Beiträge von BeauShiva

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    hinsetzen is gut, ohne leine laufen lassen und hund beobachten nich so gut


    Ganz ohne Leine lass ich sie ja eh nicht. Wenn dan mit 10m Leine.



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    ist oft so, dass alles drinnen gut klappt, weil keine akute gefahr besteht... die fängt erst beim klingeln an, also an der haustür... und draussen zeigt sie ja deutlich, wo du stehst, nämlich hinter ihr...


    Ne, ich glaub so heftig ist es dann doch nicht. Wenn sie beispielsweise Angst hat, vor einem anderen Hund oder so, dann kommt sie zu mir und versteckt sich bei mir. Ich glaube das würde sie nicht tun, wenn sie über mir stehen würde.


    Gestern habe ich eine Erfahrung gemacht, die mir gezeigt hat, dass ich doch nicht so unwichtig für sie bin wie es machmal scheint:


    Ich war bei meiner Mutter zu besuch und wir haben den ganzen Tag im Garten verbracht. Sie ist die ganze Zeit rumgelaufen und hatte Spaß. Irgendwann bin ich ins Haus gegangen um etwas im Internet zu schauen. Als meine Hündin bemerkt hat, dass ich nicht mehr da bin, hat sie Panik bekommen und nach mir gesucht. Letzendlich hat sie sich neben meine Tasche gelegt, die im Garten war und hat auf mich gewartet.


    Etwas später musste ich dann mein Auto kurz wegfahren, weil es im Weg stand. Ich bin also eingestiegen, und hab die Tür zu gemacht. Leyla war mit jemandem am Spielen. Als sie aber gesehen hat, dass ich ins Auto gestiegen bin, hat sie alles stehen und liegen lassen und kam jaulend angerannt, so nach dem Motto: "Lass mich nicht allein! Nimm mich mit!!"


    Also irgendwie zeigt es doch schon dass sie sich nicht als Chef sieht, finde ich.



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    wenn du drinnen zu ihr hingehst und sie freundlich ansprichst und beschmust und fragst, ob sie n spielchen mitmacht, und sie da rumliegt und eben drauf warten kann, dass du irgendwann doch ankommst und sie hofierst, dann seh ich da schon so ne art von chefallüren an ihr...


    Wie ich schon sagte, innerhalb der Wohnung kommt sie öfter an und will spielen oder so, was ich dann aber ignoriere. Aber hofiert wird sie ja nicht. Sie denkt sich ja dann nicht:" Na guck, die alte kommt doch wieder, weil sie spielen will". Es ist dann eher sowas wie: "Endlich darf ich spielen".


    Das komplett ignorieren find ich doch etwas zu krass. Zu Hause hört sie ja auf alles was ich sage, z.B. wenn sie ins Körbchen gehen soll, oder aufhören soll rum zu toben. Das einzige worauf sie nicht hört, ist dass AUS beim bellen wenns Klingelt, aber daran arbeiten wird.

    Dann ist es auch keine gute Hundeschule. Sorry...


    Aber such immer weiter. Vielleicht auch mal in der Nachbarstadt. Ich muss auch immer in eine andere Stadt fahren, weil ich in der Nähe nichts passendes gefunden habe. Aber es lohnt sich.

    Das hört sich ja schon spannend an. :)


    Aber ich glaube für den Welpen ist das ERSTMAL nichts. Denn wie du ja auch sagst, du weisst nie genau, wie lange das ganze dann dauert und so.


    Wenn Welpi dann da ist, dann schau erstmal wie fit er an sich schon ist und wie es beim Spazieren gehen so klappt.
    Bedenke aber, dass ein Welpe selbst seine Grenzen meistens nicht kennt. Viele laufen und laufen und laufen, später merkste dann "Oh, war zuviel". Deswegen musst du als Hundehalter eben darauf achten, dass Hundi nicht überfordert wird. Bau seine Kondition langsam aus.


    Meine Hündin ist ne super Sportskanone und braucht jeden Tag mächtig Bewegung. Als Welpe allerdings konnte ich zu Beginn wirklich nur 10-15 Minuten am Stück mit ihr gehen. Sie wäre auch weiter gegangen, aber wenn wir zuviel gelaufen sind, ist sie später immer total überdreht gewesen weil sie einfach übermüdet war.


