Beiträge von Estandia

    Ist mir unbegreiflich, dass sich manche Hundehalter selbst nicht unter Kontrolle haben, wenn der eigene Hund andere belästigt und abgewehrt werden muss. Ich frage mich immer, warum "den eigenen Fehler einsehen" immer so schwer ist :???:

    Ich war mit dem Bokey kürzlich im Wald, etwas entfernt kreuzt ein Pärchen mit großem Schäfimischling. Die gehen weiter, der Hund entscheidet sich dann doch mal den Bokey zu begutachten. So wie der Schäfi aus dem Wald gerannt kam, dachte ich noch, NA, konfliktfrei und entspannt ist anders. Aber Bokey lässt sich auch von 30kg und 30 cm mehr nicht beeindrucken und hat ordentlich Kante gegeben. Da rufen die Halter dann auch schon mal schnell den Namen des Hundes, denn der andere könnte ja beissen :schockiert: Hätte ich den Schäfimix abwehren müssen (Ambitionen zum Besteigen waren ja da), wäre 100pro ein "Der tut nix" von den Leuten gekommen. :hust:

    LG

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    war vorgestern seit langem mal wieder in einer!!! von mir besuchten hu-schu

    am samstag waren wir ca. 20 hunde!!!!!! unterschiedlicher grösse, alter, gewicht, rasse, etc.

    das gelände ist schon gross

    Da steht schon alles :D

    Natürlich ist schnüffeln auch eine Form des "Nicht Auseinandersetzens" mit fremden Hunden. Ich denke, deine haben nur ausgiebig untersucht, was alles in der Abwesenheit geschehen war. Das schafft einen Hund, da sind Schwankungen im Training und Gehorsam ganz normal. Geh regelmäßiger hin und das geschnüffel wird sich legen und der Gehorsam wieder steigen.

    LG

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    Habt Ihr mit Euren TS-Hunden ähnliches erlebt?

    Ja Klar :D

    Ganz am Anfang, da war Bokey vielleicht 3 Monate bei mir, da rannte er bestimmten LKWs hinterher. Die mussten Rohre geladen haben, die klapperten. Da schien der Hund sich wortwörtlich an was zu erinnern und rannte diesem Laster hinterher, völlig blind aber irgendwie freudig erregt. Und ich dachte mir noch, vielleicht ist er, wie es in Ungarn manchmal vorkommt, auf einer Baustelle angefüttert worden und kurz bevor es Futter gab, kam halt ein Laster mit Rohren.

    Eine andere Sache sind diese Firmen-Kleinlaster mit einsehbarer Ladefläche. Am besten mit dazugehörigem Arbeiter in (grüner) Uniform, der mit einer Harke Unrat zusammenfegt. Damals hab ich gedacht, okay, SO könnte Bokey eingefangen worden sein. :/

    LG

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    Oder wie seht Ihr sowas.....

    Wenn ich DIE sehe, würde ich meinen Hund kommentarlos anleinen (also Spiel unterbrechen) und warten, bis die Leute vorbei sind. Wenn ein Kommentar kommt, würde ich klipp und klar sagen, dass mir das Verhalten des Beagles nicht gefällt und dass ich versuche meinem Hund positive Kontakte zu ermöglichen. Du hast dir das Gezwicke lag genug angesehen , und da Sie (die Halterin) sich uneinsichtig zeigt, und jetzt ist Schluss.

    LG

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    bekommt dein hund nur fleisch und gemüse oder sonst noch irgendwelche kohlenhydrate?

    Bokey bekommt vegetarische Korn+Kräuter-Kroketten für die Morgen-Fütterung im Büro. Da sind Weizen, Hafer und Mais drin. Das ist eine gute Handvoll, 5 mal in der Woche. Ansonsten kriegt der Hund abends Fleisch mit Gemüse.

    LG

    Hallo =)

    Ich barfe ja auch und mein Hund bekommt an Gemüse was ich auch esse. Zumeist Karotten, Fenchel, Pastinaken, Rote Beete, Sellerie, Gurken, Zucchini. An Kräutern bekommt er Trockenkräuter übers Futter, da gibts ganz nette Mischungen im Handel. Gemüse wird bei uns gedünstet und dann püriert, das lässt sich schön unters Fleisch mischen. Mach ich zuviel Gemüsebrei, wird der Rest eingefroren und bei Bedarf aufgetaut. Zu Kartoffeln, Nudeln kann ich dir leider nix sagen. Sowas kriegt Bokey nich, da er sonst recht schnell zunehmen würde.

    Zur Fütterung: Wie oft du fütterst musst du entscheiden. Da gibt es keine Regeln. Große Futterrationen sind besser auf den Tag verteilt. Wie es deinem Hund am besten passt, so sollte es auch weiterhin geschehen. Der Vergleich mit der Natur hinkt etwas. Natürlich schlagen sich Wölfe den Bauch voll, wenn sie was erjagt haben - danach ruhen sie aber auch mehrere Stunden. Unsere Hunde leben ja ein anderes Leben.

    LG

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    Wenn er mir dann dazu rät meinen Hund kastrieren zu lassen, weil es mit 7 (!!!) Monaten schon so heftig ist, dann denke ich ist es richtig so.

    Auf dem "Höhepunkt" der Pubertät würde ICH keinen Hund kastrieren lassen. Da kommt ja eine "Beschneidung" der psychischen Entwicklung hinzu.

    LG

    Ich kann zwar von keinen Erfahrungen berichten, da mein Hund aus dem Tierschutz kommt und somit schon kastriert war, aber ich treffe häufig Menschen, die mit ihren intakten Rüden absolute "Probleme" haben :|
    Sie sehen dann wie sich Bokey verhält und scheinen in eine Art "Auch haben will"-Trance zu verfallen. Eine Halterin hab ich mal im Auslaufgebiet getroffen, da wo noch nix los war, ihr Rüde war grad chemisch kastriert worden. Sie meinte, VORHER hätte sie nicht ins Auslaufgebiet gehen können. Ihr Hund wollte und hätte ALLE anderen Rüden verprügelt.
    Ein anderes Mal traf ich eine Halterin, deren pubertärer Ridgeback meinem Hund auf die Nerven ging. Bokey knurrte, damit der Ridgeback Abstand einhalten sollte. Da meinte die Halterin, es wäre komisch, dass ihr Hund sich anknurren ließe, bei ALLEN anderen Rüden gäbs eine richtige Klopperei. Da sagte ich mir auch, naja Knurren ist nicht gleich Knurren," ich will mich mit dir kloppen" sieht da schon anders aus. Aber die Halterin hatte innerlich schon einer Kastration zugestimmt, aber von Erziehung keine Spur :/

    LG