Beiträge von CorinnaS

    Na ja, Mülleimer sind ja schon alleine deswegen interessant, weil sie Freßbares enthalten können. Von daher ist mein Mülleimer für die Hunde eh nicht zugänglich.
    Meine Lilo, ebenfalls 1 Jahr, widmet sich auch gerne mal Schuhen. Fazit: Schuhe in den Schrank und gut.

    Hunde haben keinen Sinn dafür, was uns Menschen wichtig ist und was nicht. Zitat Jean Donaldson: "Alles ist Kauspielzeug!"

    Lilo (1 Jahr) ist auch sehr futterneidisch. Kalle (5 Jahre) läßt sich auch mal eben so von ihr vom Napf schieben.
    Ich füttere entweder getrennt oder bleibe dabei stehen. Solange ich da bin, traut sie sich nicht mehr an Kalle's Futter, weil ich das kategorisch unterbinde.
    Bei der Handfütterung ist das allerdings gar kein Problem, da wartet sie immer brav, bis sie dran ist, auch wenn noch so viele Hunde dabei sind.

    Also ich mach mich allgemein nicht bekloppt, wenn's mal 1-2 Tage reduziertes Programm gibt. Aber wenn einer krank ist, ich aber Zeit habe, dann mach ich halt mit dem gesunden Hund was extra.
    Bei uns ist's grad so, dass Kalle eh viel schläft und eher lustlos ist mit seiner Aua-Pfote. Für den mach ich jetzt nicht noch ein Behinderten-Programm auf, der wird eher mehr gekuschelt.

    Oder vielleicht doch ein Büchlein? :D Da gibt's nämlich von Sarah Fisher eins, das heißt "Anti-Stress-Programm für Hunde". Da sind auch schöne Übungen zur Bodenarbeit drin.

    Was mir so auf die Schnelle einfällt:
    - Cavaletti-Training / Leiter-Training
    - Gehen auf versch. Untergründen
    - Labyrinth (Stangen/Pylonen)

    Was ich im Garten gerne mache: Hula-Hoop-Reifen zwischen Weidezaunpfähle montieren (Reifen berührt den Boden) und statt Hürden zum Führtraining nutzen. Schöne Konzentrations- und Bewegungsübung!
    Auch immer gerne genommen: Hund um allerlei Hindernisse mit "außen" schicken (Pfahl, Baum, Bank, Pylone, was auch immer).

    Du reagierst ja nicht hysterisch auf sein Verhalten, also spar ich mir die "gib ihm Zeit" Kommentare. :D

    Was mir spontan auffällt: Ihr habt immer versucht, ihn zu schieben, also körperlich auf ihn eingewirkt. Wer weiß, was das in ihm auslöst. Ich würde ihn stattdessen auf den gewünschten Platz locken. Also z.B. mit Leckerlie in der Hand aus der Küche locken und ihn dort irgendwo platzieren (samt Leckerlie). Zur Not mußt Du das natürlich zig Mal wiederholen, bis er's kapiert hat. Das Gleiche am Tisch. Herauslocken statt rausschieben. Ich denke auch, der Lernerfolg ist größer, wenn er sich selbst bewegt statt "bewegt wird".

    In Sachen Hundeerziehung lass ich mich grundsätzlich auf kein Wettrennen ein. Mir ist das ziemlich schnuppe, wann wer stubenrein war oder durchgeschlafen hat. Ich kümmere mich so gut als möglich um mein Individuum Hund und basta. :D

    Also lass Dich nicht verunsichern und hab einfach noch Geduld. Freu Dich an allem, was sie schon gelernt hat und nimm das andere mit einem Lächeln in Kauf. In dem Alter ist es keine Schande, wenn "man" abends noch etwas aufdreht oder nachts nochmal raus muss. Letztlich werden sie alle irgendwann stubenrein und nutzen die Nacht zum Schlafen. :D

    Paco hat lange gebraucht, war dann aber Profi-Langschläfer und ist freiwillig nie vor 11h aufgestanden.
    Kalle hab ich erst mit 7 Monaten bekommen. Der holte mich jede Nacht um 4h aus dem Bett, das war zum Verzweifeln. Bis ich drauf gekommen bin, dass der nicht raus mußte, sondern einfach wach wurde und sich irgendwie einsam fühlte. Also Hündchen zum Kuscheln mit ins Bett genommen und fein weiter geschlafen. Heute schläft er einfach so lange wie ich und weckt mich gar nicht mehr.
    Lilo wollte abends ständig raus, so wie Deine. Der war aber im Grunde nur langweilig. Also hab ich abends noch etwas Programm gemacht, und gut war. Mittlerweile ist sie abends auch viel ruhiger, schläft durch und wartet morgens brav, bis ich den Tag einläute.

    Genieß die Junghunde-Zeit. Erwachsen werden sie von alleine.