Beiträge von Jeany1983

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    Ich bin von seiner Gelassenheit mit Hunden wirklich beeindruckt und habe zum ersten Mal Hunde getroffen die sich ohne BEWUSSTE Erziehung so vorbildlich verhalten.

    :???: woher weißt du das denn? Da ist doch ne reine Vermutung.
    Die ich im übrigen wirklich nicht glaube ;)
    Aber wenn du zu dem Schluss gekommen bist, dann kannst du das ja jetzt auch so bei deinem Hund umsetzen und uns berichten :p ;)

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    Oder ist das eurer Meinung nach schon zu viel, wenn wir in diese Welpenschule einmal pro Woche gehen?

    Nein. Eine GUT geführte Welpenschule ist sogar sehr gut um seinen Hund auf gewisse Alltagssituationen vorzubereiten. Sowas wie ihr es heute gemacht habt, verschiedene Untergründe. Wahrscheinlich kommt auch noch der Mann mit dem Regenschirm. Ein humpelnder Mensch mit Krücke.
    Sowas wird meist in einer guten Welpenschule gemacht.
    Und wenn ihr das einmal die Woche macht, ist das für einen Welpen nicht zu viel ;)

    Man muss halt nur darauf achten, dass das nicht nur eine wilde Tobestunde für die Welpen ist, wo die Trainer nicht drauf achten. Aber so wie du es angeschnitten hast, hört es sich ja schon ganz nett an. :gut:

    Da die Frage ja tatsächlich ernst gemeint ist.
    Hier meine Antwort JA!!

    Auch in einem wildlebenden Rudel werden Welpen von klein auf erzogen und sie werden in soweit erzogen, dass ein "harmonisches" ZUsammenleben in der Gruppe möglich ist. Sie dürfen eben einen anderen Hund nicht einfach stürmisch anspringen, einem anderen Hund was zu fressen klauen. Sich meist nicht auf eigene Entscheidung vom Rudel entfernen, etc..... Also kennt der Hund es auch in seinem "wilden" Leben nicht anders, sich in die Gruppe zu integrieren und sich an gewisse Regeln zu halten.
    Ich bin eher der Meinung, dass es den Hund ganz schön stressen würde, wenn er einfach so vor sich hinleben würde ohne irgendwelche Strukturen.
    Und ich rede hier nicht von irgendwelchen festgelegte Hackordnung (die gibt es ja auch im Rudel nicht).

    Alles andere, Tricks, Bespaßung, müsste natürlich nicht sein. Aber ich glaube nicht, dass wenn es in einem guten Maße ist, den Hund unglücklich macht.


    Alina: Ein wenig wiedersprichst du Dir. Auf der einen Seite sagst du ein Hund der überhaupt nicht erzogen wird ist glücklicher. Schreibst dann aber, dass nicht erzogene an die Leine gehören (wo du natürlich Recht mit hast). Aber dann weiß ich nicht, was daran Glück sein soll, immer an der Leine sein zu müssen. :???:
    Also umso besser erzogen umso mehr Freiheiten hat doch der Hund, also kann er letzlich auch glücklicher und entspannter durchs Leben gehen. ;)

    Naja eine Minderung der Lebensqualität sehe ich darin wirklich nicht :???:
    Aber ich bin mit meinen Hunden auch immer irgendwo in der Natur, wo sie frei laufen können. Also an der Straße laufen wir am Tag wenn es hoch kommt über den Tag verteilt 10Minuten und das ist dann schon viel.
    Direkt in die City zum shoppen nehme ich meine Hunde eh nicht mit.
    Aber bei uns herrscht auch Leinenzwang und es gibt ja auch Leute die Angst vor Hunden haben.

    Und es ist mir nicht zu selten passiert, dass auch bei meinem 7kg kleinen Hund, der ein oder andere Passant sich schon vom weiten am Rand des Weges ins Gebüsch verzogen hat, weil er Angst hat (meist türkische Frauen)und er ohne Leine lief (obwohl er direkt neben mir lief). Dann leine ich auch den kleinen Gismo an.
    Ich find da sollte man als HH auch Rücksicht drauf nehmen. Nicht alle Menschen finden es beruhigend einen Hund ohne Leine laufen zu sehen, auch wenn der HH weiß, dass er Verkehrssicher ist.

