Guten Morgen, 
mir geht und ging es nicht darum in Frage zu stellen, dem Hund Fleisch zu verfüttern.
Mir ging es in der Tat nur um diese Doppelmoral, die wir natürlich in gewisser Weise, und bis zu einem gewissen Grad, alle in uns schlummern haben.
Ich weiss nicht, ob sich noch jemand an den Thread erinnert ( noch nicht lange her, aber ich finde ihn leider gerade nicht :/ ), indem es um die Verfütterung von Eintagsküken ging, und auch um die hohe Proteinwertigkeit der Mäuse in der Hundeernährung.
Mit einer Selbstverständlichkeit wurde darüber berichtet, der Ausdruck noch verstärkt mit diversen Smilies dieser und ähnlicher Art
Manchmal kam es mir beim Lesen der Beiträge so vor, als sei dies etwas Selbstverständliches, da die Küken sowieso nach Geschlechtern aussortiert, und die Mäuse zu Futterzwecken geszüchtet werden.
Alleine die Tatsache, dass das so ist, verursacht mir Bauchschmerzen....aber das ist ein anderes Thema.
Das ist die eine Seite der Futtermäuse, und die andere Seite ist die "glückliche" Maus, die mit einer Trauergemeinde über die Regenbogenbrücke begleitet wird, die kurz vor ihrem Tod Zuspruch und Mitleid erhält.
Irgendwie hat das etwas Heuchlerisches an sich.
Wenn ich dabei berücksichtige, dass der Besitzer ganz klar traurig über den Tod seiner Maus, Ratte etc. ist, dann bleibt eben noch die sogenannte "Trauergemeinde" in der es bestimmt den Einen oder Anderen gibt, der diese Tierchen kiloweise eingefroren hat, ohne sich Gedanken gemacht zu haben.
Gestern in dem Thread wurde sogar getrauert, obwohl die TS über Wochen hinweg von der Existenz der Maus (Mäuse) gar nichts mitbekommen hatte
Trotzdem wurde in das Trauerhorn geblasen.
Gefühle der Verbundenheit und Liebe konnten sicherlich nicht aufgebaut werden, blieb nur die Überwindung das Tierchen zu erlösen, und die Frage nach dem grausamen "Wie" 
Generell bin ich ganz Patrick's Meinung, obwohl meine Kinder auch Meerschweinchen hatten.
Die Tierchen verlieren an Reiz, werden in Käfigen gehalten und vegetieren letztlich dahin.
Tag für Tag, und das jahrelang. Was für eine unbeschreibliche Tristesse bestimmt dieses Leben....
LG Britta