Hier sind 2 neue Artikel:
https://www.landundforst.de/tier/schaf/bla…krankung-571754
https://www.landundforst.de/tier/blauzunge…n-rasant-571756
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Hier lassen wollte ich noch unsere Erfahrungen zu den Auriplac-Ohrmarken für Rinder, die in einer Variante mit 2 Marken pro Tier auch als Repellent in Sachen Blauzungenkrankheit empfohlen werden und die im April unser erster Versuch mit konventionellen Repellents waren:
Wirkung: keine (lt. unserem TA ist das manchmal so, bei manchen hilfts, bei manchen hilfts nicht)
Bei 4 von 5 Rindern haben die Marken die eigentlich angedachte Tragezeit von 4 Monaten nicht mal ansatzweise überlebt.
Die Befestigungspfeile, die über die Kennzeichnungsohrmarken gefädelt werden und an denen dann die Auriplac-Marke befestigt wird, sind aus Kunststoff, der im Laufe der Zeit härter wird und somit schneller bricht.
Irgendwo auf meiner Fläche liegen noch 2 dieser Marken rum, die ich noch nicht gefunden habe.
Ein Rind - das, bei dem die Befestigungspfeile am längsten gehalten haben - hat eine fiese Wunde am Ohrmarkenloch entwickelt. Da hat sich der scharfkantig und hart gewordene Kunststoff des Befestigungspfeils ins Ohr reingeschnitten. Beim normalen Routine-Kontrollblick war das nicht erkennbar, erst als das Gewebe drum rum angeschwollen ist. Da werden wir noch eine Weile mit zu tun haben.
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Der Nachfolger, das cit-Muscabloc, scheint hier auch nicht zu wirken. Fliegen, Rinderbremsen und Kriebelmücken gehen genauso an die Rinder wie ohne.
Die Wirkung auf Gnitzen zu beobachten, ist immer etwas schwieriger, da habe ich noch keine Erkenntnisse.
Die Tiere werden hier morgens und abends mit einer selbstgemischten Emulsion aus Nelkenblätter-Öl, Lavendel-Öl, Thymian-Öl und Walnuss-Blätter-Sud (alles Bio-Qualität) eingesprüht. Das ist aber sehr aufwändig und ob man wirklich jede Stelle trifft, ist fraglich. Aber da sieht man zumindest für ca. 4 Stunden einen Effekt.