Beiträge von CorinnaS

    Zunächst mal mein aufrichtiges Mitgefühl! Es muss schrecklich für Dich sein.

    Auch ich kenne zur Magendrehung nur, dass sie eben mit Würgen ohne Erbrechen einher geht. Auch die starke Wasseraufnahme paßt eigentlich nicht. Was sagt denn die TÄ dazu?

    Dann solltest Du genau das jetzt intensiv trainieren. Es ist eh wichtig, dass man auch einen unangeleinten Hund bei sich halten kann. Und gerade in der von Dir beschriebenen Situation wäre das ja nun sehr hilfreich.
    Wie reagieren denn beide auf ein Abbruchkommando in kritischen Augenblicken? Also könnt Ihr Raufereien verhindern, wenn Ihr sie beide ansprecht? Ihr solltet auf jeden Fall absolut klar stellen, dass Ihr das nicht duldet. Bei meinem funktioniert sowas in der Regel gut.

    Kalle ist mittels Suprelorin-Chip kastriert, Lilo unkastriert. Wir haben jetzt 2 Läufigkeiten durch. Natürlich sind die nicht spurlos an Kalle vorbei gegangen. Vor allem in den Abendstunden mußte ich ihn sehr oft maßregeln. Während der Stehtage war's teilweise extrem stressig für alle Beteiligten. Da habe ich die Hunde auch nicht mehr gemeinsam alleine gelassen, sondern grundsätzlich einen mitgenommen, wenn ich außer Haus mußte. Es allerdings geholfen, wenn ich Kalle noch Mönchspfeffer-Globuli gegeben habe. Das hat ihn deutlich entspannt.

    Ein Vogelfutterhaus ist bei mir auch Standard. Auf die Igel schaue ich, habe aber diesen Herbst noch keine gefunden. Die Rehe kommen jetzt hier ins Wohngebiet rein. Einige Nachbarn füttern sie auch. Da halte ich mich raus. Mir wär's lieber, sie würden sie nicht noch hier anfüttern. Mit zwei Jagdhunden ist es kein Spaß, wenn Rehe aus Nachbar's Garten hüpfen.

    Ich hab das zweimal durch:

    Beim ersten Rüden war es so, dass wir Zweibeiner uns halt sehr gut verstanden haben, die Jungs sich aber permanent an die Wäsche wollten. Wobei da beide gleich unfreundlich waren. Mit denen haben wir's rein über den Gehorsam laufen lassen. Sie durften sich zwar anmotzen, aber nicht raufen. Wir haben uns fast täglich getroffen und sind wie selbstverständlich zusammen gelaufen. Nach wenigen Wochen war das Thema durch. Und heute sind die Hunde beste Freunde.

    Der zweite war in unserem Agility-Verein. Bei den beiden war klar, dass die sich richtig heftig zoffen würden, wenn wir sie zusammen ließen. Also haben wir über mehrere Wochen intensiv Begegnungstraining an der Leine gemacht. Eben auch erst mit mehr Abstand, dann immer weniger. Sobald einer das Motzen anfing, gab's ein klarer Nein, wurde der Abstand wieder etwas vergrößert. Dann sind wir im Training und an Turnieren langsam immer näher aneinander gerutscht. Bis das Thema wirklich erledigt war, vergingen schon einige Monate. Und zum Schluss waren wir sogar zusammen in Urlaub in 1 Ferienwohnung, die Herren gemeinsam auf der Couch und dicke Kumpels.

    Du siehst: es geht! Aber es kann durchaus ein langer Weg sein.

    Längere Pausen verbringen meine Hunde im Auto. Ansonsten gibt's Mäntel an, damit die Muskulatur nicht so schnell auskühlt (ich mache Agility). Decken biete ich auch gerne an, werden aber leider nicht wirklich angenommen. Daher sehe ich zu, dass ich die Hunde auch in kurzen Pausen mehr bewege.
    Platzablage übe ich trotzdem, solange der Boden nicht gefroren ist. Muss ja nicht gleich eine halbe Stunde sein;)