Beiträge von Jottchen

    Ich finde es ehrlich gesagt, etwas unfair sowas zu schreiben. Niemand hier ist seinem Hund böse, mit Sicherheit nicht. Sondern man ist einfach verzweifelt, weil man so wenig in der Hand hat, wenn sie so richtig alt werden. Manch einer muss nunmal auch arbeiten gehen, und es ist irgendwann einfach nicht mehr damit getan, sie in eine Betreuung zu geben oder früher aufzustehen. Meine Hündin ist fast 16 Jahre alt geworden, und ich muss sagen, das letzte Jahr war mordsanstrengend, und ich war manchmal ganz schön am Boden. Betreuung ging nicht mehr, das war viel zu stressig für sie... In ihren schlechten Phasen ist dann tatsächlich meine Mutter angereist - 6 Stunden eine Strecke - und hat dann ein paar Tage/Wochen bei mir gewohnt, bis es wieder besser wurde, und die Maus keine rundum-Betreuung mehr gebraucht hat... Hätte ich das nicht gehabt, Ohje ich hätte nicht aus noch ein gewusst. Ich hab immer versucht alles für sie schön zu machen, aber es ist eben nicht immer so einfach, wenn man alleine davor steht und das restliche Leben auch noch wuppen muss. Und trotzdem fehlt sie mir jeden Tag!!!! Auch wenn mir bewusst ist, dass ich in der letzten Zeit ganz schön fertig war...

    Ich schneide an den Beinen. Dort scheint ihr das Trimmen weh zu tun. Überall lässt sie sich das gut gefallen, nur an den Beinen wird sie regelrecht panisch. Da zittert sie und will fliehen. Daher wird dann da geschnitten.

    Vielleicht geht's irgendwann besser. Das normale Trimmen wollte sie vor einem Jahr auch nicht wirklich machen lassen, aber inzwischen geht's. Deswegen hab ich die Beine noch nicht aufgegeben... ;-) Ist eben doch was anderes, wenn man einen Hund erst mit 7 Jahren übernimmt, denke ich...

    Huhu! Hier schreibe ich auch gerne wieder mit. Hab ja letztes Jahr eine 7jährige (jetzt 8jährig) Rauhaardackel-Hündin übernommen und bin inzwischen totaler Dackelfan. :herzen1:

    Zum Mantel: Durch den letzten Winter sind wir mit dem Dackelmantel von Back on Track gekommen. Ich war auch echt zufrieden. Er hat scheinbar gut warm gehalten (kein Gebibber und Geklapper), allerdings wird Bauch und Brust trotz Schutz nass. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass es mit einem anderen Mantel anders wäre. So ein Dackel ist halt ja ziemlich tiefgelegt...

    lupinchen

    Das erinnert mich an meine alte Hündin. Sie ist die letzten zwei Jahre gar nicht mehr geschwommen (wurde 15/3/4), trotz Schmerzmittel. Vorher hat sie Schwimmen geliebt! In ihrer letzten Schwimmzeit, ist sie nur noch vorne gepaddelt und hat ihr Heck hinterher gezogen. Sie hatte auch Spondylose und Hd. Ich denke mal, sie hatte Schmerzen in der Hüfte. Die Muskulatur hatte sich immer weiter abgebaut und konnte so nicht mehr stützen, sodass die Hüfte mehr "Spiel" hatte. Der Tierarzt meinte, es könnte durchaus sein, dass sie durch die Schwimmbewegung auch auskugelt. Ich habe das Schwimmen dann nicht mehr forciert, sondern sie einfach nur planschen lassen. Es ist war traurig, weil wieder ein Lebensabschnitt vorbei war, aber für sie war es besser so.

    Meine knapp 8 jährige Hündin, (die ich erst seit einem Jahr habe) hatte dieses Jahr zwei leichte epileptische Anfälle. Seitdem traue ich mich nicht mehr, ihr chemisches Zeckenzeug draufzumachen. Bei der Vorbesitzerin hat sie Bravecto bekommen. Gibt es was chemisches, dass ich bedenkenlos geben kann? Oder lieber nicht. Anfälle waren bei der Vorbesitzerin nicht bekannt...

    Ja, sicher, sie bekommt Omep.Sie ist medikamentös bestens versorgt.

    Ich drücke der Käthe auch die Daumen!
    Und ich wollte kurz meine Erfahrung bzgl. Doxy und Übelkeit berichten. Schäden kannˋs ja nicht und vielleicht hilft es ja... Ich musste das ja auch wegen Borreliose einnehmen und mir war wirklich kotzübel davon. Was mir geholfen hat und die Übelkeit gut in Schach gehalten hat, war Haferkleie. Gut durchgeweicht mehrmals am Tag. Nur so als kleine Idee, vielleicht hilft es ihr ja auch...
    Ansonsten kannst du im Moment ja leider wenig machen. Aber meine Daumen hast du.