Beiträge von Sundri

    Moin,

    für mich klingt das auf die Schnelle nach einem sehr starken Territorialverhalten. Der Zwinger ist meins, meins und meins. Und wehe Du kommst hier rein..... nicht schön....

    Aber, man müsste eben heraus finden, wie sehr sich das auf und in einem Zu Hause auswirkt. Verteidigt er dann nur seinen Platz, einen Raum oder gar die ganze Wohnung? Das kann man abernur heraus finden, wenn man ihn einen längeren Zeitraum hat.

    Ich denk mir, wenn er nur seinen Platz verteidigt, dann kann man den dort einrichten, wo Enkelkinder nicht hinkommen, Schlafzimmer vielleicht... ist nur eine Idee. Bei mehreren Räumen wird es schweirig. Vielleicht kann man auch die Erstfamilie kontaktieren und expliziet nachfragen, wie es dort war?

    Find ich toll, das Du Dich um so einen Hund kümmerst.

    Sundri

    Moin,

    so, ich hab natürlich auch mit meinem Tierheim Kimba Rücksprache gehalten, dort bekommen alle Hunde einmal im Monat Advantix - und die Maus wurde am Tag der Abreise auch noch mal gebadet (deshalb roch sie auch so gut) und sie war blitzsauber.

    Bei Lucas hab ich nichts gefunden....auch nach intensivstem Suchen nicht - logisch, wenn Frieda keine hatte als sie hier ankam, kann mein Hund auch keine haben.

    Jedenfalls bin ich es zufrieden, Fehlalarm und wo Frieda die Flöhe auch immer her hat, von uns nicht. Und von Kimba nicht, das ist mir wichtig!

    Flohnester :lepra: der Herr behüte meine Hunde vor dem Finden von Solchen und bitte auch nie nicht irgendein Zeckennest. :verzweifelt:

    Euch liebe Grüße und Danke
    Sundri

    Moin,

    ich würde auch meinen, das sie draußen nichts kennt und aus Unsicherheit bellt, halte die Spaziergänge erst einmal kurz und vor allem, geh einfach immer den gleichen Weg - bis Du merkst, das sie ansprechbar wird, gelassener wirkt und etwas ruhiger wird.

    Ich geh mal von Hunden aus dem Tierschutz aus, die brauchen etwa 3 bis 6 Monate bis sie angekommen sind, bis sie auspacken, was sie noch so dabei haben und sich sicher fühlen. Nach drei Tagen - weiß man im Grunde noch sehr wenig.

    Behandle sie wie einen Welpen, nach jeden Fressen, Schlafen, Spielen - raus mit ihr..... vorerst am Besten immer an den gleichen Platz. Sie wird nicht Stubenrein sein, jedenfalls nicht verlässlich.... aber ich glaub auch,das wird sie schnell lernen.

    Angst haben, darauf richtig eingehen erfordert eine Mischung aus Ignorieren und handeln. Trösten etwa, kann Angst verstärken.... ihr Bellen kann auch einfach Unsicherheit sein. Vielleicht kennt sie keine anderen Hunde oder sie hat schlechte Erfahrungen gemacht? 8 Monate sind ja schon eine lange Zeit.

    Und ich würde meinen, das sie allein bleiben überhaupt noch nicht gelernt hat und nicht kann. Falls Du nicht musst - ich würde sie momentan noch nicht allein lassen - ich würde wohl ins Bad gehen und die Tür hinter mir schließen oder mal in die Küche oder einen anderen Raum - da hört man ja, wie sie reagiert - aber sie lernt auch das Wichtigste dabei "Du kommst immer wieder" - auch solche Dinge wie Müll raus bringen, all das sind kleine Übungen die dem Allein bleiben voraus gehen. Keine Abschiedszeremonie und keine Begüßungsparty. Bei meinem sag ich immer "ach, sei ein großer Hund und stell Dich nicht so an!" - das war`s. Hier gibt`s nur Party, wenn ich wirklich mal lang weg war.

    Das braucht seine Zeit, Geduld und noch mal Geduld.

    Sundri

    P.S. wenn sie alles andere anbellt, wird das Unsicherheit sein, nimm sie aus der Situation heraus (wenn das geht) und sie wird merken, das ihr nichts passiert.

    Ja, muss irgendwie am Wetter liegen oder an den Gräsern vielleicht? Vorhin war ich mit Lucas ne große Runde, eben kommt er zu mir, legt sich auf den Rücken und macht die Beine breit :roll: sehe ich zwei Zecken, die sich rechts und links in der Beinbeuge fest gebissen haben - und die waren gestern noch nicht da. Hab ich natürlich gleich gezogen, dreht er sich um und legt sich wieder hin. Kluger Hund - mein Hund.....

    Vermutlich würde der mir Flöhe glatt anzeigen. :D Und klar, das war draußen im Sonnenschein, da hab ich gleich noch mal besonders aufmerksam sein Fell angeschaut, aber nichts.....

    Und mein Liebster nimmt den Flohkamm, fährt sich über den (rasierten) Kopf und sagt ganz fröhlich "Schatz, ich hab auch keine!" :lachtot: Männer.....

    Sundri

    Moin,

    @ Bubuka, ich meinte eigentlich auch, das, wenn ein Hund einen hohen Flohbefall hat und er nass ist und ich ihn abtrockne, müsste es in einem weißen Handtuch doch rötliche Spuren gegeben haben?

    Na ja, das ist spekulativ, ich hab an Lucas nichts gefunden.... mehrfach mit dem Flohkamm gekämmt, das Fell bis auf die Haut an unterschiedlichsten Stellen untersucht, nochmal nach auffälligen roten Stellen unter dem Bauch geschaut - weil er sich dort ja auch kratzt. Aber nichts..... gar nichts.

    Von daher bin ich schon beruhigter. Vielleicht hat die Kleine im Garten irgendwo (also nicht bei uns) ein Igelnest aufgestöbert oder was weiß ich? Vielleicht sind auch nur drei Flöhe aus dem Fell gefallen und das nannte man rieseln? Ich überlege, ob ich noch mal per sms anfrage, wann denn die Behandlung war. Mal sehen, jedenfalls haben der Dalmatiner meienr Tochter und Lucas erkennbar nichts.

    *aufatem* Sundri

    :ops: Bin schon wieder ein bisschen ruhiger, ich hab den Hund ausgekämmt..... und nichts gefunden. Da er sich seit einigen Tagen unter dem Bauch kratzt, hab ich schon nachgesehen, ob ich etwas finde, einige Male - außer einem entzündeten Zeckenbiss - er hat sie sich abgebissen - ist da nichts zu sehen.

    Keine Bisse, keine krabbelnden oder hüpfenden Flöhe, soooo klein sind die ja nun auch nicht. Morgen wechsel ich alle Decken und wasche sie aus. Ist eh mal wieder an der Zeit.

    *tiefdurchatme* mal sehen, so oft, wie wir kuscheln hätte ich schon welche finden müssen, wenn da welche wären. Bleibt die Frage, woher die Hündin welche hatte - vor allem so viele...... ich kann mir zwei Dinge nicht vorstellen, einmal nicht, das sie mit Flöhen hier angekommen ist, so gepflegt und sauber wie sie war und dann nicht, das sie so schnell so viele hätten haben können?

    Wir haben die nassen Hunde ja auch mit weißen Handtüchern abgetrocknet, bei vielen Flöhen hätte man da doch auch etwas sehen müssen?

    Aber Danke erst mal......

    Sundri

    P.S. das sie mich nicht angerufen haben, um mich zu informieren - dazu sag ich mal besser nichts. Unglaublich :mute:

    Moin,

    soeben hab ich mit der neuen Familie meiner Pflegehündin telefoniert, Leute manchmal - es ist kaum zu glauben :mute: - anscheinden hat die Kleine Flöhe gehabt, als sie Exspot bekam, sollen die nur so herunter gerieselt sein? :lepra:

    Sie kam am 10. Juli und wurde am 23. abgeholt..... ist also schon ein Weilchen weg.

    So, nun aber, Lucas kratzt sich seit ein paar Tagen unter dem Bauch, ich hab schon mehrfach gesucht, nach Zecken oder Grannen - aber nichts gefunden. Eben hab ich sein Fell durchgekömmt (Flohkamm hab ich ja) - aber nichts gefunden, weder Krümel noch färbte sich irgendetwas rötlich im nassen Tuch. Auch wenn ich das Fell auseinanderpuste oder lege, nichts zu sehen.....

    Aber ich bin total in Panik, Lou darf überall mit hin, und ich hab in all den ganzen Jahren, in denen ich Hunde hab, noch nie Flöhe gehabt...... müsste ich nicht, wenn er denn welche hätte, etwas sehen? Immerhin ist er ein heller Hund, auf dem man alles krabbeln sieht - aber? Nix.....

    Gibt es durchsichtige Flöhe? Malik hatte vor Jahren mal einen, wirklich nur einen, vom Igel, aber auch Igel hat Lucas nicht beschnuppert.... die Kleine auch nicht. Kann sie soviele Flöhe haben, die nicht von uns sind, bzw. aus dem Tierheim? Ich kann mir das gar nicht vorstellen..... das sie soviele gehabt haben soll. Wir haben intensivst mit ihr gekuschelt.... das wäre doch aufgefallen? Kann es sein, das diese einfach auf ihr geblieben sind?

