Beiträge von Sundri

    Ach weißt Du, das mag ja nett und lustig aussehen, aber es gestaltet den Alltag so schwierig. Wenn wir meinen Schwiegervater besuchen, weiß ich, das schöne Klamotten (und ich mach mich gern mal hübsch) keinen Sinn machen, weil Doggenschnute heraus gefunden hat, das Menschenbäuche total klasse sind, wenn man getrunken hat.,... wenn Sabber fliegt und in der Tasse landet - okay, kann man ausspülen, wenn Sabber auf dem Kuchen liegt - hmpf, hab ich schlagartig keinen Hunger mehr. 65 kg zur Seite drücken, wenn Hund will, man selbst aber nicht, schützt zwar den Bauch, aber die Arme nicht.

    Vater findet es auch lustig, hat er mehr Kuchen.... und überhaupt, wenn er noch zielen könnte bei der Sabberei wäre er glücklich.

    Besuch findet das auch nicht lustig, neulich war unser Banker auf unserem Bau und konnte nachher seinen Anzug reinigen.... ob da manche Leute wieder kommen? Ehrlich, ich würde es ihnen nicht verübeln - und wenn ich das so lese, ist es beim Bloodhound ja noch um Klassen schlimmer als beim Doggentier?

    Kann man haben, muss man sich abern icht wundern, wenn auch Gäste auf den Fußboden spucken - macht ja einen Unterschied. :lachtot:

    Überleg Dir das mal gut..... ich bin weiß Gott kein ordentlicher Mensch und Sauberkeitsfanatiker, mein Fußboden sieht schon mal aus, als sei ein Hund darauf gestorben - aber bei Körperflüssigkeiten hört es bei mir echt auf.

    Belustigte Grüße
    Sundri

    http://www.bloodhound-club.org/mein-hund-ich/

    kannste ja mal lesen :D , wo ich mich schon vor dem Doggentier meines Schwiegervaters ekle - hier hab ich nicht mal zu Ende lesen können - igitt.......

    wer da noch sein Herz verliert ist wohl eine besondere Sorte Maus. Tolle Hunde für einen tollen Job - aber in Privathand wohl ganz unmöglich.

    http://www.gbma.de/gbma/mantraili…-dem-bloodhound

    allein dieser Passus macht mir Angst: Der Welpe sollte wenn möglich in seinem Heim eine Alphastellung erhalten, dies wird ihm in seiner späteren Arbeit als Führhund zugute kommen. Sie sollten den Hund also möglichst wenig unterordnen und nur die notwendigsten Spielregeln aufstellen.

    Nicht ich persönlich hab Angst, aber wenn ich so etwsa lese und mich umschaue und elrebe, wieviele langjährige Hundehalter das nötigste Wissen über ihr eigenes Tier nicht haben - dann will ich nicht wissen, was mit so einem Hund in falscher Hand passieren kann.

    Nicht über Alpha zanken, das ist hier sicher anders gemeint, aber trotzdem.... 70 kg Hund müssen auch gehorsam sein, unbedingt.

    Ansich tolle Hunde, gar keine Frage - so zum bestaunen. ;)

    Sundri

    Moin,

    na ja, als erstes hat er ja ne Blasenentzündug, keine "normale" die immer sofort sichtbar ist, sondern eine andere Variante, das wird grad behandelt und könnte vielleicht einen Teil des Problems lösen.

    Wir wohnen hier ländlich, sie hat am Anfang kurze kleine Wege gemacht, immer die gleichen..... und das langsam gesteigert. Das er drinnen so abgeht, sagt sie, wäre nur bei uns so, bei ihr sei er ruhiger und stiller. Ich beobachte jetzt hier vor Ort, das er - ausserhalb der Box (ich finde Boxen einfach Unterirdisch) wirklich nicht zur Ruhe kommt, stets auf der Suche nach irgendwas.... vorhin hat er das Schaffell gefetzt.

    Ich beobachte aber auch, das er hier durchaus gehen kann und sich mitunter in Situationen stiegert. Spielzeug etwa - das ist etwas, das ich mit meinen Hundennie gemacht hab, drinnen spielen.... drinnen ist Ruhezone. Punkt. Wir waren heute morgen bei uns übern Berg, ohne Leine (nur für den Rückweg, weil er da Tenendzen hatte, abzuhauen, könnt ja sein, das Chefin wieder da ist) - ich hab ihn machen lassen, was er wollte, dann gab`s Futter und ne Runde Box.... Vorhin hat er draußen getobt und gespielt und meinen Hund gestresst, nun ist wieder Ruhepause.

