Beiträge von WASTEDyouth

    Bitte weniger interpretieren und mehr aufmerksam lesen!

    Ich habe diesen Satz in Anführungszeichen gesetzt, weil er meinerseits irnoisch sein sollte, da ja ständig durch die Presse geht, dass wiedereinmal ein Kampfhund ein Kind angefallen hat o.ä.

    Dieser Satz sollte darstellen, dass auch Kampfhunde stark mit Vorurteilen belastet sind, genau wie der Border!
    Wenn ihr meinen Beitrag gelesen habt, dann dürfte euch das eigentlich nicht entgangen sein, dass ich Vorurteile gar nicht ab kann.

    Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten.
    Ich möchte mich gern dazu äußern.
    Also, ich möchte nicht, dass mein Post den Eindruck erweckt, ich wäre überfordert mit dem Hund, das ist es nicht. Mir ist lediglich aufgefallen, dass die Kleine in der und der Situation Verhaltensweisen zeigt, die mir bei anderen Welpen gleichen Alters nicht auffallen.
    In der Welpengruppe ist beispielsweise ein Aussie vertreten, der das genaue Gegenteil von meinem Border ist (und das, wo sich die Rassen doch gar nicht so großartig unterscheiden oder?). Ich gebe zu, ich bin eine Anfängerin, hatte bisher lediglich mit "Leihhunden" zutun und dabei auch immer nur mit kleineren Rassen, die sich aber im Wesen her auch nicht wirklich vom Border unterscheiden.
    Würdet ihr euch nicht auch wundern, wenn alle 6 Welpen die Abruf-Übung mit Bravur und fehlerfrei meistern (und das, obwohl sie auch nicht länger dabei sind) und euer Hund als Einziger nicht hört?
    Das ist mein Problem. Nicht mehr und nicht weniger.
    Ich möchte lediglich, dass sie auf mich, ihren Halter, fixiert ist und nicht bei jeder noch so kleinen Ablenkung zu einem Wildfremden rennt.

    Daran üben wir auch täglich und auf kurze Distanz, innerhalb des Hauses, klappt das auch ganz gut.
    Ohne Ablenkung jedenfalls.
    Ausgelastet ist sie, so denke ich, auch. Wir gehen morgens Gassi, spielen und üben dann zu Hause, gehen mit ihr wieder eine kleine Runde, dann üben wir das Alleinebleiben usw usf.
    Alles kein Thema.
    Klar, hier und da weist sie auch einige Welpenzimperlichkeiten auf, aber das ist ja sowieso standard.
    Von euch wollte ich nur wissen, wie ich bestmöglichst die optimale Prägung für meinen Hund erreichen kann.

    Außerdem: ich habe im Laufe meines Lebens so viele Border Collies erlebt, die eben nicht in das typische Bild eines Menschens passen. Die waren gegen aller Herrgotts Meinung ruhig und ausgeglichen, die haben keinerlei Anstalten gemacht, auch nur daran zu denken, ein Schaf zu hüten oder sonstiges. Wenn es danach gehen würde, nach welchen "Macken" man sich ein Tier aussucht, so würde wohl kein Mensch mehr auf die Idee kommen, sich einen Kampfhund anzulegen. Denn wer will schon einen "Hund, der Kinder anfällt und ihnen ein Ohr abbeißt" oder ähnliches. Solche Vorurteile sollte man sich echt sparen. Mein Hund entspringt z.B. einer Showlinie. Sie ist ein agiler Hund, ok, damit habe ich rechnen müssen. Habe ich auch.
    Jeder Hund ist anders, so wie jeder Mensch auch anders ist.
    Ich rate ja auch niemandem, sich lieber keinen Jack Russel anzuschaffen, weil das freche, kleine, nieermüdende Hunde sind, die auch ständig auf Zack sind. Es gibt solche und solche.
    Ich habe mir einen Border zugelegt, weil er mir gefällt, sein Aussehen entspricht voll und ganz meinen Vorstellungen, ich bin mit einem Border Collie aufgewachsen, er hat ganz stark mein Interesse an diesen Hunden geprägt.
    Des Weiteren bin ich im Laufe meines Lebens an viele Hunde geraten, anfangs wollte ich einen Westie, aber könnt ihr euch vorstellen, was der für einen Terz veranstaltet hat, wenn Freunde zu Besuch waren?
    Bekannte von uns haben einen solchen Westie, der 5 Jahre alt ist und auch nicht immer aufs Wort hört.
    Ganz ehrlich, ich weiß, was man alles vom Border hört und welch schlechten Ruf er sich ergattert hat.
    Aber letzten Endes ist er auch ein sehr gelehriger, feinfühliger Hund.
    Und aus diesem Grund wollte ich auch einen.

    Dieses Problem, was ich anfangs geschildert habe, hat keine Rückschlüsse auf die Rasse des Hundes.
    Wie gesagt, jeder Hund ist anders. In einem Border-Wurf müssen nicht nur Arbeitstiere vorhanden sein.

    Ich will lediglich herausfinden, wie ich die Prägung auf meinen Hund (den ich ja jetzt nunmal habe und den ich verdammt nochmal auch behalten möchte) erreichen kann bzw verbessern kann und ich habe ja nun auch schon einige tolle Tipps erhalten.
    Danke dafür!

    Liebe Leute!

    Mein mittlerweile 11 Wochen alter Border Collie-Welpe macht uns gerade ganz schön Sorgen. Zunächst einmal gehe ich so langsam davon aus, dass die Züchterin uns den falschen Welpen ausgesucht hat... Unser Temperament ist gezügelt, d.h. wir sind einigermaßen ruhige Menschen, wohingegen die Kleine ein echter Wildfang ist.
    Ich denke, dass die Probleme auch da herrühren.
    Zu den Auffälligkeiten selbst:
    Wenn wir uns innerhalb der Welpengruppe befinden, dann läuft sie zu jedem wildfremden Menschen und besonders großen Gefallen hat sie an Kindern. Dabei ist sie dann nicht mehr zu bremsen.
    Natürlich verstärkt das Verhalten der Kinder das (Un-)Verhalten unseres Welpens.
    Wenn wir dann während der Welpenstunde das Abrufen üben und sie uns allein über Rufen ihres Namens finden soll, ist sie so stark von den herumstehenden Menschen abgelenkt, dass sie uns gar nicht wahrnimmt, währenddessen das Spiel bei allen anderen Welpen bestens funktioniert.
    Das betrübt uns sehr.
    Sie kann kaum eine Minute still sitzen und muss sich überall ins Getümmel einmischen. Wir haben den Anschein, als hätte sie noch keinerlei Prägung auf uns (bzw mich als Hundehalter).

    Meine Frage ist nun, wie wir diese Prägung erhalten. Was haben wir falsch gemacht? Hätten wir sie innerhalb der ersten paar Wochen nur bei uns behalten und nicht mit anderen Menschen in Kontakt treten lassen sollen?
    Außerdem: Wie bekommen wir die Kleine ruhiger? Oder ist das Wesen eines Hundes unveränderlich?

    Vielen Dank schonmal im Vorraus!