    Wie schnell vermehren die sich? Ich glaub, ich muss mal in den Keller, meine Sachlichkeit suchen und meinen Verstand....

    Sundri *aufgelöst*

    Zitat

    Manchmal geht sie mir nach und manchmal auch nicht.

    Wenn ich aber aufstehe und "na komm" sage dann weiß sie es geht raus und kommt zur Tür.
    Das Geschirr anlegen findet sie dann wieder nicht so toll und weicht teilweise auch da aus.

    Sie hat einen Kauknochen den sie gern bearbeitet aber auch da nur wenn sie sich unbeobachtet fühlt. Aber ist man weg scheint der auch uninteressant zu sein.

    Ich habe es nach 2 Wochen ca mit dem Clicker versucht weil ich das mit unserem Kater auch gemacht habe.
    Sie legt den Kopf schief und findet das Geräusch sehr seltsam.

    Steffi hat viel Gutes dazu geschrieben, auf einen Clicker muss der Hund eingearbeitet werden, das dauert ein bisschen. Klick - Lckerchen - Klick - Leckerchen - Klick - Leckerchen -und zwar in direkter Folge, ohne das der Hund etwas dafür tun muss, das ist Konditionierung, kann sein, das Du 20 Leckerchen vergibst, oder 30 oder - je nach Hund. Am nächsten Tag klickst Du und wenn sie zu Dir schaut, loben und Leckerchen geben.... und so baut man das langsam auf. Ist in den Büchern aber sicher auch gut beschrieben.

    Vor allem die Tipps im Umgang mit so einem Hund sind gut, nicht über ihn beugen etc. - Nie berühren ohne ihn vorher anzusprechen, ich erinnere mich, das haben wir bei Diego auch so gemacht - er kann das als Bedrohung sehen.

    Und ich denke, er kann einfach nicht allein bleiben...... nie glernt und dann bekommt er Angst.

    Sundri

    Moin,

    spontan würde ich auch sagen "Clickern" ist eine gute Wahl. Das ist etwas, das bei ihr mit Sicherheit noch nicht negativ besetzt ist und wenn Du nicht clickern magst nutz an stelle des Klickers ein Markerwort - etwa ein hoch gesprochenes langes "feeeeeeiiiiiiinnnnnnn" - kann ruhig albern klingen, aber hohe Stimme wirkt auf solche Hunde meist ziemlich gut.

    Ansonsten hat Estandia Recht, mein Mülleimer hängt mittlerweile an der Wand, jedenfall einer und der andere wurde ausgetauscht. gegen einen, den meine Hunde nicht aufbekommen. Vermeide einfach, das sie etwas anstellen kann. Türen schließen und Raum begrenzen, nichts herum liegen lassen - einfach - keine Gelegenheit bieten, ezwas anzustellen.

    Ansonsten, es kann sein, das sie einfach nicht allein bleiben kann..... ganz kleinschrittig üben, erst mal nur geschlossene Türen, wenn Du ins Bad gehst oder mal - wirklich kurz - den Raum verlässt. Dann irgendwann man kurz zum Bäcker.... keiner meiner spanischen Hunde hat Kauzeug angenommen, wenn ich ging.... da war immer Panik. Lucas etwa ist jetzt aus dem Häuschen, wenn er nur meinen Koffer sieht, dann weicht er mir nicht von der Seite und allerliebste Lieblingskaustangen sind so was von unspannend..... aber völlig.

    Wie benimmt sie sich denn sonst? Geht sie Dir in der Wohnung nach? Lässt sie schon erkennen, das sie Routinen verstanden hat? Ich meines so etwas: als Lucas neu zu mir kam, lief er mir auf Schritt und Tritt nach - ich hab ihn auch gelassen, weil ich das Gefühl hatte, er braucht das - nach einigen Tagen folgte er mir nach dem morgendlichen Aufstehen nicht mehr bis zum Bad. Er bliebt auf seinem Platz liegen - kam nur noch, wenn er statt dessen eine andere Tür hörte. Und eines Tages verließ er den Raum in dem ich war und legte sich in einen anderen. Da wusste ich, das er jetzt einen großen Fortschritt gemacht hatte.

    Das Ankommen als Solches dauerte allerdings etwa ein halbes Jahr und von meinem Gefühl her konnte Lucas erst so nach drei, vier Monaten allein bleiben - kann sein, das es bei Euch schlichtweg zu früh dafür ist und sie tatsächlich Panik schiebt, daher auch das Pieseln. Lou hasst es noch heute, aber er weint nicht, er stellt nichts an, ich weiß, das er sich hinlegt und auch entspannt - er wird es nie mögen - liegt aber auch in seiner Natur. Ich nehm ihn gern mit, wenn möglich aber natürlich lasse ich ihn auch daheim.