    Was den Thread "er heult...." anbelangt, das tut er nicht mehr, inzwischen kann auch die Küchentür zu sein, ohne das er einen Riesenwirbel macht, da sehe ich schon Besserungen.

    So viel Einfluss habe ich ja auch nicht, weil es ihr Hund ist, weißt ja, als Mum kann man Empfehlungen geben wie "ich halte drinnen spielen für schwierig" aber ob die dann angenommen werden oder nicht? Ist nicht mehr in meiner Hand.

    Sundri

    Moin,

    das weiß ich nicht, welche Kristalle oder Urate es sind, mir wächst das ein wenig über den Kopf, und mit dem Züchter hat sie noch nicht gesprochen. Es gibt noch mehr, was nicht stimmt und sie möchte erst alle Untersuchungen abwarten, andererseits, wird das nichts ändern. Ist ja ihr Hund und das soll er auch bleiben.

    Sundri

    Moin,

    ich verstehe was Du meinst und Danke für Deine Antwort. Es mag ja auch durchaus große Unterschiede zwischen Bindung und Abhängigkeit geben....

    Der angesprochen Thread ist ja gestartet worden, als der Hund noch wirklich klein war - ist es da nicht ein wenig früh das als "schädlich" zu sehen?

    Mein Lucas etwa, der wird anhänglicher, je länger ich ihn habe und das nervt mich gewaltig, jetzt fängt er an, wenn ich ihn im Auto lasse, zu bellen wie bescheuert...... wie beginnt so etwas, ich mein, wer macht da wen wie abhängig? Ich lasse ihn trotzdem allein und neige eher dazu, ihn weniger mitzunehmen als geplant. Aber dies Bellen macht mich echt irre, ich versteh`s auch nicht wirklich.

    Ich fand es normal das er sie vermisst, Dalmatiner sind ja eh dafür bekannt, das sie "einen" Menschen haben. Als sie ihn neulich dem Züchter für eine Ausstellung mitgegeben hat, hat sie von diesem eine alte Dame bekommen, über das Wochenende, die fing nach einem Tag auch an zu weinen, als sie den Raum verließ :???:

    Sie war ja auch den ganzen Tag zu Hause, mitten im und ums Abi.... fängt erst im Oktober an zu arbeiten, eigentlich eine ideale Zeit für einen Welpen. Und der zugehörige Freund - na ja, nachdem er merkte "oh, der macht Arbeit" hatte er akut keinen Bock mehr und nahm sich beinahe völlig raus - so in der Art "ich kann den Trainer nicht leiden, desnhalb fahre ich Dich da nicht hin" - miese Nummer - jetzt aber auch Exfreund. In dem Zusammenhang ne gute Idee und hier offtopic.

    Sundri *einwenigratlos*

    Moin,

    ich melde mich noch mal bei Euch, sie hat nicht übertrieben :sad2: der Kleine hat schon Kristalle in der Blase mit sechseinhalb Monaten, ich bin geschockt..... und das - obwohl sie so darauf geachtet hat.

    Jetzt soll er 6 Wochen Diätfutter (länger darf er nicht, weil er ja noch im Wachstun ist und es kein Welpendiätfutter gibt) bekommen. Das gefällt mir echt nicht..... ich hab einen eingen Thread dazu "wer hat eine Idee" - der Kleine tut mir echt leid.

    Hier stimmt zwas noch das ein oder andere nicht, aber trotzdem.

    Sundri

    Moin,

    na ja, Fleischhaltige Kost ist Gift - so einfach ist es nun auch wieder nicht.... mag ja sein, das unser Süßmops da empfindlicher ist, aber er bekam ja keine reine Fleischnahrung, sondern auch alles andere.

    Nochmal, der Züchter hat in Zusammenarbeit mit der TiHo Hannover (also Experten) eine, was ich so lapidar Frischfleischernährung nenne, eine Ernährung auf Frischfleischbasis entwickelt (mit Gemüse und allen anderen Beilagen) und meine Tochter hat hier penibel darauf geachtet, das der Kleine ja nix bekommt, was ihm hätte schaden können, ich durfte ihm ja nicht mal eine Kaustange aus Rinderhaut geben.

    Sie hat so einen Wirbel um Futter gemacht, da sich manchmal nur gedacht hab "übertreib bloss nicht so" - hat aber auch nicht geholfen. Umgestiegen auf Platinum ist sie erst vor etwa 4 Wochen.... als wir nach Schweden wollten und Frischfleisch - na ja - nicht so die Variante war und der Verdacht aufkam, er könnte gegen Getreide (kommt in der Linie vor) allergisch sein und gegen das Rindfleisch, das sie hatte. Nun wird eh wieder umgestellt und alles andere muss man sehen.

