Beiträge von network

    Selbstverständlich kannst du dein persönliches empfinden in einem Diskussionsforum sagen, das tun wir alle.

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    Und ich bleibe dabei - gerade weil sie Züchterin und nicht irgendeine Wald-und-wiesen-Hundebesitzerin ist wiegt in meinen Augen was passiert ist schwerer.

    Sie sucht die zukünftigen Besitzer aus, sie du Chris die Elternteile aus und sie legt die ersten Grundsteine bei den Welpen.

    Noch schlimmer wäre für mich nur Hundetrainer.

    Sie handelte doch nicht mit Vorsatz!

    Ja sie ist Züchterin, aber man darf als Hundebesitzer eben nicht außer acht lassen, dass auch mir als 'Wald-und-wiesen-Hundebesitzerin' um deine Worte zu nutzen, Alltagssituationen widerfahren können, die unter schlimmsten Umständen mein Leben komplett verändern können!

    Mit anderen Worten, eine Züchterin ist doch keine andere Hundehalterin.

    Ich schrieb das schon einige Male, dass sie gegen ein lebenslanges Hundehalterverbot vorgeht, kann ich gut nachvollziehen. Allerdings bin ich ahnungslos, ob und in welchem Ausmaß das Urteil mit Eintragung im Strafregister Einfluss haben kann!

    Durch Einlassung bzw. Verantwortung übernehmen der Tragödie (was ja hier im Thread nach sämtl. Berichten oft beschrieen wird, da dies viele viele HH nicht machen, ja zum Glück geht es dabei selten um Todesfälle mit Menschen!) und keiner Vorstrafe, scheint mir das kein unübliches Urteil zu sein.

    Ich finde das Urteil -auch ohne die Urteilsbegründung im Einzelnen zu kennen, keine Ahnung ob diese irgendwann einlesbar ist- gut!

    Die kurze Prozessdauer ist bemerkenswert, aber sicher für alle Beteiligten von Vorteil, insbesondere für die Opferfamilie.

    Dass die Verurteilte sich gegen ein lebenslanges Hundehalterverbot -ich weiß, dass das nicht Gegenstand des heutigen Prozesses war- zu Wehr setzt, kann ich allerdings nachempfinden.

    Ich bin nur gespannt, ob die heutige Verurteilung da generell einiges ändern/bewirken kann?

    Hut ab, dass sie vor Gericht die Verantwortung über diese grausame Tragödie übernommen und das Urteil angenommen hat!

    Ich hoffe sehr, dass die Opferfamilie einen Weg für ihr zukünftiges Leben finden kann.

    Und hoffentlich wird sich die Presse und auch die Öffentlichkeit für die kommenden Tage fair und nicht reißerisch verhalten!

    Ich glaube weniger daran, dass

    Mir ging es für diesen Thread hier primär darum, dass auch solche Berichte einen falschen Eindruck von tierischen Reaktionen vermitteln können. Ein Thema, das hier immer wieder aufflackert.

    einer breiten Masse Leserschaft solche Gedanken kommen, geschweige denn dass das wahr genommen wird.

    Dazu herrscht imho auch durch Schnelllebigkeit der Informationsfluten eine zu stark verbreitete Oberflächigkeit beim konsumieren von Artikeln.

    Mir ist zwar klar, daß es manchmal schwierig ist, ein wenig neutral zu bleiben, gerade bei bestimmten Themen. Aber manches wird doch durch Journalismus quasi "befeuert" - egal, ob dies nun unbewußt, oder mit voller Absicht geschieht.

    Klar werden durch Pressemitteilungen Geschehnisse befeuert.

    Presse hat Macht und das nicht wenig, sie formt und schürt Meinungen, also unabhängig dieses Katzenberichtes jetzt!