Kann mich dem schon gesagten auch nur anschließen. Bedenke auch, dass Fellfarbe und Hundegröße einen Unterschied machen können, ob man eine Wohnung bekommt und/oder ob man den Hund mit zu Freunden/Uni/Arbeit nehmen darf. Auch finden sich erfahrungsgemäß leichter Freunde, die einspringen für Urlaub oder wichtige Termine, wenn der Hund auch in ihr Geschmacksfeld passt (meiner einen Freundin bräuchte ich mit meinem großen schwarzen Hund nicht kommen, einer anderen macht es nix aus).
Wichtig für die Hundeauswahl ist daher:
Wie lange muss er generell alleine bleiben - was ist wenn du mal keine Zeit hast (Krankheit, Dienstreisen, Fortbildung, Vorstellungsgespräch, Arzttermin etc). Daraus ergibt sich, wer nimmt den Hund in dieser Zeit und mit welchem Hund würde derjenige noch zurecht kommen.
Was willst du genau mit dem Hund machen. Hundesport, wieviel Freizeit bist du bereit zu opfern, eher 3 h täglich oder 5 h - davon hängt natürlich ab, was du in Zukunft machen willst, wenn du eine Lehre machst mit Wegstrecke + Mittagspause und 8h Arbeit wirst du mit 5h täglich schon so deine Probleme kriegen.
Wie sieht deine Freizeit aus. Bei uns war z.B. eine Überlegung: Entweder muss sie so groß und sportlich sein, dass sie gut am Rad auch mal einige Kilometer mitlaufen kann, oder so klein, dass sie problemlos in ein Körbchen passt. Wir fahren eben viel Rad - dafür gehe ich eher weniger joggen. Vielleicht geht ihr auch einfach nur viel wandern. Wie du siehst, sind selbst die Aktivitäten draußen ja unterschiedlich geeignet für Hunde (also bringt diese typische "ich bin gerne draußen" Aussage wenig für die Wahl der Rasse)
Wieviel bist du bereit auszugeben für den Hund im Monat. Versicherungstechnisch wird sich das nicht viel geben, aber eine Dogge frisst definitiv mehr als ein Yorkie im Monat. Und hochwertiges Futter (rechne mal mit 30-40 Euro für nen 15 Kilo Sack) sollte schon drinnen sein.
Mit welchen Macken könntst du am ehesten leben? Wenn dein Hund starken Jagttrieb entwickelt, wärst du bereit, da jahrelang dran zu arbeiten, unter Umständen in gewissen Bereichen nie leinenfrei laufen zu können? Oder wäre das ein absolultes No-Go? Könntest du damit leben, wenn sich ein Schutztrieb entwickelt oder ein Hütetrieb? Womit könntest du am ehesten umgehen und hättest auch noch Spass daran, daran zu arbeiten.
Die Hund-Herrchen Kombination muss einfach passen. Das Äußere, was du als einzigen Punkt mal ansprichst, sollte der absolut letzte Punkt sein und nur dann zur Entscheidung beitragen, wenn du 2 "gleichwertige" Hunde hast. Denn viel wichtiger ist, dass ihr zusammen passt. Dass du die Ansprüche leistest, die dem Hund genügen und der Hund in dein Leben passt und du Spass dran hast, mit ihm und seinen Macken zu leben und zu arbeiten.
Es gibt so viele unpassende Hund-Herr Kombinationen, einfach weil Hunde nur nach Aussehen gekauft werden und man sich wenig Gedanken darüber gemacht hat, was das genau für ein Hund ist. Darum kann ich nur eindringlich raten, das Aussehen mal ganz hinten anzustellen. Der schönste Hund bringt dir nix (z.B. Golden Retriver) wenn du nicht damit klar kommst, dass der einen nicht unerheblichen Jagttrieb mitbringt, verfressen sein wird und dir in jeder Pfütze sein schönes Fell versaut.
So, ich habe fertig 
Sei ehrlich, überlege dir gut, was du leisten kannst und willst und dann wirst du deinen Traumhund schon finden. *daumendrück*