Beiträge von Estandia

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    Ist das bei euren kastrierten Rüden auch so? Also z.B. dass sie genau die Stehtage raus filtern, Hündinnen besteigen, eigentlich nicht so der Unterschied zum "typischen unkastrierten" Rüden da ist?


    Klingt ganz nach meinem Kastraten :D
    Bokey zieht die ganze Bandbreite in Sachen Sexualverhalten ab und würde auch zum Schuss ansetzen, wenn man ihn denn ließe :hust:
    Aber er bespringt nicht jede läufige Hündin, es muss schon beiderseitig gut passen, bevor er überhaupt zu werben anfängt.

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    Na ja, da stehen sich unterschiedlcihe Überlegungen gegenüber. Nach der 1. Läufigkeit kastriert man, wenn man noch den vollen Schutz vor Mammatumoren haben will (die insgesamt eher selten sind), nach der 2. bzw 3. wenn man will, dass der Hund ohne einen Eingriff in seinen normalen Hormonhaushalt erwachsen werden soll. Gar nicht kastriert man, wenn man einem an sich gesunden Hud keine Organe entfernen will.
    Frühkastras kommen so langsam in Mode sind hier in Deutschland aber eher selten, weil es durchaus passieren kann, dass der Hund deutlich in seiner Entwicklung zurück bleibt. Muss allerdings auch nicht sein. Hier im Forum ist die Mehrzahl der user gegen eine Kastration.

    Ich selber werde meine Hündin demnächst kastrieren lassen - nach der ersten Läufigkeit, die gerade vorbei ist. EIne zweite abzuwarten war eine Überlegung aber ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass meine Maus dann so wahnsinnig viel souveräner damit umgehen würde - und meine Umgebung in der es von unkastrierten leinenlosen Hunden und total genervten und unverschämten Besitzern nur so wimmelt schon mal gar nicht. Und es bleibt eine große Bauch-op mit Risiken und eventuellen Nebenwirkungen egal ob nach der 1. oder 3, Läufigkeit. Dann nehme ich doch lieber den vollen Krebsschutz mit.

    "Krebsschutz" gibts nur VOR der ersten Läufigkeit - hab ich letztens gesagt bekommen. Und ebenso soll wohl das Risiko der Inkontinenz wesentlich höher sein als gemeinhin angenommen.

    Heute Morgen trafen wir auf dem Bahnhof einen seeeehr redseligen sozialkreativen Typen, der irgendwie davon fasziniert war, Bokey könnte irgendwann mal beissen :muede:

    Im Verlauf des Gesprächs fragte jener Mann nach Bokey's Alter.
    Ich: "So 8 Jahre etwa."
    Er: "Whoa das sind ja ... 16 Jahre in Hundejahren!"
    Ich: "Naja, so ungefähr..."
    Er: "Nich naja, ich weiß das!"

    :roll:

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    Aber wenn ich mal einen Ball auspacke, wird Othello total rammdösig, in seinem Kopf scheint es nur noch "ballballballballballballball" zu rattern und er vergisst nahezu alles um sich herum. Und ich frage mich, warum Hunde so auf Bälle abfahren, auch, wenn sie kaum was mit den Teilen zu tun haben. :???:

    Durch stereotype Muster - Ball werfen, hinterherjagen, zurückbringen, wieder werfen und losrennen - werden im Hundekörper diverse Hormone/Stoffe ausgeschüttet (weiß grad nicht welche genau), die einfach glücklich machen und Stress abbauen (sollen). Wenn der Hund regelmäßig STUPIDE mit dem Ball beschäftigt wird geschieht die Ausschüttung eben schon bei Sichtung des Balls. Gerade bei Hunden, die zu krankhaften, stereotypem Verhalten neigen ist die Gefahr des Junkies groß. Um das zu vermeiden ist Variabilität im Spiel wichtig, damit der Hund lernt aus festen Mustern "auszubrechen" und diverse andere Verhaltensweisen zu zeigen.

    Drei sehr unterschiedliche Rassen hast dir da ausgesucht :D

    ICH würde eher zum Weissen Schäfer tendieren, der ist aber mitunter sehr sensibel und nicht so kernig wie ein Grönie - der wäre fürs Bewachen wieder besser, wobei ich mich da nicht so weit aus dem Fenster lehne und sage, ja den kannst du getrost allein auf dem Grundstück lassen :hust: Münsterländer als Jäger würde für mich komplett rausfallen.