sind sogar sehr häufig - eben je nachdem von wo der Durchzug kam. Oft ist Autofahren mit geöffnetem Fenster die Ursache für so etwas.
    Der Verdacht auf einen Fremdkörper wäre auch nicht das Erste, was mir nach Deiner Beschreibung einfiele - das äußert sich häufig in einer wesentlich ausgeprägteren Symptomatik, mit dauerhaft tränenden und fest zugekniffenem Auge, eine Eiterung käme dann erst durch eine im Verlauf auftretende Entzündung mit Keimbefall vor..

    Wie schon geschrieben - Deine TÄ handelt absolut korrekt und verantwortungsbewußt.
    Tiefergehende, sich weiterentwickelnde Entzündungen am Auge kann man als Laie einfach nicht erkennen. Deshalb ist ihr Vorgehen mit Wiedervorstellung vor weiteren Maßnahmen absolut korrekt.

    Sei lieber froh, dass sie so gründlich arbeitet, alles andere könnte grad beim Auge nämlich auch in die Hose gehen.

    LG, Chris

    hallo,
    ich finde die Vorgehensweise Deiner TÄ tatsächlich sogar sehr gut - zunächst der begründete Versuch, eine Besserung ohne Antibiotika zu erzielen und auch die Wiedervorstellung nach 1 Woche finde ich sehr verantwortungsvoll - sie muss sich doch ansehen, ob die Entzündung besser geworden ist, oder sogar schlimmer, ob die Entzündung auf andere Strukturen des Auges übergegriffen hat.......auch die logistische Frage nach der Häufigkeit der Gabe von antibiotischen Augentropfen ist sehr seriös - gibt man die zu selten, helfen sie anfangs ein wenig, dann läßt die Wirkung aber nach und es entwickeln sich rasch Resistenzen...

    Alles in Allem macht Deine TÄ das genau richtig.

    LG, Chris

    Hallo Juraben,
    es tut mir sehr leid, was Deinem Ben geschehen ist.

    Und ich kann verstehen, dass man nach Erklärungen sucht, dass man verstehen will, warum etwas so unfaßbares passiert ist.

    Ich bin Intensiv-Pflege-Kraft, deshalb versuche ich Dir einfach ein paar grundsätzliche Überlegungen aufzuschreiben, die Dir das Verstehen hoffentlich ein wenig leichter machen...

    Ich halte den Erklärungsansatz Deines TA gar nicht mal für verkehrt - eine Spondylose kann tatsächlich sehr starke Schmerzen beim Kotabsatz verursachen, dadurch bedingt halten die Tiere den Kot ein, solange es geht, dadurch kommt es zu einer zunehmenden Verfestigung des im Darm ruhenden Kotes mit der Bildung von Kotsteinen.

    In solch einem Fall würde man von einem s. g. "mechanischen" Ileus sprechen, der entweder durch eine Verlegung der Darmpassage entsteht oder durch Verdrehen des Darmes in sich vorkommen kann. Ersteres halte ich bei Deinem Hund für wahrscheinlicher.

    Wird ein Hund aufgrund von seiner Schmerzsymptomatik tierärztlich vorgestellt, und dann auch prompt eine Spondylose gefunden, erklärt sich das ganze Geschehen zunächst einmal sinnig.
    Auch die Entdeckung von Kotsteinen, die aufgrund ihrer Dichte im Knochen-Röntgen sichtbar sind, passt durchaus dazu und wäre bei einem harmlosen Verlauf durch die Gabe des Klistiers ausreichend behandelt gewesen.

    Eine Ansammlung von Kotsteinen druch Kotabsatstörungen kann aber aufgrund der schon einige Zeit bestehenden Symptomatik - Du hattest ja bemerkt, dass Dein Hund verhältnismäßig selten Kot absetzt, ab einem bestimmten Punkt so dramatisch werden, dass eine Behandlung durch Klistiere nicht ausreichend ist.

