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eine (sehr dämliche) Frage: es heißt doch immer man soll nachm fressen weng warten bis man Gassi geht . . . ist das eig wirklich so!??? bei der Handfütterung bekommt der Hund einen doch erheblichen Teil seines Futters auf dem Spaziergang und es dauert ja nicht jeder Spaziergang mehrere Stunden . . . kann das iwie Probleme geben?? oder is das eh nur humbug? (weiß gar nicht wo ich das überhaupt her hab *grübel*)
Du gibst ja eh nur kleine brocken über einen längeren Zeitraum. Spazieren gehen kannst du mit einem Hund auch nach der normalen Napf-Mahlzeit, man sollte ihn nur nicht zum exzessiven Rumspringen und Spielen animieren.
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und was dann eigentlich noch viel wichtiger für uns ist . . wir sind gerade voll am alleine bleiben üben und da soll Hundi ja eigentlich lernen, dass er uns nicht den ganzen Tag an der Backe kleben muss, sondern auch mal n stündchen alleine überlebt . . . . kann die Handfütterung uns da wieder zurückwerfen?? will ja nicht, dass meine Süße mir jetzt wieder den ganzen Tag hinterherdackelt, weil sie meint es könnte ja ständig was abfallen
dann würd ich lieber noch warten bis wir das alleine bleiben im Griff haben, bevor ich damit anfange
oder hat das darauf keinen Einfluss??
Das ist eine gute Frage. Die richtige Handfütterung, die zu 100% nur aus der Hand des Halters kommt dient dazu den "Radius" des Hundes zu verkleinern, sprich er rennt nicht mehr so oft, so weit vom Halter weg. Lässt sich eher abrufen, kontrollieren, schaut immer öfter zum Halter, nimmt immer öfter Kontakt auf, bleibt immer öfter in dichter Nähe. Für Hunde, die nur schlecht Bindung aufbauen, die wirkliche Jagdsäue sind oder auch für Menschen, die sich erziehungstechnisch schwertun, kann so eine Handfütterung schnelle Erfolge erzielen. Bei wirklichen Problemhunden ist aber immer ein kompetenter Trainer angesagt, denn da machts auch allein die Handfütterung nicht.
Aber zurück zur Frage: Bei dir klingt es ja nach "Hundi soll sich sein Futter durch kleine Übungen erarbeiten". Da kannst du ein einfaches "Schluss"-Signal einführen, wenn die Futterration alle ist. Zeig deinem Hund die leeren Hände, sage Schluss und er wird lernen, dass es (vorerst) nichts mehr gibt. Danach dürfte/könnte/sollte sich der Hund entspannen. Schnüffeln, rennen, durchs Gras schlendern - mal nix tun.
Zu Hause könnt ihr ganz normal alleine bleiben üben, draussen wird sich ja eher das Futter erarbeitet.
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und weniger in der Wohnung
Jap. Bringe deiner Maus einfach bei in der Wohnung gehts ruhig zu, hier bekommst du wenig bis nichts.
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außer vll nen kleinen Teil morgens und abends (da ist sie so daran gewöhnt, dass ich nicht glaube, dass wir das direkt wegfallen lassen können)
Glaub mir, damit tun sich nur die Menschen schwer
Dem Hund ist es egal, wie wann wo er Futter bekommt, Hauptsache überhaupt.
LG