Beiträge von Sundri

    Moin,

    klingt jetzt blöd, aber das Einfachste ist es, nichts herum liegen zu lassen, so dass solche Situationen nicht vorkommen können.....

    Wenn der Hund so ein Vorleben hat, kann man annehmen, das er auf der Strasse gelebt hat und sich selbst durchschlagen musste.... das er Hunger hatte und einfach einen ganz anderen Trieb hat, etwas zu fressen, als unsere Hunde, die nie in so einer Situation waren.

    Mein Diego hat auch geklaut was immer er klauen konnte, solange es halbwegs fressbar war und es hat lange gedauert, bis er gelernt hatte, das er nichts klauen muss und das es immer etwas zu fressen bekommt, immer!

    Ansonsten, kurze Hausleine am Geschirr oder Halsband, so dass man nicht den Hund greifen muss und vorher verhindern, das er auf den Tisch geht. Das ist bei solchen Hunden mitunter schwer, da sie Möbel einfach als Erhöhungspunkt in der Wohnlandschaft wahr nehmen. Also, im Auge haben und nicht auf den Tisch lassen, wenn doch (ich nehm mal an, Du meinst einen Couchtisch) dann an der kurzen Leine schnappen und herunter ziehen.

    Nun ist er noch nicht lang da und hat sich nicht eingelebt, solche Dinge brauchen ihre Zeit. Lucas etwa ist, am Abend seine Ankunft auf den Schreibtisch meines Liebsten geklettert - einfach weil es sich so ergab, Aufregung, Aussichtspunkt, was auch immer - er hat es dannach nie wieder getan. Also, ruhig Blut und abwarten.

    Sundri

    doch doch, das tun die mit links, auf der anderen Seite ist das Gras ja viel grüner.... Freunde von mir haben auch so ein Grundstück, da kommen die Rehe nachts über den Zaun.... sie schlafen sogar in den Büschen. Die halten sich dort auch tagsüber auf, hübsch geschützt vor Spaziergängern und anderen Hunden.

    Auch bei mir in Schweden lassen sie sich im Winter gern im Garten nieder, da wird nicht gejagt - so etwas haben die fix raus..... geschützter Bereich.

    Andererseits würde auch ein nicht so hoher Zaun helfen und ein kleinerer Hund, der weder durchpasst noch drüber geht, das würde zumindest reichen, um die Rehe hin und wieder zu vertreiben. Macht man es oft genug, finden sie es vielleicht irgendwann blöd, aber so sicher wäre ich mir da nicht.

    Nur ganz ohne Zaun sehe ich keine Chance.

    5 Litzen, na gut, das kann man natürlich tun, aber das ist bei Bewuchs auch ein recht anfällige Sache und muss täglich kontrolliert werden.

    Sundri

    Zitat

    Das wollte ich auch gerade vorschlagen. Kunststoffzaunpfähle in den Boden, Litze drauf, Strom dran und fertig. Oder eben die Wildzaunvariante mit einfachen Holzpfählen. Die tuns beim Bauern auch. Ich bin Landkind und habe jedenfalls noch keinen Bauern gesehen, der seine Pfähle einbetoniert :D . Vom Hund würde ich da auch abraten.


    :lachtot: ich möchte das Reh sehen, das sich davon abhalten lässt..... die gehen entweder drunter durch (kann man an den Wildwechseln wunderbar sehen) oder drüber weg.... selbst die Elektrozäune gegen Sauen helfen nur, wenn die Frischlinge nicht drunter durch passen. Denn in de Fall geht die Sau hinterher, egal wie es zwiebelt. Gegen Wildverbiss hilft nur ein fester hoher Zaun, alles andere ist Unsinn.

    Ein nicht jagender Hund, der Wild verjagt, den wird es nicht geben.... ich hab nicht alles gelesen, aber ein Husky etwa wird ein Reh reißen und muss dann nicht mehr gefüttert werden. :verzweifelt: Alles andere wird weg sein und sich ein schönes Leben machen...... Man kann über Wildvergrämungsdinge nachdenken, Düfte oder was es da sonst noch gibt. Aber ein frei laufender Hund ist keine Möglichkeit.

    Ausserdem ist das Rehwild ein Kulturfolger, das wird sich nicht abhalten lassen, weder durch einen Hund - der ja nicht immer präsent ist noch durch sonstwas.... tut mir leid, wir empfehlen in dem Fall Wildzäune in ausreichender Höhe. Das ist das Einzige was dauerhaft hilft.

