Beiträge von McChris

    Wir haben jetzt immerhin eine alte Überwachungskamera umfunktioniert, die auf den Eingang des Falkenkastens zeigt.

    Wirklich schlauer bin ich dadurch aber auch noch nicht geworden. :lol:

    Vorhin haben sie wieder gepoppt, mehrfach. Das Weibchen hält sich sehr häufig und lange AM Kasten auf, aber innen drin ausser Sicht, gleich geduckt, ist sie nur minutenweise.

    Je mehr ich über Paarung/Fortpflanzung und Brutgeschehen lese, desto komplexer finde ich das Thema.


    Grad eben hat das Männchen dem Weibchen eine Maus zum Kasten gebracht, sie hat sie genommen und ist damit weggeflogen.

    Das Männchen ist rein in den Kasten, hat sich kurz hingeduckt (wenn sie sich hinducken, sieht man sie nicht mehr) und sass eine Minute später aber schon wieder aufrecht am Rand. Ich deute das als "sie brüten zwar noch nicht, weil sie noch auf weitere Eier warten, aber sie schützen das Gelege". Ähnlich verhält sich auch das Weibchen seit etwa 3 Tagen, sie ist meist präsent, duckt sich im Kasten aber immer nur kurz weg.

    Wie seht Ihr das?

    Hello, ich habe eine Notfall-Schnee-Frage: es soll heute Nacht wie verrückt schneien, meine Heidelbeeren haben aber schon unmengen an Blüten. Muss ich die schützen? Im Laufe des Tages soll es dann wieder tauen..

    Reiner Frost wäre schlimmer als Schnee, Schneebedeckung schützt tatsächlich auch etwas vor dem Erfrieren der Blüten.

    Wenns nur ein paar Büsche sind und Du es ohne immensen Aufwand kannst, würde ich einfach was drüber legen. Das kann für eine Nacht fast alles sein, ob Frühbeetfolie, sonstige Folie, bei noch kleinen Pflanzen kann man auch einfach einen Eimer drüberstülpen, für nur eine Nacht muss es nichts lichtdurchlässiges sein.

    Ich bange hier hauptsächlich um die Apfelblüte, ein paar verwegene Blüten sind schon dran. Aber da kann ich nichts unternehmen, nur abwarten.

    Ich setze halt ohne Ausnahme die Kommandos durch und schaue, dass ich immer so arbeite, dass der Hund noch für Alternativverhalten empfänglich bleibt (Was nicht heißt, dass ich das immer anbiete). Wie man dem Hund sagt, dass er dabei keinen Stress hat, das müssen dann andere erklären.

    Möglicherweise ist das dabei der Knackpunkt: um keinen Stress in einer bestimmten Situation zu haben, BRAUCHT man ein entspannendes/runterfahrendes Alternativverhalten. Der Stress durch diese läufige Hündin ist ja nicht weg, nur weil Timur sich z. B. auf Kommando hinsetzt. Ich kann mir vorstellen, dass ihm gezieltes Entspannungsverhalten da mehr hilft.

    Und auch hier gilt: wenn Dich das selbst stresst, nimmt grad dieser Hund sich das über die Maßen an. Die Haltungsumstände eines HSH, der eben auch eine Herde beschützt UND gelegentlich im öffentlichen Raum unterwegs sind, sind schon sehr speziell. Dass der sich dann extrem an Dir orientiert und Deinen Stress noch auf seinen draufpackt, ist fast unausweichlich. Auch, wenn Dein Stress erst losgeht, wenn Timurs schon begonnen hat, er nimmt das dann als Bestätigung, dass er richtig damit liegt, Stress zu haben.

    Es klingt erstmal schön, wenn Timur dabei Kommandos befolgen kann. Mir wäre dennoch zunächst wichtiger, dass er mit der Nähe der läufigen Hündin entspannt umgehen kann. Meinen Hunden hilft leichter Körperkontakt, die lehnen sich dann ganz leicht an mein Bein. Auch T-Touches am Ohr kann man problemlos überall anwenden zum Runterfahren. Und hier ist immer mindestens genauso wichtig, nicht nur zu "sagen", was der Hund nicht machen soll, sondern genau das zu verstärken, was ich vom Hund will. Da gibts ein "jawoll" für ein tiefes Ausatmen, für eine Lockerung der Körperspannung, für eine andere Aktivität, die nichts mit der Läufigkeit zu tun hat.

    Ich würde vermutlich 2-gleisig arbeiten - zum einen ein für Timur aktiv entspannendes Alternativverhalten finden, dass ich ihm anbiete, wenn er beginnt (!) Stressverhalten zu zeigen, im Idealfall sogar, bevor und ihm gleichzeitig die Erfahrung ermöglichen, was es mit diesem Läufigkeitskram auf sich hat, indem ich ihm die Möglichkeit schaffe, ein-/zweimal eine läufige Hündin über die gesamte Läufigkeit hinweg täglich zu erleben. Das ist ein- bis zweimal gefühlt viel Aufwand, hilft aber dem Hund, das Ganze einzusortieren.

    Hast du jetzt eigentlich ne läufige Hündin mit zwei intakten Rüden an der Herde, oder macht sie jetzt “Urlaub” bei dir zuhause?

    Weder noch. :lol:

    Rinderoffenstall und Verhüterli-Zwinger sind nebeneinander in einer Scheune.

    Je nachdem, wo die Rinder mit den beiden anderen grad sind, kann die Hündin Offenstall und Auslauf nutzen.

    Im Winterbetrieb, wo die Rinder weniger auf die Flächen rauskommen, geht sie mit mir morgens und abends noch die Zaunkontrollrunden mit.

    somit hat der rüde von klein an alle Phasen der läufigkeit vor der Nase

    Hier war es nicht von klein an, aber ich finde tatsächlich, dass es für Rüden hilfreich ist, wenn sie ein, zwei Mal eine Hündin in der kompletten Läufigkeit erleben können. Das macht den Umgang damit i-wie runder, weil sie mit den Infos, die da rumschwirren, mehr anfangen können.

    Hier ists auch grad soweit.