    Jetzt bekommt er erst mal ein Antibiotikum und ich wart mal ab. Ich hab ihn ja im Moment hier, bis Sonntag und wage mal ein Experiment. Ich mach einfach nix mit ihm - gar nichts.... außer natürlich spazieren gehen und ihn ab und an zu mir zu rufen, weil er ohne Leine laufen darf. Ich lasse ihn hier herum laufen und alles untersuchen und dann warte ich mal ab, Im Augenblick schläft er, leider in der Box, draußen kommt er nicht zur Ruhe. Auch gut.

    Sundri

    Ja, das mag ich so gern unterschreiben, es gibt eben auch für jeden Typ den richtigen Hundetyp - für mich wären die Vizlas nichts - alle die ich kenne sind äußerst sensibel.

    Die Hündin unserer Kursleiterin kam mal ohne Fuchs von der Schleppe zurück, da stemmte sie die Arme in die Hüften und sagte ein einem, etwas vorwurfsvollen Tan, normale Lautstärke "Aber Lisa!" Lisa legte die Ohren an, drehte um und rannte den Fuchs holen.

    Hätte ich Malik so angesprochen wäre der ins Auto gehopst, hätte sich hingelegt und gedacht "Feierabend, ich hab meinen Job gut gemacht." :lachtot:

    Retriever aus jagdlichen Linien sind schon sehr schöne Hunde, man muss wissen, wofür man in seinem Revier welchen Hund benötigt. In Schweden erlebe ich hin und wieder Hasenjagd mit Bracken, da könnt ich mir die Augen ausschauen - so wunderschöne Hunde und wie sie auf der Fährte gehen..... hier könnte ich so einen Hund nicht führen, die Reviere sind viel zu klein und verschachtelt. Der ortsansässige Jäger hat sich aus der Schweiz einen kleinen Luzerner Laufhund geholt - der ist soooooo süß, den würde ich am liebsten jedes Mal klauen.

    Ich war damals in meiner Gruppe ernsthaft die Einzige die ihren Hund nicht bei "sitz" herunter gedrückt hab, was wurde ich seltsam beäugt und doch war mein Hund der erste, der zuverlässig saß und sich auch noch - ich weiß nicht wie ich das hinbekommen hab, aber das hab ich immer für mich behalten - selbst korrigierte, wenn ich sagte "ist das etwa sitz" (wenn er schräg saß, oder der Abstand zu groß war oder sonst was nicht passte) setzte er sich um und alles war schön. :hust: Ach, der war schon süß, der Mops....

    Grade weil es so viele Jagdarten und Revierformen gibt, ist der Artenreichtum der Jagdhunde ja auch so groß, für jeden Mensch und jede Jagdart ist das richtige dabei. Manche Rasse überholt die Zeit und man muss ehen, was daraus wird, Otterhunde etwa. Die braucht im Grunde niemand mehr und doch ist es schade, wenn sie verschwinden würden.

    Sundri

    Natürlich kommt es auf den Hund an, seinen Charakter, seinen willtoplease, da ist jeder verschieden und ich kenne durchaus Hunde, die sich nicht eignen, die überpassioniert sind und die trotzdem ausgebildet werden, weil man ihn ja nun mal hat...... wir hatten eine Münsterländerin die geriet echt out of control am Wasser, wenn andere Hunde arbeiteten, dann schrie sie wie am Spieß und hing kreischend in der Leine, sie musste immer im Auto warten - klar, allein war sie einfach topp - gehe ich ausschließlich allein zur Jagd, dann kann ich darüber hinweg sehen, habe ich aber vor, öfter mit anderen zu jagen - entwickelt sich ein Problem.

    Auch die Einstellng oder ich nenn das mal "der innere Glaubenssatz" -das ist ein Terrier, der hört eh nicht gut- macht in der Ausbildung viel aus. Schlecht erzogene Jagdterrier gibt es viele und, eine Anfängerin hatte den best ausgebildeten Jagdterrier, den ich je gesehen hab, der hörte wie ne 1, anerkennenswert. Die ist da einfach locker ran und sagte immer "Quatsch, das ist auch nur ein ganz normaler Hund!" Tja....

    Stacheldraht ist echt kein guter Zufall :sad2: das kann so nach hinten los gehen....... armer Hund. Der Dalmi meinter Tocher ist grad aktuell vor einigen Wochen rein gerauscht und brauchte auch eine OP. Echt übel und, der lernt auch nix.....