    Sundri

    Moin,

    ich hab auch so einen....... in fremden Gebieten hört er super, kommt auf Pfiff und schaut sogar sobald ich stehen bleibe und kommt selbstständig - perfekt, da entfernt er sich nicht einmal sehr weit von mir und hat mich immer im Blick - so wünsche ich es mir....

    Aber, hier zu Hause, wo er sich auskennt und weiß, wo wir wohnen und sind, da entscheidet er ganz selbstständig ob er kommt oder nicht.... und er hat keinen Sicherheitsabstand mehr. Ich hab alles probiert, Pfiff mit Leberwurst - Rufen, Fleischbällchen, Würstchen, alle möglichen Dinge (er spielt nicht, keine Chance) aber es gibt kein Leckerlie das ihn dazu bringt, zu kommen, wenn er nicht will.

    Bei mir ist es allerdings so, das es beim Üben nicht klappt, mehrfach hinterheinander lässt ihn blind (auf Sichtzeichen) und taub (auf Kommandos) werden, aber im Ernstfall klappt alles. Andere Hunde, Radfahrer, Jogger, sonstwas - interessieren ihn nicht, er mäuselt. Ist hier auch so, das ich das Gefühl hab, er hält meinen Pfiff für einen Kontaktruf..... während er in unbekannten Gebieten eben kommt und genau weiß, was ich will.

    Schleppleine hilft auch nicht, weil er weiß, das er angeleint ist, dann würde er nie abhauen oder davon gehen.... aber ohne sofort, jedenfalls ausserhalb meines Einwirkungsbereiches.

    Die einzige Variante die mir dazu noch einfällt wäre, ihn nur noch unterwegs zu füttern.... wer nicht kommt, schiebt Hunger. Ich hab es noch nicht probiert weil die Umstände bei mir dazu nicht passen. Und weil das mit dem Nassfutter so eine Sache ist, bisserl doof... natürlich, ich könnt Morgens TroFu geben und Abends Nass - na ja, bin noch nicht fertig mit dem Denken wie ich es am Besten anstell oder nicht.

    Es gibt solche Hunde, bei Lucas ist es Rassebedingt, er ist ein Mix aus einer seltenen spanischen Hütehundrasse, die selbstständig in die Berge geht und Abends selbstständig zurück kommt und Tags eben auf die Ziegen aufpasst und sie begleitet - der hat keine Bange - ohne mich. Und so geht er an der Flex, wer weg läuft kann keinen Freigang haben. Das holt er dann in Schweden auf..... da ist weit und breit niemand und wie gesagt, dort funktioniert es ja auch prima.

    Und, ich glaube auch nicht, das es mit mangelnder Bindung oder anderen Problemen zu tun hat, es gibt einfach selbstständige Rassen und Mixe und man kann sie nicht quer biegen auf das sie gefällig werden. Ich nehme Lou so wie er ist und wir kommen super miteinander klar. Der hört übrigens auf auf dem HuPla wie eine 1plus. Aber auch nur die ersten zwei Mal....

    Also, manche Hunde sind einfach so..... ansonsten, Füttern wenn Ihr draußen seid, nur dann.... oder anleinen und damit leben. ;)

    Sundri

    Na ja, 14 Tage sind ja kein langer Zeitraum? Jedenfalls hab ich das Futter nur gut 14 Tage auf gehabt und es war durch geschimmelt, also nicht nur oben drauf, sondern richtig durch.... musste ich ja wieder umfüllen, aus meiner luftdichten Futterbox zurück in die Tüte - die ich glücklicherweise noch hatte.

    Egal, ich bekomm es neu und dann schau ich mal, ja, ich hab`s auch günstiger gefunden, mittlerweile - fürs nächste Mal. ;)

    @ Maanu, dann berichte mal, würde mich interessieren.

    Schönen Abend Euch
    Sundri

    Moin,

    das Bellfor könnte mir gefallen, mal sehen, ich werd mal Probepackungen bestellen, liest sich gut.... ich weiß nur nicht, wie Lucas auf Kaltgepresst reagiert, aber Danke - auf solche Tipps hab ich gehofft.

    Wir, soweit ich das sehe, in DE produziert, Münsterland.