    ICH als Autofahrer werde zum Beispiel wirklich immer nervös wenn ich am Straßenrand einen Leinenlosen Hund laufen sehe. Ehrlich!

    karuma: Ja da gib ich Dir recht. Deshalb freue ICH mich auch extrem auf mein Home Office. MIR fällt es viel schwerer, meine Hunde nicht bei mir zu haben. Sie stört das gar nicht. Die haben in der HuTa so nen Spaß, dass die morgens wie nen Blitz dort rein rennen und die Betreuer begrüßen.
    Aber genauso kommen sie mittags dann auch wieder rausgestürmt und begrüßen mich ;)

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    mal ne kurze zwischenfrage, gilt das alles auch für Bearded Collies? :hilfe: mit der ruhe und dem bällchen vorallem?
    Lg, Dani

    Also Ruhe sollte erstmal jeder Welpe lernen. Also nicht dauerbespaßen in den Wachphasen. Ein Hund muss sich auch mal "langweilen" können.

    Allerdings kannst du einen Bearded Collie vom Wesen her mit dem Border nicht vergleichen. Ein Border reagiert auf bewegende Objekt extrem und deshalb der Hinweis mit Bällchen und Stöckchen dies nicht zu fördern.
    ABER auch jeder Hund kann zum balljunkie erzogen werden und Stöckchen sollte eh tabu sein (zu gefährlich)

    Ansonsten kannst du den Border nicht wirklich mit dem Bearded vergleichen ;)
    Mehr zum Bearded findest du auch hier
    http://www.bccd-ev.de/

    Meine gehen an meinen Arbeitstagen in eine sehr gut geführte Hundetagesstätte. Wo sie in kleinen Gruppen (4Hunde) mehrfach in einen der Ausläufe kommen und in den möblierten Zimmern (ca. 30qm) mit Hundebettchen etc. können sie sich schön entspannen.
    Ist allerdings nicht billig, aber meine Hunde sind dort super gut aufgehoben udn ich brauche kein schlechtes Gewissen haben.

    Allerdings muss man bei solchen einrichtung wirklich immer aufpassen. Ich habe mir wirklich viele Tagesbetreuungen angesehen und es war teilweise echt einfach nur :zensur: Von Zwingerhaltung und Massenverwahrung wo die Hunde NIE Ruhe haben, alles war dabei.

    Allerdings arbeite ich bald im Home Office, dann muss ich nur noch alle 2 Wochen für einen Tag ins Büro. Dann bleiben die Hunde natürlich bei mir :gut:

    Also meine sind definitiv entspannter, wenn sie kaum Hundebegnungen haben. Aber ich denke das ist völlig normal, denn sie müssen sich ja immer erstmal neu mit dem herannahenden Hund auseinander setzen und das ist ja schon immer ne Art Streß.
    Sie sind zwar relativ schnell wieder entspannt, aber trotzdem ist es für sie im ersten Moment immer etwas aufwühlend. Joker will zu jedem Hund hin und Gismo ist das genaue Gegenteil und würde lieber einen Bogen machen.

    Deshalb machen wir auch meist Spaziergänge wo wir wirklich kaum Hundebegnungen haben. Bzw. keine, denn da wo ich hingehe, kann ich denen dort auch gut ausweichen. Meine Hunde sind dann entspannter. Meine ich zumindest ;)

    Nichts desto trotz haben beide wenig Probleme damit wenn wir andere Hunde treffen. Gismo ist nur bei schwarzen Labbis immer etwas laut, weil er von einem mal stark durch die Mangel genommen wurde, seitdem neigt er dazu diese zu verbellen. :/
    Wir gehen auch oft mit einer Truppe die sich jeden Abend treffen, da sind dann auch so ca. 10 Hunde zusammen. Klappt gut, aber jeden Tag würde ich das nicht machen, weil das MEINE schon streßen würde.