    Und es gibt einen himmelweiten Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Ich hab ja aktuell keinen Jagdhund, aber Lucas hat durchaus Jagdtrieb, wie üben hier an Rehen.... gehen langsam darauf zu, solange er Leckerchen nimmt, weiß ich, das ist der richtige Abstand.... mein Ziel ist es, ihn schauen zu lassen aber es zu schaffen, das er eben nicht kreischend in die Leine geht. Meist klappt es..... so kann er ein bisschen seinen Trieb ausleben ohne aktiv zu jagen. Mittlerweile schaut er sich schon manchmal nach mir um, wenn er ein Reh wittert.

    Für seinen Hund den richtigen Weg nehmen, lieber einmal mehr üben als nur in der Jägerschaft und sich damit auseinander setzen - so kann das was werden.

    Sundri

    Manches in der Jagdhundeausbildung ist total veraltet, neue Erkenntnisse und alte Männer - das ist nichts, was irgendwie zusammen geht, klingt vielleicht überheblich, ist aber leider oft genug wahr. Auch Frauenfeindlichlkeit ist durchaus noch ein Problem, in manchen Jägerschaften.

    Wenn der Hund geschickt wird und ich weiß, das Wild da ist und er kommt ohne, dann soll er durch den Krach lernen, das er einfach nicht ohne Wild zurück kommt - solchen Schmarrn macht man wenn es um eine Sonderprüfung geht, die heißt "Bringtreue" und gebracht werden soll ein ausgelegter Fuchs. Ich persönlich glaube einfach, das der Hund nichts daraus lernt, jedenfalls nicht, das er ohne Wild kommen nicht kommen soll - und, vor allem, Bringtreue ist es ja, wenn er zufällig tod aufgefundenes Wild, ohne menschliche Witterung, aufnimmt und mir zuträgt. Das kann manchmal auch echt eklig sein. :hust:

    Fuchs etwa - der wird nicht gern von allen Hunden apportiert, einige Prüfungsteile haben daher auch mit dem Fuchs zu tun, Malik mochte da auch nicht gern ran und brauchte schon eine deutliche Ansage - irgendwann war es ihm schnurz und er brachte auch Füchse freudig und sicher.

    Wenn es gut gemacht wird, dann reicht in der Ausbildung ein einziger Vorfall,als Beispiel erzähle ich da immer diese Geschichte: Wir hatten einen Hund in der Gruppe, der sich einfach nicht von Hasen abrufen ließ - keine Chance, Hase ging hoch, Hund hinterher.... weg war er, nichts half, kein Pfiff, kein Rufen - also war der Ausbildungsleiter schon am Überlegen was tun.... es kommt dabei auf den absolut richtigen Zeitpunkt an (während viele Hundeführer dann schon sauer sind und ihrem Hund durchaus gern mal eines überbraten wollen) - bei uns half Kollege Zufall. Hund übers Feld, es war Winter, der Boden gefroren. Hase geht hoch..... der Hund hinterher, der Hundeführer pfeift, der Hund überhört und er pfeift ein zweites Mal, der Hund machte noch genau einen einzigen Schritt, trifft mit den Pfoten eine zugefrorene Ackerfurche, rutscht aus, überschlägt sich, knallt hin - verknüpft "richtig" - in dem Fall negativ.... und liegt seitdem wie eine 1 - ertönt der Pfiff - schmeißt er sich in vollem Lauf ins Platz. Perfekter hätte man es nicht hinbekommen können.

    So hätte es auch mit der Stachelhalsung gefunzt, exakt zwei Schritte, bevor die Leine zu Ende ist - muss der Pfiff auf die Sekunde kommen - wehe er kommt eher oder später - da kann man sich alles versauen. Deshalb sind solche Eingriffe auch nix für jeden Hundeführer, der hat genug damit zu tun, zu pfeifen und auf seinen Hund zu schauen.

    Das war aber auch schon immer ein Problem, als ich noch Kind war, gab es den sog. Strafschuß - Hunde die nicht lagen, wurden mit einer Ladung Schrot beschossen...... so, das der Hund möglichst wenig, aber immerhin doch einige Körner abbekam, bevorzugt in den Hintern - nichts was ich schätze oder geschätzt hätte. In alten Büchern kann man manchmal darüber noch etwas lesen.

    Aber wenn der Hund vors Auto laufen könnte und sich und Menschen gefährdet - muss manches einfach sitzen.

    Sundri