    Sundri

    Moin,

    sowas gibt es doch immer, Lucas etwa, er neigt ja zu sehr viel Eigenständigkeit - heute Morgen kam von hinten ein Hund und als er ihn gesehen hat, wollte er einfach nicht mehr mit mir mitgehen - also hab ich ihn fest aber bestimmt an der Leine (am Geschirr) kurz genommen und mitgezogen.... versucht, ihn locker laufen zu lassen, aber nix da, er wollte unbedingt zurück. Die andere HuHa hat auch irgendwas vor sich hin gemosert..... mir echt mal schnuppe....

    Sundri

    So... die sind aber fix, grade kam die Antwort von Zooroyal, sie schreiben mir, das dürfe so nicht vorkommen und ich bekomme einen neuen Sack Futter. Da ich darum gebeten hab, mir eine andere Sorte zu schicken, wenn ich Ersatz bekomme (unsere bevorzugte Sorte war zu dem Zeitpunkt ausverkauft) sind sie sogar so nett und schicken uns unser Lieblingsfutter.... und den alten Futtersack darf ich einfach entsorgen.

    Erst einmal atme ich auf und dann schaue ich mal, ob das wieder vorkommt. Ich hab eben gekramt, aber ein gutes TroFu zu finden ist echt schwierig, ich wollte schon gern als erstes einen hohen Fleischanteil (kein Rind, könnt sein,Lucas ist darauf allergisch), kein Getreide, kein Überseeprodukt und nicht an erster Stelle Kartoffeln oder Reis. Da bleibt nicht viel, eher füttere ich dann doch Nass.

    Falls Ihr noch Ideen habt - her damit. Ich liebäugle mit Wolfsblut, konnt aber nicht sehen, wo es her kommt. Erst mal bekomm ich ja eine ausreichende neue Lieferung und wenn das nicht noch einmal passiert, bleib ich wohl dabei, Lucas verträgt es ausgezeichnet und er steht voll drauf. Was will ich mehr.

    Sundri

    Moin Ihr Lieben,

    Bevor ich nach Schweden gefahren bin, hab ich einen neune Sack Pure Instinct geöffnet, Lucas drei Tage davon gefüttert und als ich ihn jetzt wieder öffne ist das Futter total verschimmelt - ich hab so etwas noch nie gesehen oder gehabt - vor allem TroFu?

    Erst mal hab ich das Futter reklamiert, mal sehen, ob ich etwas höre.

    Hattet Ihr so etwas auch schon? Und, ich bin mit den ganzen TroFu Sorten total überfordert, ich war froh, das ich eines gefunden hab, das scheinbar gut und für uns bezahlbar ist. Habt Ihr einen Tipp, welches ich anstelle nehmen könnte? Ich füttere Lucas morgens nass (im Moment auch Abends, weil das TroFu schimmelig ist) und gewöhnlich Abends trocken. So ein bisschen hab ich nämlich jetzt das Vertrauen in das Futter verloren.

    In Schweden hab ich im Superbilligsonderangebot Acana bekommen, aber ich bin ehrlich, das ist mir für den Alltag einfach zu teuer..... Zudem möchte ich ein Futter haben, das zumindest aus DE oder umliegenden Ländern kommt und nicht über den großen Teich hergeschippert wird, das ist mir ökobilanztechnisch einfach zu drüber.

    Sundri

    Moin,

    es könnte auch sein, das er einfach nur überfordert ist.... und das sich das derartig äußert? Klar, das Auslaufen powert ihn auch aus, ohne Ende - aber es ändert ja nichts an der grundsätzlichen Lage.

    Was wisst Ihr denn über seine Vorgeschichte? Wie ist er aufgewachsen? Vielleicht einfach ohne Reize von Außen? Jeder Hund reagiert ja unterschiedlich auf das, was ihn prägt. Wie läuft er denn? Aufgeregt, ängstlich, panisch, freudig, locker? Könnt Ihr das erkennen?

    Euer Tagesablauf ist ähnlich, wie es unserer damals war, geholfen hat uns ein souveräner gut erzogener alter Hund, an dem sich Diego lange Zeit orientieren konnte. Ansonsten wie gsagt, hab ich einfach Jahre gebraucht und von keinem Hund hab ich soviel gelernt wie von Diego.

    Sundri