Beiträge von network

    Wie unterschiedlich doch die Sicht bezügl. Gefahrenpotential großer/kleiner Hunde schon unter Hundehaltern ist, ist enorm =)

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    In Berlin soll ab 01.01.22 ein zentrales Hunderegister zur schnellen Identifizierung aller HundehalterInnen & Hunden Inkrafttreten.

    U.a. soll dieses zentrale Register, Zitat: ... die Gewinnung aussagekräftiger statistischer Erkenntnisse über die Gefährlichkeit von Hunden in Abhängigkeit von deren Rasse oder Kreuzung, Geschlecht und Alter, ermöglichen. Zitat Ende.

    Quelle: Auszug Berliner Hundegesetz

    Da bin ich ja gespannt!

    Der unbekannte Dritte, also ein Hund der aus dem Nichts kam, zubiss und wieder ins Nichts verschwand, ging kürzlich auch durch die Presse, nachdem ein Kleinkind von einem Familienhund gebissen wurde.

    Solche Vorfälle gibt es auch ohne Meldepflicht, dazu muss die nicht her!

    Verantwortung übernehmen ist das Zauberwort.

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    network man bekommt aber die 'Nadeln' fuer den med. Tacker nicht ganz so leicht. Ich will ja einen um die Chaoten selbst flicken zu koennen (Idee meiner TAe :lachtot: ) und hab neulich echt wie bloed nach den 'Nadeln' gesucht :p

    Ja ich weiß, man kommt ran, aber es ist nicht einfach |)

    Ich dachte übrigens überwiegend an z.B. (meine) TA, TA-Angestellten und generell HH aus medizinischen Bereichen, auch Falkner & Zoomitarbeiter, Jäger sind HH usw. ... die tackern sich -bei NICHT zu schwerwiegenden Verletzungen- gerne mal selbst :nicken:

    By the way - ich bin anti Meldepflicht, rein fiktiv ist mein Statement zu verstehen!

    Würden Beißvorfälle die sich innerhalb Familien/engen Freundeskreisen abspielen, offenbart werden, also restlos ALLE die medizinische Versorgung benötigen, sähe in Blick Rasse/Mischling sicher einiges anders aus!

    Nur wo ansetzen?

    Ab wann Meldung, also ab welchem Verletzungsgrad?

    Wie ist es mit den Selbstversorgen? Manche tackern gar ihre Wunden selbst, mit genug medizinischer Kenntnis/Mittel und je nach Verletzung, why not!

    Es wird nicht möglich sein, alles restlos zu dokumentieren, in keinem Bundesland, bei keiner Behörde!

    Es ist und bleibt ein schwieriges Thema ...

    Es ist völlig normal, dass wir hier on Board, oder eben generell online Beißvorfälle durchgehen, besprechen, darüber reden und ja, auch unterschiedliche Meinungen vertreten.

    Jeder würde anders reagieren, oder könnte vielleicht gar nicht reagieren oder, oder ...

    Es ist nicht zwingend alles als Kritik zu sehen, würde man sich anders verhalten und teilt dies hier mit! Bei einigen spielt auch durchaus Erfahrung mit. Erfahrung im Umgang mit Beißvorfällen, mit Behörden, mit untätigen Hundehaltern usw.

    Ich kann mich zu einem Beißvorfall sachlich äußern, ohne empathielos zu sein.

    Auch kann ich mich zu Polizeinsätzen äußern, sie hinterfragen, ohne ein Gegner dessen zu sein.

    Einhergehend mit den vielen unterschiedlichen Nachrichten (online/Druck), ist es nicht immer einfach, eine klare Sicht von den traurigen Vorfällen zu gewinnen und ich denke mir oft, wie gut dass ich nicht richten/urteilen muss |)

    jetzt wird ernsthaft die Halterung kritisiert weil sie den Aufforderungen der Polizei gefolgt ist?

    Nein.

    Nach einem Beißvorfall ist online immer vor einem Beißvorfall!

    Deshalb Erklärungsversuche, Fehlerbehebung, Halteranalyse usw., ein völlig normales Aufarbeiten unter Hundehaltern.