Beiträge von CorinnaS
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Der Zeitfaktor ist für mich auch relevant. Wenn der Hund stundenlang wegbleibt (so war's bei dem oben beschriebenen Setter), dann ist natürlich kein Lob drin. Kommt er aber nach wenigen Sekunden - sagen wir bis 2-3 Minuten - wieder und zeigt dann auch volle Aufmerksamkeit, dann ist das für mich durchaus lobenswert.
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Ich arbeite nebenberuflich mit Hunden.
Da ich seit Jahren im Hundesport (Agility) aktiv bin, habe ich vor 2 Jahren die Ausbildung zur Dogmotion-Trainingstherapeutin für Hunde gemacht. Ich wollte einfach mehr wissen und verstehen rund um die Belastung und Betreuung von Sporthunden.
Letztlich habe ich das dann, ergänzt um allerlei sonstige Beschäftigungskurse und die Dorntherapie, auch zum Nebenberuf gemacht.
Bei den Beschäftigungskursen überwiegen die Mantrailing-Seminare bei weitem. Da gibt es einfach am meisten Interesse. Und mir macht's auch richtig viel Spaß.Ich empfinde die Arbeit mit Hunden als sehr bereichernd. Leben könnte ich davon nicht, glaube ich. Oder sagen wir: Wenn ich das als Hauptberuf machen müßte, würde ich wahrscheinlich den Spaß daran verlieren.
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Nun, ich bin vielleicht ein gebranntes Kind. Denn ich habe vor vielen Jahren mal einen Angstbeißer von einem Jäger übernommen. Dieser Hund (Irish Setter Rüde) war zwar ausgebildet, ging aber eben auch gerne mal unkontrolliert jagen. Und wurde dann beim Zurückkommen heftig bestraft. Bis er letztlich gebissen hat... Er blieb auch immer länger weg. Ich vermute mal, dass er sich kaum noch zurück traute.
Dieser Hund hat mich enorm viel Training gekostet, bis dem mal klar wurde, dass es bei mir am schönsten war
.Grundsätzlich lege ich großen Wert darauf, mit meinem Hund nicht nur den Rückruf zu trainieren, sondern auch das freiwillige Herankommen zu bestärken. Ich will nicht, dass Hund denkt "ich mach halt was ich wil, wenn die was will, dann ruft die schon". Er soll während des ganzen Spaziergangs die Verbindung zu mir halten, ohne dass ich rufen muss.
Und so kann es eben durchaus sein, dass er mal eben nur so rankommt und dafür ab und an (nicht immer) ein Leckerlie kassiert.
Zu mir zu kommen, wird immer bestätigt. Egal, aus welcher Situation heraus. Für mich zählt der Moment. Was davor war, das bestimmt dann die Attraktivität der Bestätigung.
Nun, vielleicht nicht ganz unerheblich: ich habe Beagles
.Mein Kalle ist i.d.R. wirklich ein Vorzeigehund, was sein Verhalten bei Spaziergängen anbelangt. Er hält ständig Verbindung und kommt auf Ruf sofort. Sogar bei Wildsichtung dreht er sich zu mir und sitzt vor. Wenn der dann mal einen kleinen Ausraster hat wie oben beschrieben, dann bin ich allenfalls überrascht, aber nicht wirklich verärgert. Weiß der Teufel, was ihn da geritten hat. Vielleicht die Tatsache, dass er wegen einer Verletzung längere Zeit geschont werden mußte und jetzt einfach mal wieder einen Renn-Flash hatte. Ich hab zweimal gerufen, dann hab ich's bleiben lassen und einfach gewartet. Allerdings gilt dies alles nur für Kalle, der halt schon gut ausgebildet ist und mir sonst keinen Kummer macht. Meine Lilo dürfte sich sowas nicht leisten, weil ich mich auf sie einfach noch nicht so verlassen kann. Da achte ich peinlich darauf, dass sie keine "Nichthör"-Erfolge hat.
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Ich hatte zu dieser Methode vor längerer Zeit mal ein anderes Video gesehen, finde es aber leider nicht mehr. Für mich sieht das sehr überzeugend aus. Hatte auch darüber nachgedacht, den Slalom mit meiner Lilo so aufzubauen. Aber ich hab's dann doch nicht gemacht.
Wenn Du das ausprobierst, erzähl doch bitte mal, wie's läuft. -
Meinst Du eine OP oder eine Laserbestrahlung? Die Laserbestrahlung kann sehr gut helfen, ist aber insbesondere nur eine Schmerztherapie. Ich persönlich bin sehr überzeugt von der Lasertherapie und habe zahlreiche gute Erfahrungen damit gesammelt. Du wirst sie allerdings regelmäßig wiederholen müssen. Aber dafür ersparst Du dem Hund Medikamente.
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Zumindest denken wir da ähnlich. Ob das nun richtig ist

Ich ignoriere auch unerwünschtes Verhalten. Aber eben in dem Moment, in dem es gezeigt wird, nicht im Nachhinein. Das Herankommen wird immer bestätigt. Je nach Vorleistung mehr oder weniger großzügig/partymäßiger.
Ich gebe ja immer an mit meinem Zuverlässig-Beagle Kalle. Und siehe da, heute hat der Sausack mich im Wald stehen lassen
. Nicht lange, aber mir hat's gestunken. Als er dann freudig angeflitzt kam (gerufen hab ich da schon nicht mehr), gab's ein winziges Leckerchen, danach kam er an die Leine. -
Wie hast Du den Dummy denn im Anti-Jagdtraining eingesetzt? Vielleicht hast Du ihr den Spaß da irgendwie verdorben. Beschreib doch mal näher.
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Wenn der Hund kommt, dann denkt er nicht mehr dran, was vorher war, und schon gar nicht, dass er nicht auf's Rufen gehört hatte. Also wird er eigentlich für's Kommen ignoriert.
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Warum mußt eigentlich ausgerechnet Du die Haufen wegmachen? Wissen die, dass der Hund ins Treppenhaus kotet? Und die lassen das einfach liegen?