Moin,
ich würde Dir unbedingt raten, hierher zu gehen http://www.epiforum.de/forum/portal.php dort treffen sich Betroffene und tauschen sich aus.
Es gibt ganz viele Infos zu allen möglichen Behandlungsarten, Tipps für fast alle Lebenslagen und dort herrscht ein netter Ton, ich bin auch da, weil Malik mal Anfälle hatte und wir Medikamente bekommen haben, unter denen er sein ganzes Wesen verändert hat und weil Lucas Anfälle hat, denen wir noch auf der Spur sind.
Epi ist eine Ausschlzßdiagnose, d-h. der ganze Hund wird komplett auf den Kopf gestellt und wenn man nichts findet, also keine organischen Ursachen etc. dann geht man davon aus, das eine Epi vorliegt. Meiner Meinung nach verschreiben die meisten TÄ zu schnell Meikamente, noch bevor sie wissen, was da los ist. Nicht, weil sie böswillig sind, sondern weil sie glauben, das wir Tierbesitzer zufrieden sind, wenn es keine Anfälle mehr gibt.
Lucas hatte im Nov. und Dez. je einen Anfall und neulich, nach beinahe 5 1/2 Monaten wieder einen, auch er scheint klar und ist hinterher nicht desorieniert (wie Malik es gewesen ist), ihm hilft es, wenn ich ihm körperliche Nähe gebe. Falls ein neuer Anfall kommt, einfach mal filmen, Handykamera hilft, den Ärzten hilft das weiter.
Falls Dein Hund aus dem Süden kommen sollte, auch durchaus einen erneuten Mittelmeercheck in Betracht ziehen, weil machen Krankheiten sehr lang brauchen, um sich zu entwicklen und lange vor Ausbruch die Antikörper im Blut nachweisbar sind.
Für Krampfanfälle kann es durchaus auch organische Ursachen geben und da kann man häufig etwas tun.
Alles Gute für Euch
Sundri