    Also nicht zuviel auf einmal fordern. Und wenn du dann siehst, dass du doch schon ganz gut, auch länger mit ihr laufen kannst, dann gewöhne sie erstmal an Umgebungen wie Wald oder Feld, bevor du sie zu so einer Suche mitnimmst. Denn da sind ja dann bestimmt auch noch viele andere leute und so, und das könnte ihr dann vielleicht unheimlich werden.


    Ich hoffe ich konnte deine Frage einigermaßen zzufriedenstellend beantworten.

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    Ich glaube das Problem ist, dass du sie ständig zu dir rufst. Kann das sein? Sie hat wahrscheinlich keine Lust mehr zu dir zu kommen oder auf dich zu hören, weil es zu oft ist.


    Das kann sein :ops: Ich muss mich da selber immer ermahnen.



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    Gib ihr vielleicht mal etwas zum knabbern, wenn sie dich nicht beachtet gehst du raus ...


    Mach ich sowieso immer



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    Ich meine damit wirklich, in Ruhe lassen !!, nicht streicheln, nicht angucken, einfach ignorieren. Mach es mehrmals am Tag, lass sie einfach mal für 2 Stunden in Ruhe. Ist sie lieb, ruhig, liegt irgendwo rum, geh mal zu ihr, streichel sie, rede mit ihr.


    Wenn ich dich richtig verstehe, meinst du wenn wir zu Hause sind, oder?
    Da haben wir überhaupt keine Probleme. Sie schläft die meiste Zeit, oder beschäftig sich mit meinen beiden Katzen.
    Ab und zu kommt sie auch mal zu mir und will spielen, aber das ignoriere ich immer. Ich entscheide selbst wann gespielt wird und das klappt auch gut.
    Wenn sie ruhig irgendwo liegt, oder mal wieder einfach nur ewig aus dem Fenster schaut, dann gehe ich hin und streichel sie, mache übungen oder spiele etwas. Wenn sie sieht, dass ich auf sie zukomme und ihr Aufmerksamkeit schenke, dann freut sie sich total darüber. Das heißt, sie ist nicht aufgedreht oder so, sie wedelt dann einfach nur mit dem Schwanz und ist super aufmerksam. Zu Hause kann ich eigentlich alles mit ihr machen. nagut, abgesehen von der Bellerei beim Klingeln.



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    wenn sie an der Leine ist und sie zieht, zieh die Leine in einer ruckartigen Bewegung in deine Richtung, schleif deine Hündin nicht zu dir, aber zieh kurz, aber kräftig an der Leine, sodass sie einen Ruck verspürt. Sag am besten nichts!


    Bringt bei ihr leider gar nichts. Sie hatte vor einiger Zeit ne richtig fiese Halsentzündung. Jedesmal, wenn sie an der Leine gezogen hat, musste sie richtig Husten, Würgen und röcheln. Ich fand das super schlimm, so dass ich darauf geachtet habe, dass es so wenig wie möglich zieht. Aber sie ist trotzdem immer wieder in die Leine gelaufen. Naja, und spazieren musste ich ja nunmal doch.



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    setzt dich ins Gras und beobachte sie. Lass sie einfach mal laufen. Nach einiger Zeit, spiel zum Beispiel mit einem Tau, einfach vor dich hin. Mach dich interessant. Irgendwann wird sie zu dir kommen wollen.


    Habe mich schön öfter einfach auf eine Wiese gesetzt und nichts getan, aber sie hat sich nicht für mich interessiert. Aber ich bin auch nie auf die Idee gekommen dann mal selber mit nem Tau oder so zu spielen. Das werde ich mal versuchen, klappt bestimmt.



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    Was ich dir damit sagen möchte, versuch bei deiner Hündin erstmal eine bessere Bindung aufzubauen,


    Genau darin sehe ich auch das Hauptproblem. Ich weiß nur noch nicht recht wie ich dieses lösen kann, aber ich habe ja jetzt schon ein paar Tipps hier bekommen, die ich ausprobieren werde.
    Das gemeine ist nur, wir hatten wirklich eine super Bindung. nur irgendwann hab ich wohl nicht gut aufgepasst, sodass wir sie verloren haben :( :

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    Laß ihn absitzen oder leg ihn hin, bis der andere Hund vorbei ist. Vorrausgesetzt er kennt "bleib" schon.


    Das hab ich anfangs auch gemacht. Jetzt hab ich ne Hündin die sich immer hinlegt wenn sie einen anderen Hund sieht und nicht weiter geht.