    Die gesamten Vorgänge, die sich aufgrund eines Darmverschlusses abspielen, sprengen den Rahmen dieses Forums, aber ein unbehandelter Darmverschluss führt innerhalb weniger Stunden dazu, dass sich sowohl im Darm als auch im gesamten Organismus Vorgänge abspielen, die ab einem bestimmten Punkt einfach nicht mehr aufzuhalten sind - es kommt zu lokalen und systemischen Zirkulationstörungen in Sachen Durchblutung lebenswichtiger Organe, es kommt durch entzündliche Vorgänge zu extremsten Flüssigkeitsverlusten, es kommt durch Ausfall der Darmschleimhaut-Barriere zu einer inneren Vergiftung mit Giftstoffen aus der Verdauung und aus fehlverdauten Nahrungsbestandteilen...
    Das Ganze führt innerhalb allerkürzester (wirklich nur wenige Stunden, zwei bis drei etwa...) Zeit zu einer s. g. Sepsis (Blutvergiftung) mit Multi-Organversagen.... ein Zustand, der einfach nicht mehr therapierbar ist, der auch in der Humanmedizin sehr häufig zum Tod der Patienten führt oder aber extremste Intensivmedizin erfordert - mit Notfall-OP, Darm-Entfernung, Langzeitbeatmung, Dialyse - Vorgehensweisen, die - m. E. nach glücklicherweise - in der Tiermedizin noch nicht so gang und gäbe sind...

    Nun könnte man darüber diskutieren, ob Deinem Hund mit einem zusäztlichen Kontrastmittel-Röntgen zur Kontrolle der Darmpassage (etwas, das man auf dem "Knochen-Röntgen" eben nicht sehen kann) hätte geholfen werden können - aber ich möchte da erhebliche Bedenken äußern, denn in dem Moment, in dem man einen Darmverschluss mit so gravierenden Folgen entdeckt, hat die Uhr, die darüber entscheidet, ob man noch rechtzeitig eingreifen kann, schon längst zu ticken begonnen...

    Meine Meinung - aus über 20 Jahren Intensiv-Medizin - ist die, dass Deinem Ben vermutlich niemand mehr hätte helfen können. Auch bei einer OP hätten seine Chancen zu diesem Zeitpunkt mehr als schlecht gestanden. Einen so dramtischen, kompletten Ileus kann man nur besiegen, wenn man ihn quasi per Zufall entdeckt, noch bevor großartig Symptome da sind - das ist bei Tieren fast unmöglich.

    Die Blutwerte lassen auf eine Sepsis, bzw. auf einer besondere Form der Sepsis schließen, auch das lange Nachbluten passt dazu...

    Was Dir und Ben passiert ist, ist eine absolut tragische, aber häufig vorkommende Verlaufsform eines mechanischen Ileus, an der niemand "schuld" ist und an der niemand etwas hätte ändern können...

    Ich hoffe, dass dieses Wissen Dir ein wenig dabei helfen kann, Ben´s Tod annehmen zu können.


    LG, Chris

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    ein dementer opa versteht das auch nicht. ein paranoider oder schizophrener patient unter umständen auch nicht. ich denke, man kann einfach nicht prinzipiell davon ausgehen, dass ein mensch solche maßnahmen versteht und deshalb verarbeiten kann und ein tier nicht.

    @ Momo und Lotte
    Ich verstehe Deine Gedankengänge dabei.
    In der Humanmedizin ist es jedoch so, dass man wesentlich mehr Möglichkeiten hat, die Schmerztherapie ist um Lichtjahre ausgefeilter, ähnlich ist es mit den sonstigen Anästhesie-Methoden und auch manche OP-Techniken sind im Grunde extra dafür "gedacht", eine möglichst kurze 'Rekonvaleszenz-Zeit zu haben, gerade im Drum-Rum bei geistig behinderten oder altersdementen Patienten gibt es viel Möglichkeiten, den Streßpegel möglichst gering zu halten - ganz ausschalten kann man ihn nicht.
    Für Kinder ist es fast schon selbstverständlich, dass mindestens ein Elternteil durchgehend anwesend ist, bei geistig Behinderten nutzen wir gern und oft die Hilfe der Betreuer, ebenso bei dementen Patienten. DAzu kommt noch die individuelle Einsatz-Bereitschaft des Pflegepersonals während der Betreuung - was aber in der Intensivmedizin natürlich so eine Sache ist, denn all diese rein "menschlichen" Tätigkeiten, werden in den Zeitaufwandsberechnungen nicht berücksichtigt, so dass liebevolle Zuwendung zur - eigentlich gesundheitsfördernden - Streßminimierung immer irgendwo bei anderen Tätigkeiten "geklaut" werden muss...

