Beiträge von Bunnybear

    so ich nochmal...

    Die Antwort vom Boss war nicht grad ermutigend. Hier Auszüge davon:

    Grundsaetzlich sieht man in Paris ziemlich viele Hunde, auch wenn es in Paris selber eigentlich relativ wenig Gruen gibt. Ich glaube, die verrichten ihre Geschaefte dort nachwievor im Rinnstein, zwischen den geparkten Autos. Oder halt auf dem Buergersteig… ;-)
    Aufsammeln ist eigentlich Pflicht (die Motorroller mit den Staubsaugern sind in Paris abgeschafft worden) – halten sich aber offenbar ziemlich viele Pariser nicht dran…

    ...
    Der Bois de Boulogne hat Ecken, wo man sehr schoen den Hund laufen lassen kann – aber auch andere Ecken, wo die Transvestiten-Prostituierten anschaffen gehen…

    ...
    . Ich kann mich aber auch nicht wirklich erinnern, ueberhaupt schonmal einen Hund in der Pariser Metro gesehen zu haben.

    Er selbst hat einen (so nimmt er an) Rotti-Mischling, muss den aber in Paris als Beauceron-Mix "verkaufen", da er sonst erstens riesen Probleme mit den Behörden hätte (Maulkorbpflicht) und ohnehin schon schief angeschaut wird, weil "großer böser schwarzer Hund, der wie ein Rotti aussieht"... die Pariser sind wohl eher auf kleine Hunde freundlich getrimmt. von daher dein Glück! Aber ohne Tragetasche würde ich selbst nicht nach Paris fahren. Ich bin zwei Jahre lang gependelt, weil mein Ex-Mann dort arbeitete und lebte und ganz ehrlich: Hundegerecht ist das ganze Menschengewirr nicht....

    Der "Bois de Boulogne" ist der größte Stadtpark von Paris, ansonsten gibts nur kleine Grünflächen, wie die Tuilerien (aber wenn dein Hund DA hinmacht, oh wei...)

    wenn ihr euch in der Stadt viel bewegen wollt / müsst, ist das beste Verkehrsmittel die Métro - aber wie mein Boss schrieb: bewusst einen Hund gesehen hat er in der Métro noch nie... und der lebt schon einige Jahre in Paris!

    ich bin ganz ehrlich: Wenn es sich für ein paar Tage einrichten lässt, dann lass den Mini zuhause. Ich denke, ihr könnt so die Stadt stressfreier und ohne schlechtes Gewissen dem Hund gegenüber erkunden und Zookie bleibt der Stress, Lärm, Gestank und das Getümmel erspart.

    LG, Nicole

    Danke dass du uns trotz der schweren Entscheidung informierst.
    So können wir am Montag in Gedanken bei Euch sein und uns in aller Stille ebenfalls von Suse verabschieden. :abschied:

    Das Gedicht das Chris hier geschrieben hat, habe ich mir seit Coras Tod schon zig Mal durchgelesen. Und so traurig es sein mag, es ist so... wir alle sehen uns irgendwann wieder, und dann kann uns nichts und niemand mehr trennen!

    Und ich kann mich Chris nur anschließen und euch allen einen friedlichen, harmonischen Abschied von der weißen Schönheit wünschen. Genießt die letzten Tage mit Suse in vollen Zügen und verwöhnt sie nach Strich und Faden!

    Alles Liebe
    Nicole

    Hallo Richard,

    tut mir sehr sehr leid, das zu lesen. Und es erinnert mich stark an Cora's Geschichte und berührt mich grade sehr... :verzweifelt:

    Wie ich ja weiter vorne schon beschrieben habe, wurde Cora nicht wegen Schmerzen in der Blase eingeschläfert, sondern weil der Tumor gestreut hatte und sie ihre Hinterläufe plötzlich nicht mehr bewegen konnte. vorher hinkte sie zwei Wochen lang und der Knöchel war dick. Leider hatten wir fälschlicherweise angenommen, sie hätte sich im hohen Schnee vertreten....unsere Tierheilpraktitkerin hatte auch nicht geahnt, was da bevorsteht, aber was bis dahin wichtig war, nämlich die Blase schmerzfrei zu halten, hatte sie super hingekriegt (selbst die TÄ war bei den Zwischenuntersuchungen verwundert, wie munter und froh Corwa war). Sie hatte bis auf die letzten Tage noch ein tolles Leben, auch mit einem Monster-Tumor in der Blase... aber als sie eingeschläfert wurde und die TÄ ihr noch die Lymphdrüsen abtastete, war klar, das sie auf die ein- oder andere Weise bald gelitten hätte und hätte gehen müssen. Es war einfach die Zeit gekommen.

    Rückblickend und in Erinnerung an die letzten Tage meiner Hündin, die alles andere als schön waren, finde ich deine / eure Überlegung gut und vernünftig. Ich denke, es könnte nur eine Frage der Zeit sein, bis irgendwas Neues passiert und ob man ihr eine Reise noch zumuten sollte (wohin geht es denn eigentlich?) finde ich auch fraglich...

    Hätte ich vorhersehen können, was mit Cora letztendlich geschehen ist, hätte ich sicher auch vorausschauender gehandelt. Aber man möchte nicht zu früh das Leben eines Tieres beenden, an dem man so sehr hängt...ich mache mir deshalb sehr oft Vorwürfe, obwohl meine Familie mir sagt, es war der richtige Zeitpunkt und keine Sekunde zu früh oder zu spät. Ich selbst denke, die letzten 3 Tage in denen wir noch alles versuchten, sie wieder auf die Beine zu bekommen, hätte ich ihr ersparen sollen :sad2:

    Was ich mit all dem sagen möchte: Es ist Fakt, dass es leider keine großen Möglichkeiten mehr gibt und da muss man ehrlich zu sich selbst sein. Das seid ihr, so wie ich deine Worte lese und deute...

    Wie ihr euch auch immer entscheidet, es ist EURE Suse, IHR kennt sie am Besten. Und mit dieser Diagnose kann und wird sie sicher nur noch begrenzte Zeit bei euch sein. Ihr müsst jetzt sehr stark sein und der Maus einen Abschied in Würde bereiten. Sie wird es euch danken. Egal, wann das sein wird...

    Ich drücke euch fest die Daumen, dass ihr noch ein paar Tage oder Wochen mit der Süßen habt und ihr sie in Frieden gehen lassen könnt.

    Alles Gute und bitte halte uns auf dem Laufenden, auch wenn es schwer sein mag, darüber zu sprechen oder nachzudenken. Wir sind alle bei dir / euch und wissen, wie es gerade in dir / euch aussieht...

    Viele Grüße
    Nicole

    Oh Gott wie furchtbar....Das tut mir auch unsagbar leid. Der arme Aik... :sad2:

    Gut, dass du hier die anderen warnst!

    Da könnt ich ja sowas von.. :explode: ...

    ich wünsche dir alles Gute und hoffe, dass dein zweites Hundchen dir genauso eine Stütze werden wird wie Aik es war.

    Liebe Grüße aus Bexbach
    Nicole

    Cool!
    Tolle Arbeit! ich beneide dich! :gut:

    Ich denke, du solltest es wirklich positiv sehen. so gewöhnt er sich ja schon an seine neue Umgebung - denn wenn er ja in Zukunft auch mitkommen soll, dann je früher, desto besser...

    Wenn du den "Stadtfaktor" beim sozialisieren nicht außer Acht lässt, ist doch alles toll. Dann hat er die komplette Palette und kann sowohl mit Wildbegegnungen im Wald (also Tiere) und der Stadt (also "wilde" Menschen) umgehen :lol:

    Wenn du dich viel im Wald bewegst, wirst du ihn sicher am Anfang viel tragen müssen, damit er nicht zuviel tobt und rennt und sich übernimmt...das wäre das Einzige, was mir so einfallen würde dazu...

    Und ich sitz in nem stickigen Büro... seufz... :verzweifelt: