ZitatWie schaut es bei euch aus? Haben eure Hunde eine Bezugsperson, mehrere, ist es ihnen egal? Könnt ihr überhaupt Unterschiede feststellen?
Ich frage das, weil ich gestern abend echt ein wenig traurig war. Ich wollte zur letzten Runde mit Schara raus, nehme ihr Geschirr, ziehe meine Schuhe an, sie sieht das und geht mit gesenktem Kopf ins Wohnzimmer und schaut meinen Mann an.(ich habe ihr noch nie etwas angetan bei unseren Gassigängen, es ist auch nie etwas Unangenehmes vorgefallen)
Sie wollte mit mir nicht mitgehen. Dann sagte mein Mann "soll ich gehen"?. Ich, schon ganz niedergeschlagen "na ja, schau halt mal"! Er steht auf, nimmt das Geschirr in die Hand und Schara hüpft vor Freude rum wie ein Tennisball.Ich mache alles mit ihr. Fressen geben, alle Versorgungen, sie ist den ganzen Tag bei mir. Aber bei mir ist es im Laden eher langweilig. Wenn sie mal einen Tag mit meinem Mann unterwegs ist, tut sich definitiv mehr. Sie darf im Jeep mitfahren, lernt neue Leute und Umgebungen kennen usw. Mein Mann ist für sie der attraktivere Teil. Oder liegt es auch an der Beziehung weibl. Hund - männl. Mensch?
Alle unangenehmen Dinge übernehme ich. Mal abduschen wenn man im Matsch war, Bürsten, Furminator, Arzt usw. Bleibt das besser in Erinnerung, als die angenehmen Dinge? Füttern tue aber auch nur ich und die meisten Gassigänge kommen auch von meiner Seite. Ist es dann vielleicht die Gewohnheit mit mir und bei meinem Mann hat sie Abwechslung?Na ja, wie schaut es da bei euch aus?
Da ersetz ich mal dein Männe durch meine Mutter und es ist genau dasselbe
Das LEBEN an sich findet mit mir statt, der Spaß und die Sorglosigkeit mit meiner Mutter. Sie trifft den Hund wesentlich seltener aber es ist immer das Gleiche - sie spielt IMMER mit ihm, sie macht definitv mehr - aber eben weil sie weniger Zeit für ihn hat. Er weiß das und es artet langsam in Kontrolle aus, es könnte ja was (tolles) passieren und er ist weit weg von entspanntem Schlaf an den Besuchswochenenden
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Ich weiß, warum der Hund so ist und meine Mutter versteht, dass sie wesentlich mehr dirigieren und korrigieren muss. Aber es ist eben so, dass Sie eine Art garantierter Spaßfaktor in seinem Leben ist. Der Hund weiß aber ganz genau, zu wem er gehört. Ohne mich zu sein ist für ihn viel schlimmer als ohne meine Mutter. Ich möchte gar nicht um des Hundes Gunst mit meiner Mutter buhlen und ihm mehr Spaß bieten. Er ist perfekt wie er ist und seine ruhige und ausgeglichene Art mit mir durchs Leben zu gehen möcht ich gar nicht verändern.