Beiträge von Estandia

    Hallo!

    Ich geh mit Abdrängen und Grenze klarer setzen konform :D

    Wenn es geht, kleb farbiges Klebeband auf den Boden, bis dahin darf der Hund und nicht weiter. Alles darüber wegdrängen, dahinter bleiben belohnen. Bei sensiblen Hunden reicht als Belohnung das Aufheben der Bedrängung, bei deinem weißt du ja selbst am Besten was toll ist. Was auch helfen kann ist eine" provozierte Verunsicherung", damit der Hund aus seinem "Ich geh mal rein/rüber"-Trott herauskommt und sein Hirn einschaltet. Übe das nicht über die Grenze gehen fast bis zum Erbrechen und dann rennst du mal spielerisch mit deinem Hundi durch die Wohnung und rein in die Küche, wenn er dir freudig hinterherspringt und über die Grenze hoppelt, sofort körpersprachlicher Rauswurf.
    Was auch gut funktionieren kann ist, wenn du Tasia für ihr gutes Benehmen VOR Aaron's Augen belohnst.

    LG

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    eine (sehr dämliche) Frage: es heißt doch immer man soll nachm fressen weng warten bis man Gassi geht . . . ist das eig wirklich so!??? bei der Handfütterung bekommt der Hund einen doch erheblichen Teil seines Futters auf dem Spaziergang und es dauert ja nicht jeder Spaziergang mehrere Stunden . . . kann das iwie Probleme geben?? oder is das eh nur humbug? (weiß gar nicht wo ich das überhaupt her hab *grübel*)


    Du gibst ja eh nur kleine brocken über einen längeren Zeitraum. Spazieren gehen kannst du mit einem Hund auch nach der normalen Napf-Mahlzeit, man sollte ihn nur nicht zum exzessiven Rumspringen und Spielen animieren.

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    und was dann eigentlich noch viel wichtiger für uns ist . . wir sind gerade voll am alleine bleiben üben und da soll Hundi ja eigentlich lernen, dass er uns nicht den ganzen Tag an der Backe kleben muss, sondern auch mal n stündchen alleine überlebt . . . . kann die Handfütterung uns da wieder zurückwerfen?? will ja nicht, dass meine Süße mir jetzt wieder den ganzen Tag hinterherdackelt, weil sie meint es könnte ja ständig was abfallen ;) dann würd ich lieber noch warten bis wir das alleine bleiben im Griff haben, bevor ich damit anfange
    oder hat das darauf keinen Einfluss??


    Das ist eine gute Frage. Die richtige Handfütterung, die zu 100% nur aus der Hand des Halters kommt dient dazu den "Radius" des Hundes zu verkleinern, sprich er rennt nicht mehr so oft, so weit vom Halter weg. Lässt sich eher abrufen, kontrollieren, schaut immer öfter zum Halter, nimmt immer öfter Kontakt auf, bleibt immer öfter in dichter Nähe. Für Hunde, die nur schlecht Bindung aufbauen, die wirkliche Jagdsäue sind oder auch für Menschen, die sich erziehungstechnisch schwertun, kann so eine Handfütterung schnelle Erfolge erzielen. Bei wirklichen Problemhunden ist aber immer ein kompetenter Trainer angesagt, denn da machts auch allein die Handfütterung nicht.
    Aber zurück zur Frage: Bei dir klingt es ja nach "Hundi soll sich sein Futter durch kleine Übungen erarbeiten". Da kannst du ein einfaches "Schluss"-Signal einführen, wenn die Futterration alle ist. Zeig deinem Hund die leeren Hände, sage Schluss und er wird lernen, dass es (vorerst) nichts mehr gibt. Danach dürfte/könnte/sollte sich der Hund entspannen. Schnüffeln, rennen, durchs Gras schlendern - mal nix tun.
    Zu Hause könnt ihr ganz normal alleine bleiben üben, draussen wird sich ja eher das Futter erarbeitet.

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    und weniger in der Wohnung


    Jap. Bringe deiner Maus einfach bei in der Wohnung gehts ruhig zu, hier bekommst du wenig bis nichts.

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    außer vll nen kleinen Teil morgens und abends (da ist sie so daran gewöhnt, dass ich nicht glaube, dass wir das direkt wegfallen lassen können)


    Glaub mir, damit tun sich nur die Menschen schwer :D Dem Hund ist es egal, wie wann wo er Futter bekommt, Hauptsache überhaupt.

    LG

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    Das kommt noch dazu.
    Atti interessiert sich nicht die Bohne für den Labbi und der Stress, der von diesem Frauchen ausgeht, ist vollkommen unnötig.
    Daran erkannt man auch, wieviel Wissen über Hunde diese Menschen haben.

    Sie ist nicht in der Lage, ihrem Hund klarzumachen, dass er nicht zu Atti hinlaufen soll :sad2:

    Womit wir wieder beim Grenzen setzen wären, um dem Hund mehr Freiheiten zu ermöglichen. Schade eigentlich :/

    LG

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    Seht Ihr in solchen Treffen irgendeinen Sinn? :???:

    So wie du sie beschreibst nicht. Gemeinsame Treffen um Spazieren zu gehen finde ich toll, keine Frage - es ist schön mit Gleichgesinnten etwas zu unternehmen. Aber rumstehen und die Hunde sich selbst überlassen finde ich doof. Nur weil man sich mit Leuten trifft, die Hunde haben, heißt das nicht zwangsläufig, dass der eigene Hund daraus was lernen bzw. "positiv" seinen natürlichen Trieben nachgehen kann. Es ist schade, wenn Gleichgesinnte eigentlich eine gute Idee haben, aber jeder methodisch und erziehungstechnisch an einem anderen Strang zieht.

