Beiträge von CorinnaS
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Das war der Papa der TE.
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Das ist eine Tierklinik, kein Wohlfahrtsinstitut. Das mußt du einfach akzeptieren. Dir setzt auch kein Zahnarzt Implantate ein, wenn Du sie nicht bezahlen kannst. Dann gibt's halt auch nur das, was die Kasse übernimmt. Und kein Bäcker gibt Dir 3 Brote, wenn Du nur 1 Brötchen bezahlen kannst.
Sicher ist das manchmal hart, aber eben nicht zu ändern.
Wenn sie so schwach wirkte bei der Abholung, warum habt ihr sie dann überhaupt mitgenommen? Ihr hättet doch darauf bestehen können, sie noch unter Beobachtung zu lassen. Natürlich hätte das Geld gekostet, aber Du hast ja geschrieben, dass Ihr durchaus bereit gewesen wärt, mehr zu bezahlen. -
Würde auch mal nach einer Fahrpraxis suchen. Oder hast Du nicht jemanden, der Euch fahren könnte?
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Nun beruhige Dich mal. Die Tierärzte haben Dir sicher keine Hoffnung gemacht, um Dich zu ärgern. Glaube mir, kein Tierarzt sieht es gerne, wenn ein Patient stirbt. Und jeder Tierarzt wird im Rahmen seiner Möglichkeiten das tun, was er kann.
Wegen des dunklen Raumes: Wenn der Welpe so schwach war, dann brauchte er auch viel Ruhe. Da kann ein abgedunkelter Raum Sinn machen. Und Besuche waren möglicherweise viel zu aufreibend für ihn in dieser Situation. Vielleicht war er in der Klinik auch deswegen stabil, weil er genug Ruhe hatte. Und dann war es eventuell doch zuviel für ihn, wieder nach Hause zu kommen. Als es ihm schlechter ging, hättet Ihr ihn ja direkt wieder stationär aufnehmen lassen können. Wenn Ihr zugesagt hättet, die Kosten zu übernehmen, hätte die Klinik das doch sicher getan.
Ich arbeite in einer Pferdeklinik. Und auch bei uns kommt es vor, dass wir Tiere nicht retten können. Und das macht uns alle immer wieder aufs Neue sehr betroffen. Aber es gibt auch Pferdebesitzer, die kommen dann und bedanken sich trotzdem, dass wir es zumindest versucht haben.
Der Ursprung des Dilemmas liegt nicht in der Tierklinik, sondern in der Herkunft des Hundes. Ihr habt einen todkranken Hund geschenkt bekommen. Das ist sehr, sehr bitter für Euch. Natürlich habt Ihr Euer Herz an ihn gehängt. Aber es bringt Euch jetzt nicht weiter, Eure Hilflosigkeit und Euren Zorn an der Klinik auszulassen. Nehmt Euch lieber die Zeit, Euer Hündchen zu betrauern.
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Sagt ja keiner, Ihr hättet den Hund aussetzen sollen. Allerdings, wenn er ein Geschenk war, dann hätte ich den Schenker ganz schön in die Mangel genommen - auch hinsichtlich der Behandlungskosten.
Mein Paco war nach dem Unfall damals 3 Tage in der TK. Es sah gut aus, alle Ärzte waren zuversichtlich, seine Brüche kurzfristig operieren zu können. Alle machten mir Mut. Und dann kam das Polytrauma... und Ende. Will heißen: Der Zustand des Welpen kann sich nunmal auch in kürzester Zeit mehrfach stark geändert haben. Welpen dieser Herkunft, noch dazu so jung, sterben in großer Anzahl, ganz unabhängig davon, wo sie behandelt wurden.
Es ist außerdem absolut legitim, wenn eine Klinik nur das macht, was ihr auch bezahlt wird. Auch Tierkliniken sind Unternehmen, die ihre Miete, ihr Material und ihr Personal bezahlen müssen. Insofern war es sicher ungünstig, schon vorab ein Limit zu vereinbaren. Ihr hättet frühzeitig klar stellen müssen, dass die Kosten keine Rolle spielen. Wenn's denn so war. -
Vielleicht sollten die sich mal etwas mehr mit den Hunden beschäftigen...
Ich denke, am Ende bleiben nur a) Zaunerhöhung oder b) alternative Betreuungsstelle.
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Das Rückwärtsniesen kommt nicht von einer kurzen Schnauze, sondern vom Gaumensegel.
Blöde Situation mit den Tierärzten. Der mit der Fahrpraxis, kennst Du den? Vielleicht ist er ja nicht so schlecht, nur weil er keine Praxis hat. Erkundige Dich doch mal. Eine zweite Meinung ist immer gut, wenn man unsicher ist. -
Das Sprühdings muss aber auch im richtigen Moment betätigt werden, verlangt also Aufmerksamkeit eines der Betreiber.
Und dann lies doch bitte noch das hier:
http://www.beagle-entlaufen.de/spruehhalsband.asp -
Mich wollte mal ein Hundehalter verprügeln, weil ich angeblich seinen Hund getreten hätte. Dieser hatte sich weitab von Herrchen ansatzlos im gestreckten Galopp auf meinen gestürzt. Ich bin dazwischen und habe nur scheinbar nach ihm getreten. Nach meiner Erfahrung reicht das bei den meisten Hunden nämlich schon, wenn man nur nach ihnen ausholt. Und auch dieser ging auf Abstand. Dem Halter konnte ich 100mal wiederholen, dass ich seinen Hund nichtmal berührt hatte, der war völlig von Sinnen. Und dass seiner meinen angegriffen hatte, war ihm auch egal.
Ich finde es unmäßig, gleich zu treten! Man hat vorab andere Möglichkeiten zu splitten. Aber im Notfall würde ich auch treten.