Beiträge von CorinnaS

    Entschuldige bitte, aber kannst Du auch mal mehr als nur 1-2 Sätze formulieren? Es wäre dann nämlich viel einfacher, auf Deine Frage wirklich einzugehen, wenn man mal etwas mehr Infos hätte.

    Für das Melden von Fremden brauchst Du keine spezielle Rasse. Für das Abschrecken durch Optik braucht's schlicht eine gewisse Größe. Für das tatsächliche Abwehren von Einbrechern braucht's eine spezielle Ausbildung. Aber das kann den Hund im Ernstfall das Leben kosten, entweder durch den Einbrecher oder nachher durch den Tierarzt (falls er gebissen hat). Im VPG agiert der Hund nicht selbständig, sondern steht im Kommando. Es geht dort nicht darum, Hunde "scharf" zu machen. Und ich denke offengestanden nicht, dass ein im VPG ausgebildeter Hund das Hundeplatz-Gelernte so einfach auf den Alltag umsetzen kann. Letztlich wird er über Beutetrieb trainiert, und die Beute ist der Helfer-Ärmel. Sowas trägt aber kein Einbrecher. Für die Draußenhaltung muss man sehen, welche Rassen das vertragen. Nicht alle sind von ihrer Konstitution her dafür geeignet.

    Hier in meiner Gegend (ist recht einsam) gibt's eine ganze Reihe großer Hunde. Fast jeder hier hält einen, meist als Wachhund. Die Grundstücke haben alle so zwischen 4000 und 6000qm.
    Ich habe 2000qm und ein Beagle-Pärchen, das hier alles und jeden meldet :lol: . Mehr möchte ich nicht, für den Rest gibt's ggf. die Polizei. Denn wenn mein Wachhund einen Einbrecher beißt, dann muss mein Wachhund daran glauben. Und das würde ich meinem Tier nicht antun wollen. Wenn ich nicht da bin, bleiben die Hunde im Haus. Denn auch die Gefahr, sie könnten vergiftet werden, ist mir einfach zu groß.

    Ich hab mich auch nie so streng an die 5-Minuten-Regel gehalten. Aber doch so gut als möglich. Lieber bin ich öfter mal raus gegangen als lange Einzelrunden. Auslastung durch Kopfarbeit und Spielen. Naseneinsatz ist immer gut. Auch kleine Spaziergänge in neuer Umgebung, durch die Stadt und dergleichen, können sehr anstrengend sein, weil der Hund einige Eindrücke verarbeiten muss. Mit 5 Monaten hab ich bei Lilo das Mantrailing angefangen, mit 8 Monaten Führtraining im Garten als Vorbereitung zum Agility.
    Mir war und ist aber auch immer wichtig, dass die Hunde Ruhe lernen.

    Das Problem ist, dass kein Welpe oder Junghund nach den Spaziergeh-Regelzeiten wirklich ausgelastet ist. Die könnten doch ewig rumtoben. Aber! Die 5-Minuten-Regel bezieht sich nicht auf die Auslastung, sondern darauf, was für eine gesunde Skelettentwicklung sinnvoll ist. Und wenn man's da übertreibt, dann merkt man's dem Jungspunt nicht an, aber es rächt sich einige Jahre später.

    Och Gottchen, das ist ja übel. Wie hat er das denn gemacht?
    Um die Box wird er nicht rumkommen. Und angesichts der Tatsache, dass er noch viele, viele Jahre vor sich haben soll, würde ich mich auch daran halten. Allerdings muss er ja nicht ständig da drin hocken. Er soll halt nicht toben. Man kann ihn aber sicher auch rausnehmen und mit ihm kuscheln, wenn man ihn dabei ruhig hält.

    Mir ist vor vielen Jahren auch mal einer zugeflogen. Trotz intensiver Suche konnte kein Besitzer ausgemacht werden, nur andere Leute, denen er vorher schon zu- und wieder entflogen war. Mein Exemplar war auch super zutraulich und regelrecht verschmust.

    Als Lilo einzog, hat Kalle sich auch eine Weile stark zurück gezogen. Lilo war die totale Nervensäge :/ . Also habe ich dafür gesorgt, dass er Ruhe hatte, wenn er diese wollte. Teilweise lag er den ganzen Abend im Schlafzimmer statt wie früher mit mir im Wohnzimmer.
    Er war nie wirklich unfreundlich zu ihr, aber sie war ihm schlicht zu wild. Wenn er sie angeknurrt hat, war sie nicht sonderlich beeindruckt.
    Ab und an hat er sich auf ein Spielchen mit ihr eingelassen. Ich hatte sie auch bei fast allen Spaziergängen mit. Habe sie dann zwischendrin ins Auto gebracht und bin mit ihm nochmal los (er brauchte ja mehr Auslauf als der Welpe). Nur morgens, da bin ich kurz mit ihm alleine raus. Weil er so ein Morgenmuffel ist, war mir das wichtig. Ansonsten habe ich darauf geachtet, dass sich für Kalle nichts veränderte.
    Es dauerte ein wenig, aber die beiden sind zusammen gewachsen. Je älter sie wurde (jetzt ist sie 1 Jahr), desto lieber hat er sich auf sie eingelassen.