    All das verhindert nicht dieses dumpfe Gefühl, das man hat, weil man weiß, dass viele alte Menschen oder geistig behinderte Menschen oder sehr junge Menschen auch nicht wirklich wissen, dass man ihnen ja eigentlich bloss helfen will.... Ruhig, souverän und liebevoll kann man seinen "Job" dort nur machen, wenn man diesen Gedankengang ausklammert.


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    Er weiß es, zumindest weiß er, dass da etwas ist, das unangenehm ist und kratzt sich deswegen (nicht immer aber manchmal, wenn mensch die Zecke nicht früh genug bemerkt).

    Wenn er müsste aber nicht wollte, würde der Hund, wenn man mit der Zeckenzange kommt, erst einmal flüchten, d.h. weggehen. Tut er aber nicht. Weil er nämlich gelernt hat, dass Plagegeist weg = tut mir gut. Ist jedenfalls meine Beobachtung.

    @ DSH Bauer
    Vorweg - ich betrachte dies hier als reinen Gedankenaustausch, will also nur zum Ausdruck bringen, was ICH bei diesem Thema für Gedanken habe und lese mit Interesse, worüber sich andere bei diesem Thema Gedanken machen und nehm mir davon auch so einiges mit...

    Bei Deiner "Zecken-Zangen-Interpretation" habe ich allerdings gewisse Bedenken, die ich noch äußern möchte:

    MEINE Hunde sind leider eine andere Nummer - die halten nicht still, weil ihnen das Entfernen einer Zecke so offensichtlich gut tut, sondern die halten still, weil sie gelernt haben "Wat mutt, dat mutt" und dann dafür sehr gelobt werden.
    Hat sich eine Zecke gerade erst festgesetzt, mag der "Sofort-Erfolg" in Sachen Lernerfolg beim Hund, nämlich die Verknüpfung "Es tut weh, Zeckenzange kommt, es ziept und dann tut es nicht mehr weh" vielleicht hinhauen...aber mir ist dieser Verknüpfungsvorgang aus mehreren Elementen für einen Hund schon fast zu komplex...

    Aber erfahrungsgemäß finden wir manche Zecken eben nicht sofort und dann ist es sehr häufig so, dass die Bißstelle auch nach Zeckenzangen-Einsatz noch für ein, zwei Tage schmerzt, brennt und ggf. juckt. Somit kann der Hund, dessen Lernverhalten durch prompte Reaktionen geprägt ist, keinen nennenswerten Zusammenhang zwischen Zecke und Zange herstellen...

    Ich persönlich betrachte die cognitiven Fähigkeiten eines Hundes (auch anderer Tiere) sehr eng mit dem Faktor Zeit verknüpft - ein Lernerfolg kann nur in der idealen Kombination von durchgehend richtigem Vorgehen menschlicherseits und der Einhaltung des für den Lernerfolg nötigen Zeitfaktors erfolgen - wenn die Belohnung für einen unangenehme Maßnahme erst zwei, drei Tage später erfolgt, kann ein Hund diese beiden Ereignisse nicht mehr miteinander verknüpfen.

    LG, Chris

    Hallo,
    erklär bitte Deinem Freund, dass viele dieser Auslandshunde eine Vorgeschichte haben, in denen der Umgang mit Menschen keine besonders gute Rolle gespielt hat.

    Leider ist es so, dass solche Hunde anfangs besonders unsicher im Umgang mit Männern sind, erstens aus den Erfahrungen der Vergangenheit heraus und zweitens, weil Männer von Natur aus häufiger eine "imposantere" Statur, ein anderes Auftreten und eine tiefere Stimme als Mädels haben - das ist für viele Hunde schon ein erhebliches Problem.

    Durch die Beschäftigung mit der Körpersprache des Hundes habt Ihr schon mal einen guten Schritt gemacht - es ist wichtig für Euch, erkennen zu können, ob der Hund gerade aus Unsicherheit reagiert, wie er reagiert - da kann das abstandswahrende Knurren z. B. dazugehören, oder ob der Hund versucht, seine Ressourcen - Dich z. B. - abzustecken und nach aussen abzugrenzen.

    Um das beurteilen zu können, würde ich Euch empfehlen, dass Euch mal ein Hundetrainer zuhause besucht und einfach mal guckt und erklärt, was
    Euer Hund für Signale aussendet. Deshalb ist die Nachbarin eine sehr gute Idee....

    Dein Freund muss sich leider für eine gute "Beziehung" mit Eurem Hund ein wenig mehr ins Zeug legen, als Du bisher, aber das liegt nicht an ihm, sondern das liegt an der Kombination aus Vorgeschichte und den Vorgaben, die Männer oft so mitbringen...Und wie im wirklichen Leben auch, sind die Beziehungen, die anfangs mehr Einsatz erfordern, dafür hinterher die besseren, als wenn einem alles in den Schoß fällt...

    Wenn Du schreibst "nach der Eingewöhnungszeit" muss ich ein wenig schmunzeln - Eure Hündin ist nach drei Wochen noch lange nicht wirklich angekommen... das dauert noch - bei manchen Hunden bis zu einem Jahr.

    Du kannst am meisten dazu beitragen, indem Du Deinen Freund in den Momenten, in dem die Hündin vor ihm noch unsicher reagiert, unterstützt und Dich ansonsten sehr der Hündin gegenüber zurückhälst.

    Dein Freund muss lediglich erkennen, dass ER selbst nicht das Problem für die Hündin ist, sondern ihre vermutete Unsicherheit im Umgang mit Männern durch ihre Vergangenheit bedingt ist...ruhiges, liebevolles aber konsequentes Verständnis werden ihn irgendwann ans Ziel bringen...

    Mit Zeit und Geduld können die Beiden durchaus ein Dream-Team werden.

    Halt uns mal auf dem Laufenden, was die Trainerin sagt.

    LG, Chris

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    Die Orga wurde nicht in Kenntnis gesetzt, dass die Lage sich so zugespitzt hatte, dass eine Einschläferung zur Debatte stand. Sie war nur in Kenntnis gesetzt worden, dass eine PS benötigt wird, und immer noch darum bemüht, eine zu finden. Das Problem ist nur, dass alle üblichen PS entweder andere Tiere (das wäre mit dem Hund zu gefährlich gewesen) oder zu wenig Erfahrung mit aggressiven Hunden haben, als dass man ihnen den Hund hätte anvertrauen können.

    Aber was wäre denn noch übrig geblieben - eine verzweifelt, überforderte HH mit einem Hund, mit dem sie nicht mehr in einem Raum sein konnte, weil er - warum sei jetzt mal völlig aussen vor gelassen - in irgendeiner Weise aggressiv reagiert - ist denn dann nicht vollautomatisch klar, dass da eine Lösung her muss und zwar sofort? Wenn man schon davon ausgegangen ist, dass der Hund zu aggressiv für unerfahrene HH gewesen wäre - versteh ich jetzt nicht so ganz, was die Orga noch für Optionen gesehen haben könnte.

    Aber wie auch immer - als Unbeteiligter vom Hören-Sagen kann man das natürlich nicht wirklich beurteilen. Dennoch sollten m. M. nach gerade die TS-Organisationen, die Auslandshunde her holen, immer für solche Fälle gewappnet sein - "mein" Verein hat jederzeit die Möglichkeit einen solchen Hund bei einem "guten" Hundetrainer in Pension zu geben - da ist erst einmal Ruhe reingebracht, auch der Hund kann erst mal zur Ruhe kommen und dann kann vom Profi geklärt werden, inwieweit man mit TRaining die Probleme lösen kann, nachdem der Hund bei recht plötzlichen Verhaltensauffälligkeiten gesundheitlich abgeklärt wurde. Und genau soetwas - nämlich die Verantwortung für die vermittelten Tiere - gehört für mich zu dem, was die Arbeit einer TS-Organisation seriös macht.