    Ach Lucas zeigt das Phänomen, das er sofort aufhört zu wedeln, wenn man ihn streichelt und er beschwichtigt auch, allerdings schmiegt er sich unter meine Hand, so weiß ich durchaus, das er es schätzt.... wenn das Anfassen für Clarissa etwas Schönes ist und sie lernt, das ihr nichts passiert, wird sie es eines Tages sicher mögen.Ich würde sie vorerst allerdings nicht von anderen anfassen lassen, Besuch sollte sie einfach nicht beachten.

    Was das Bellen betrifft, schau hin und beobachte es, so wie Du schreibst, würde ich es vorerst noch ignorieren - wenn sie denn mal aufhört - ihr ein ruhiges "ist gut" sagen und schauen, was passiert. Ich kann mir vorstellen, das es Unsicherheit ist, gepaart mit einer gewissen Furcht.

    Ansonsten braucht es Zeit, Ruhe, Geduld und noch mal Geduld. Ich würde allerdings nichts zulassen, was Du nicht willst.... also, wenn sie nicht aufs Sofa soll, sollte sie auch nicht rauf dürfen, man kann Hunde auch sanft zurecht weisen - als Beispiel. Alles Andere wird sich finden.

    Sundri

    Moin,

    ich kann im Grunde nur unterschreiben, was ElPonte zum Thema sagt.

    Angst ignorieren - ich hab aus Deiner Erzählung den Eindruck gewonnen, das Ihr ziemlich gut beobachtet und kein Aufhebens um die Angst macht - auch das ist eine Form des Ignorierens und ich finde, eine sehr gute..... jedes Trösten würde Furcht verstärken.

    Ich glaub nicht, das Ihr den Hund noch ignorieren würdet, hinge der vor Panik in der Leine. Jedes Verstärken einer Angst kann diese verschlimmern, gleich ob es Leckerchen, tröstende Worte oder Steicheleinheiten sind.

    Ich hab hier auch Spanier, keine sehr ängstlichen, sie sind nur allesamt sehr vorsichtig und stets auf der Hut. Kann sein, das manche Angst bleibt, mein Diego hatte zeitlebens Angst vor fremden Männern, je dunkler - desto furchtsamer. Er ging an ihnen vorbei, aber wehe sie beugten sich etwa zu ihm - dann ging er bellend zurück. Solche Momente gilt es einfach zu vermeiden. Und manchmal muss man eben akzeptieren, das gemachte Erfahrungen auch nicht zu löschen sind. Was gehen auch fremde dunkle Männer meinen Hund an? :???:

    Je mehr Erfahrungen der Hund machen darf, ohne das ihm etwas passiert, desto mehr wird er lernen, das die Dinge (etwa vorbeifahrende LKWs) nicht wirklich gefährlich sind. Je sicherer Ihr selbst damit umgeht (ich erschrecke mich regelmässig, wenn Rennradfahrer leise von hinten an mir in einem Affenzahn vorbei sausen und Diego nahm mein Erschrecken wahr und ging sie regelmässig an - ach, wenn die doch nur bloß klingeln würden - beizeiten - auch Lou erschrecken sie mitunter zu Tode, aber er duckt sich nur und wirft sich hin) desto einfacher wird es für Sammy, wenn er beginnt, sich an Euch zu orientieren.

    Leckerchen, ich sehe es auch so, ein Hund, der draußen keine annimmt ist "noch" gestresst, Diego etwa nahm das erste halbe Jahr draußen keines, von Fremden erst mal gar nicht - dabei war er verfressen wie nix Gutes. Das alles gibt sich, mit Geduld und Zeit und etwas gesundem Menschenverstand. Erste Spaziergänge in immer gleichen Terrain - das vermittelt Sicherheit, irgendwann wird jeder Hund dann etwas aufgeschlossener..... und man kann im Alltag immer noch genug üben und "gefährliche" Situationen meistern.

    Bei uns aktuell, plötzlich auf dem Feld liegende Stohballen oder ein herab gestürtzter Baum, unter dem wir unseren Weg suchen müssen. Aufregend genug - für den Anfang. Die ersten Leckerchen nahm Diego drinnen und dann dauerte es noch ein Weilchen, das er sie draußen auch nahm... da braucht es Geduld, das hat nicht unbedingt etwas mit der Art des Leckerchens zu tun, sondern einfach mit dem Moment.

    Loben kann man dann allerdings auch nie genug. Auch wenn es mitunter lange dauert, bis so ein Hund auf einen achtet und hört, loben ist immer gut. ;) Ich glaube, Sammy wird es gut bei Euch haben, besser als Juwieh kann ich es nicht sagen.

    Alles Gute
    Sundri