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    Der andere Hundetrainer meinte,dass sie starke Beschützerinstinkte hat und uns verteidigen möchte.Wir sollten, sobald sie anfängt zu knurren,mit einer Klapperdose rappeln und scharf NEIN sagen.


    Auf keinen Fall!!!!


    Das Verstärkt das Verhalten nur!! Das ist ja dann wieder total negativ für sie, was sie dann mit dem anderen Hund verbindet. "Der andere Hund ist schuld, dass sie ärger kriegt". Ich glaube das würde es noch verschlimmern.


    Ich mein, ok es würde in der Situation vielleicht helfen. Sie würde bestimmt ruhig sein, aber das eigentliche Problem wäre damit nicht gelöst. Die Symptome sind dann vielleicht unterdrückt, aber das Problem wird nur größer.


    Sie muss lernen, dass andere Hunde NICHT schlimm sind. Und dazu ist es meiner Meinung nach notwendig sie LANGSAM an andere heranzuführen. Und dazu ist eine gute Hundeschule wirklich wichtig.

    Wie lange ist der Hund denn schon bei dir? Von klein auf?


    Und hat er es auch schon immer so gemacht?


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    Villeicht MÖCHTE er ja gar nicht DIESEN Weg gehen. Wenn er bei den schon bekannten Wegen problemlos spazieren geht, ist es schon warscheinlich, das irgendetwas an diesem Weg nicht in Ordnung ist


    Ich kann mir das irgendwie nicht vorstellen, denn es können ja nicht IMMER alle wege nicht in Ordnung sein.


    Vielleicht wirst du auch selbst unsicher, weil du schon vorher weißt, dass er sich ja eh wieder hinlegt? Kann das sein?


    Wie läuft das denn genau ab? Ich mein, letzten Endes kommt ihr ja doch wieder nach Hause. Musst du ihn wirklich ununterbrochen ziehen und locken, oder geht er irgendwann doch weiter?

    Hallo Vanilla,


    Wie lange lebt der hund jetzt schon bei dir? War ihr Verhalten von Anfang an so?


    Ich denke, dass es bei einem Hund der über so viele Jahre in einem Tierheim gelebt hat, und ja auch dort aufgewachsen ist, ein völlig "normales" Verhalten ist.
    Er hat wahrscheinlich nie gelernt, wie man mit anderen Hunden spielt oder ähnliches.


    Eine Lösung kann ich dir nicht sagen, aber du solltest weiterhin nach Hundeschulen ausschau halten. Nicht unbedingt um Erziehungskurse oder so zu machen, sondern eher sowas wie eine Spielgruppe, welche eben von einem erfahrenen Trainer beaufsichtigt wird.


    In der Hundeschule in der ich bin hatten wir auch mal so einen Fall. Ein Schäferhund aus irgendeinem Tierheim. Die Hunde durften alle frei laufen und spielen. Der Schäferhund hat aber auch nur gebellt, geknurrt und alle anderen versucht "unterzubuttern". Er wurde von der Gruppe getrennt und auf die Wiese nebenan geschickt und konnte nun die anderen Hunde beobachten wie die gespielt haben. Dann kam er wieder zur Gruppe. Hat er sich wieder falsch verhalten, musste er wieder auf die andere Wiese. Das dauerte zwar einige Wochen, aber mit der Zeit hat er wirklich gelernt, wie er mit anderen Hunden umgehen musste.


    Natürlich muss man dabei darauf achten, dass sich das ganze nicht negativ auf die anderen Hunde auswirkt, deswegen schau dir die Hundeschulen ganz genau an.


    Auf jeden Fall darfst du jetzt nicht versuchen Begegnungen mit anderen Hunden zu vermeiden, aber natürlich immer aufpassen, dass keine gefahr für andere Hunde besteht.


    Hoffe ich konnte etwas helfen

    Am besten du fängst schon an deinen Hund abzulenken, bevor er den anderen Hund sieht. Das heißt du musst den Hund sehen, bevor er ihn sieht.


    Ansonsten, wenn er zum anderen Hund läuft und zieht, dann auf keinen Fall hinlassen. Einfach umdrehen und die Richtung wechseln, oder stehen bleiben. Wenn er auch stehen bleibt, bzw. aufhört zu ziehen, sofort loben.
    Nur nicht schimpfen, denn dann könnte er das Schimpfen mit dem fremden Hund verbinden.