    Der TA ist in diesem unglückseligen Fall das letzte Glied einer Kette - der wäre auch der letzte, dem ich einen Vorwurf machen würde. Die TÄ, die ich bisher kennengelernt habe, schläfern nicht mal eben schnell so einen Hund ein, bei dem sie nicht den allerkleinsten Hinweis für die vom Halter geschilderte Problematik sehen.

    Unsere TH sitzen voll mit schwer vermittelbaren Hunden aufgrund von Aggressionsproblemen - manche schon fast ihr Leben lang, ohne jede Chance dort jemals wieder hinauszukommen. Und so sehr sich auch TH-Mitarbeiter bemühen - das ist schon eine sehr fragliche Lebensqualität in meinen Augen. Jahre um Jahre in oft noch Einzelhaft - nur wenige Stunden in der Woche, in der die Hunde das bekommen, was sie so dringend brauchen - menschliche Zuwendung...

    Im besten Fall hätte dem Kerle geholfen werden können, das werden wir nun nicht mehr erfahren.
    Im schlimmsten Fall wäre er einer von den Unvermittelbaren geworden, die keine Chance auf ein Leben bekommen hätten, das diesen "titel" auch verdient.

    LG, Chris

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    Vorhin verhielt es sich, dass Kira auf der Terrasse taumelte, gegen den Brunnen lief, schließlich mit der Hinterhand einknickte und in sich zusammenfiel. Kurz darauf bekam sie Krämpfe in den Extremitäten, verdrehte die Augen und setzte unkontrolliert Kot und Urin ab.

    Ich würde den Hund möglichst bald in der TK vorstellen - hinter dem Taumeln, Wegknicken und DANN erst krampfen, kann sich auch eine Herzerkrankung verbergen... Was im Rahmen einer Epilepsie-Ausschluss-Diagnose sowieso eine sinnvolle Untersuchung wäre...

    Schau mal da, dort hat Corinna die gängige Epi-Ausschluss-Diagnostik sehr schön beschrieben und aufgelistet:

    https://www.dogforum.de/fpost8344385.html#8344385

    Daumen sind selbstredend gedrückt.

    LG, Chris

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    Den Tierheime ordentlich Druck machen bzw. weitere aufsuchen - sind die nicht verpflichtet, den Hund aufzunehmen?

    Da wäre m. E. die zuständige Orga viel eher in der Pflicht gewesen.
    In wirklichen Notfällen, was da ja offensichtlich auch der Fall gewesen ist, wird bei den Orgas, bei denen ich mit-tätig bin, solch ein Hund bis zur endgültigen Abklärung der Problematik in eine Tierpension gegeben - dann ist der Druck weg auf den bisherigen Halter und es kann erst mal in Ruhe abgeklärt werden, was dahinter steckt und ob es Lösungen gibt.

    Für den Kerle tut es mir sehr leid.

    LG, Chris

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    dieses tier kriegt es nicht dauerhaft hin, bei fuß zu laufen!

    Klar, muss man auch mal jammern dürfen, aber mit Jammern allein, kommt Ihr grad nicht weiter...deshalb wird jetzt nicht getröstet, sondern ein hilfreicher Schubs gegeben...

    Ich glaube einfach, dass Deine HÜndin schlicht und ergreifend nur nicht weiß, was Du eigentlich von ihr willst.

    1 Jahr Training ohne nennenswerte Erfolge spricht für mich dafür, es mal auf eine andere Art zu probieren und da würde ich bei mir selbst ansetzen.
    Nämlich mit der Frage - habe ICH die Aufgaben "Fuß" und "allgemeine Leinenführigkeit" für den Hund deutlich voneinander unterschieden?
    WEIß der Hund wirklich, bereits, was ich da von ihm will?

    Am besten wäre es vielleicht, wenn Du Dich in der Leinen/Fuß-Situation mal von wem filmen lassen könntest...und dann auf Dich selbst achtest, ob Du wirklich eindeutige und klare Signale an den Hund aussendest...
    Oder Dir in dieser HInsicht Hilfe bei einem HT holst - so eingefahrene Problemchen aufzudröseln ist für einen alleine verflixt schwierig.

    LG, Chris