    Wenn du dort mitgehen würdest, stünde z.B. die Halterin von dem Labbi immer irgendwie unter Stress und du müsstest immer ein Auge auf Atti haben (obwohl dein Hund vllt. gar nichts von dem Labbi will). Irgendwann würdest du glaub ich eh die Lust an diesem Spaziergang/Rumgestehe verlieren, weil Meinungen und Trainingsmethoden offensichtlich weit auseinander gehen.

    LG

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    Sowas in der Art gibt es bei uns auch: Morgens, wenn ich wach werde und bevor ich dann aufstehe, also wenn ich grad noch seufzend im Bettchen liege, kommt Jabba an, er setzt sich vors Bett, wedelt (was ich im Dunkeln nur auf dem Laminat höre), guckt mich an. Strecke ich ihm dann die Hand entgegen, kommt er mit den Vorderpfoten aufs Bett, legt den Kopf in meine Halskaule, läßt sich beboppeln, tatscht mit mit der Pfote im Gesicht rum, schlabbert bissel und kuschelt halt mit mir. Wenn ich ihn dann sanft von mir schiebe, damit ich entweder noch ne Runde alleine dösen kann oder aufstehen kann, legt er sich wieder in sein Körbchen... Das läuft bei uns jeden Morgen so ab und ist einfach nur schön...

    Genau das gibt's bei uns auch - aber nur am Wochenende :D
    In der Woche schaut mich der Hund nichmal mit dem Arsch an, wenn ich wach werde :hust:

    LG

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    Wie handhabt ihr das?
    Verzichtet ihr zur Zeit darauf Geflügel zu füttern?
    Oder gebt ihr es einfach weiter wie gehabt?

    Würd mich auf Antworten freuen da ich die Tage bestellen möchte bzw. muss.

    Ich kaufe weiterhin Geflügel bei meinem Barf-Laden bzw. beim Discounter, probiere aber zurzeit auch einen Lieferanten mit Bio-Fleisch aus.
    Das ist nicht der erste Futtermittel-Skandal. Die wirklich billigen Hühner, Enten, Puten leben, fressen und sterben grausig, wenn es nicht nachverfolgbar ist, ist ein Risiko der Verseuchung leider immer da. :sad2:

    LG

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    Welche Einstellung habt Ihr zu Eurem Hund und seinen Verhaltensweisen??

    Mir geht es vielmehr um das, was da in Euren Köpfen abläuft, welche Gedanken Ihr Euch da macht? Und dann: Welche Folgen hat das im Alltag für Euren Hund bzw. Euren Umgang mit Eurem Hund???

    Tja, gute Frage. Also ich grübele nicht 24h über Bokey's Verhalten nach, gut 10 Stunden am Tag ist mir der Hund ziemlich schnuppe :D
    Natürlich beobachte ich ihn in für ihn relevanten Situationen. Hundebegegnungen, Trainingssituationen, im Nachgehen natürlicher Verhaltensweisen. Soetwas wie anspringen wenn ich heim komme oder rumhibbeln vorm Spaziergang oder dieses "typisch, klassische Fehleinschätzen" Freude vs. Maßregelung etc. gibt es bei uns nicht. Nicht, weil ich es unterbinde, sondern weil der Hund solches Verhalten einfach nicht zeigt.
    Was mein Verhalten gegenüber dem Hund aber maßgeblich beeinflusst hat, war halt das Lernen der Körpersprache, Kommunikation und Lernverhalten der Hunde generell. Wenn ich mich darüber NICHT ausreichend informiert hätte (und da bin ich meinen 2 Hundeschul-Trainerinnen so dankbar!!!) - dann hätte es genug Grund gegeben 24h über Bokey's Verhalten zu grübeln. Soll heißen, mit einer soliden Grundlage an Wissen verstehe ich von vornherin den Hund besser, kann ihn ausreichend einschätzen und beurteilen. Damit erscheint unser Zusammenleben extrem entspannt und ich kann mit dem Hampelmann reibungsfrei durch die Umwelt streifen :D

    LG

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    Ich denke nicht,dass mein TA vom barfen abgeraten hat, weil er sein Futter, was er vertreibt verkaufen möchte. Im Gegenteil, er hat sogar noch zu dem von SW getesteten Futter geraten, was mit "sehr gut" abgeschnitten hat und meinte, dass man es einem gesunden Hund ohne weiteres füttern kann. Wenn Krankheiten auftreten, sei es immer noch früh genug, die Futtermarke zu wechseln.

    Das klingt ja wie der Aufbau einer "lukrativen" Beziehung zum Tierarzt :/

    LG

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    Vielleicht kann mir ja jemand ein paar Tipps geben, wie man mit solchen Leuten umgeht und wie man es schafft, daß es einem nicht immer so nah geht wenn man mal wieder unberechtigt Tierquäler genannt wird.

    Sage, wenn du willst, ganz trocken die Wahrheit. Dass du ein verantwortungsvoller, vorausschauend handelner Hundehalter bist, der an den Problemen arbeitet, die andere Hundehalter durch ignorantes Verhalten (mobbendes Verhalten nicht unterbrochen etc.) verursacht haben. Und dann gehst du weiter.

    Ich persönlich warte noch auf "Sie Tierquäler"-Sprüche von anderen Leuten, da werd ich "Zum Glück weiß ich es besser" sagen.

    LG