Beiträge von Britta2003

    Zitat

    Was ich gehört hab, ist auch Wolfsblut, Orijen und Predator gut. Ist aber nur meine Meinung... bin auch kein Experte.

    Da musste ich jetzt nun doch etwas schmunzeln :smile:, denn wenn ich etwas nur gehört habe, dann ist es nicht meine eigene und persönliche Meinung. ;)

    Auf jeden Fall macht es definitiv Sinn, dass man sich wirklich intensiver einliest in die Futtermaterie, alles andere ist zwecklos.
    Ich höre auch immer wieder mal was, sehr wenig davon ist jedoch zu gebrauchen.

    Die hier eingestellten Links sind leicht verständlich, und ebenso leicht zu lesen :smile: , es lohnt sich also .

    LG Britta

    Der Beitrag von Silja regt zum Denken an, und das finde ich gut.

    Irgendwie denken wir alle immer weniger nach, alles scheint festgefahren zu sein.
    Wenn man unsere Hunde jedoch Hunde sein lassen würde, so wie von der Natur so vorgesehen, dann würden sie in unser "Lebenskonzept" einfach nicht mehr hineinpassen.
    Mittlerweile führen wir Menschen auch ein unnatürlich angepasstes Leben, und alles was wir machen entspricht nicht mehr dem Ursprung.
    Zum Beispiel ist auch der Mensch ursprünglich darauf ausgelegt, weitere Distanzen am Tag zu laufen, was er aber nicht tut, zumindest nicht im vorgesehenen Ausmaß.
    Die Folge ist Degeneration und Erkrankungen des Halteapperates mit entsprechenden Spätfolgen.
    Früher waren nur die Lendchen leicht umwickelt, heute ist es der edle Zwirn :smile: , den man sich schon berufsbedingt antun muss.
    Unser Leben bestimmt, und das kann niemand abstreiten, die auferzwungenen Konventionen.
    Kinder dürfen auch nicht mehr wirklich Kinder sein, so wie es früher einmal war.
    Einschränkungen von allen Seiten nehmen ihnen ihre Kindlichkeit viel zu früh.
    Wenn wir alle ohne Regeln und Gesetze in den Tag hinein leben dürften, ja dann könnte auch ein Hund wieder etwas mehr Hund sein, ein Kind wieder mehr Kind....wir könnten alle wieder Mensch sein.

    Wollen wir das überhaupt wirklich bis zur letzten Konsequenz auch so haben?
    Wir müssten schon auf Vieles auch verzichten :???:
    Für mich gibt es in unserer realen und momentanen Welt eigentlich nur ein Kriterium:
    Hunde müssen sich genauso an dieses Leben anpassen, wie es unsere Kinder oder wir tun müssen, denn es öffnet einfach die Tore.

    Was kann ich dafür tun?

    Ich muss meinen Hund dafür erziehen und anleiten, und ihn in in dieses/unser Leben führen.
    Ich muss ihm seine Ernährung und Beschäftigung, gemäss seiner Anlagen, verantwortungsbewusst gestalten.
    Dazu gehört bei mir auch ein gewisser "Kuschelfaktor", da bin ich ganz ehrlich, und dafür schäme ich mich auch nicht.
    Mögen sie zu früherer Zeit im Hunderudel kontaktgekuschelt haben, was sicherlich effektiver war, so muss ich dieses entstandene Manko als Mensch kompensieren.
    Und nun kommt der Egoist in mir durch , denn ich mag das auch :smile:
    Irgendwie wird es wohl auf eine Art Symbiose hinauslaufen, und das muss nicht verkehrt sein.

    Das ist nun all' das, was ich aktiv für ihn ausrichten kann.
    Halstüchlein, stylistische Geschirre mit fragwürdigen Sprüchen, Filetspitzen im Hundefutter etc. etc....das sind alles Sachen, die der Befriedigung von uns Menschen dienlich sind , dem Hund jedoch nichts nützen, aber auch nicht schaden.
    Zu Denken gibt eventuell nur die Einstellung zu dieser Materie im Allgemeinen, und das womöglich daraus resultierende Verhalten den Hunden gegenüber.
    Ein Hundi mit Strasshalsband wird sicherlich nicht gerne in Matschpfützen gesehen.

    Zusammenfassend möchte ich sagen, dass ein Hund nicht mehr so zu halten ist, wie ursprünglich in seiner Natur genetisch verankert.
    Ich kann nur versuchen, dem Ursprung so nahe wie mir ( denn da liegt die Betonung) es möglich ist, gerecht zu werden.

    Silja hatte übrigens in ihrem letzten Absatz Fragen gestellt, die ich nicht so ohne Weiteres beantworten kann.

    Zitat

    Welchen Stellenwert hat der Hund zwei Generationen später ? Gibt es dann noch Hunde ? Schafft man es bis dahin, den idealen Sozialpartner zu züchten, alle unbequemen Veranlagungen auszumerzen und nur den für uns wichtigsten Part, den Sozialtrieb herauszukitzeln ? Kann man ES dann überhaupt noch Hund nennen ?


    Kann es jemand von Euch, den bislang blieben die Fragen unbeantwortet, so weit ich mich erinnere?

    LG Britta

    Zitat

    Es war auch super Euch kennengelernt zu haben - eine Wiederholung ist aber schon deshalb dringend notwendig, weil ich trotz Deiner Erklärung es immer noch nicht schaffen, die beiden Schwarztiere auseinanderzuhalten :ops:


    Das ist eigentlich ganz einfach :D , denn das Schwarzbrot hat einen ausgeprägteren Stop als Bonny.
    Vom Körperbau sind sie ziemlich gleich, auch von der Größe, sodass sie da für Fremde nur schwer auseinanderzuhalten sind.

    LG Britta

    Das Veronentierchen wird sich nun aalen, und ihr werden die Öhrchen klingeln....hach wie schön :liebhab:
    Eigentlich ist es eine Liebeserklärung , die man als Frau höchstens einmal im Leben hört...oder zweimal ;)

    Darf ich in meinem zweiten Leben ganz und gar Hund bei dir sein?
    Ich verspreche dir auch, niemals abzuhauen. :reib:
    Für mich brauchst du auch keine Leine, kein Geschirr und kein Halsband.
    Ich bettele nicht, und fresse dich auch nicht in den Ruin.

    So machen wir das :smile: ...in meinem zweiten Leben.
    Du bist ein "Überherrchen", weißt du das?

    LG Britta, die sich vorkommt wie ein Rabenfrauchen :(

    Über den Groenendael kann ich nun nicht viel berichten, dann doch eher über den Flat.
    Allerdings ist es immer schwierig Charakteristika des Flats bis ins Detail zu beschreiben, denn sie sind so unterschiedlich wie ihre Menschen.
    Auch hat jeder eine andere Definition von einem Powerpaket, nur mal als Beispiel.
    Meinen Hund würde ich als ein solches Paketchen :D bezeichnen, der unglaublich weite und lange Strecken ausdauernd und ohne Ermüdungserscheinungen abläuft.
    Im Gegenzug dazu ist er aber "im Haus" der ruhigste Hund, der kein Mittagspipi machen muss, und auch keine Bespassung benötigt.
    Das heisst, dass er sehr viele Stunden, fast vergessen von mir , im Körbchen liegt.
    Mir gefällt das, denn ich liebe temperamentvolle, schnelle und sportliche Hunde, brauche aber auch einen Hund, der weiß wann Ende ist.
    Ich kenne viel Flats, die das nicht wissen.
    Entweder wurde es ihnen nicht beigebracht, oder aber man hat sie mit Leistungsdruck dementsprechend hochgepowert, das geht beim Flat fliessend schnell.
    Gudruns ( Tanzbaerin) Hündin würde ich jetzt zum Beispiel ganz und gar nicht als Powerhündin bezeichnen, ich finde sie eher extrem ruhig, stressfrei und gemütlich.
    Es ist eben immer eine Frage der eigenen Sichtweise, und deshalb kann man das nur selber für sich ermitteln.
    Wir können sehr lange Fahrradtouren unternehmen, wovon mein Hund mindestens das doppelte läuft. Danach ist er zufrieden, aber niemals platt.

    Zitat


    Jagdtrieb ist fast nicht zu beobachten, da der Flat, als Jagdhund nach dem Schuss arbeitet (apportiert).

    Tja, wenn sie das nur auch selber wüssten :hust:
    Ich, der Otto-Normal-Hundehalter, würde mir auch nie einen Flat aus der jagdlichen Leistungszucht nehmen, wenn der Hund nicht jagdlich geführt werden soll.

    LG Britta


    Diese Entenimitation gibt es bei Frankonia zu kaufen, aber bestimmt woanders auch noch.
    Sie hat das Lebendgewicht einer Stockente, und sieht auch täuschend echt aus.

    Bonny darf sie nach dem Training heim tragen, und ausnahmslos alle Passanten denken, dass es eine echte sei. =)
    Der Kuschelfaktor allerdings = 0

    Dann lieber die Corinna-Variante :smile: