Beiträge von Estandia

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    Ich verstehe die Nummer hier nicht ganz - wie kommst du denn darauf, andere Hunde und ihre Besitzer nach ein paar Fotos zu beurteilen, dass dass so nicht laufen darf??
    Den Hunden ging es offensichtlich gut dabei, den Besitzern auch und hier hat doch keiner was von traumatisierte Hunden, schwerwiegenden Problemen und Tierartbesuchen NACH den Fotos vom Spiel geschrieben?

    MaYaL hat doch bloß geschrieben, dass SIE diese Situationen mit IHRER Hündin nicht so lauf lassen/zulassen würde :???:
    Wenn ich Fotos und Videos poste und "Spiel" drüber schreibe, dann muss ich doch einfach damit rechnen, dass andere User das eben vielleicht anders sehen - gerade weil es doch immer "nur" Momentaufnahmen sind. Ist doch im Körpersprachefred auch nicht anders. Wenn es Hunden und Menschen dabei und danach gut ging ist doch alles schick - MaYaL hat eben auf andere Signale geachtet, entsprechende Schlüsse gezogen und dabei an ihre Hündin gedacht :ka:

    "Runter" richtig beibringen. Also nicht nur in Sachen Couch, sondern von allen Dingen, auch welche wo sie rauf darf und soll. Das ist einfach nur üben, üben, üben.
    Wenn sie niemals auf die Couch wird rauf dürfen, beleg sie (die Couch) mit einem Tabu. Ohne Kommando. Der Hund fliegt runter. Ohne Wenn und aber. Da wird weder vorsichtig geschoben noch drum gebeten oder gebettelt, runter und fertig. Will sie wieder rauf, wird sie körperlich blockiert ohne dass daraus ein Spiel wird.

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    Heute in einer Anzeige gelesen: "XX ist ein Border Collie und 7 Monate alt. Sie braucht viel Beschäftigung und muss am Tag mindestens 4 Stunden raus. Wenn sie ausgewachsen ist, natürlich noch mehr."
    :irre3:


    Da hat aber jemand schon gute Vorarbeit geleistet in den 5 Monaten :ugly:


    *unterwegs mit Tapatalk*

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    Wenn ich sie dann anspreche sie soll nicht so doll machen


    Weiß sie denn was das bedeutet? Wenn es DIR zu doll ist, brech das Spiel ab. Verhalten ist immer konsequenzgetrieben. Heisst, wenn nichts "böses" danach passiert, wird das "zu doll machen" nicht weniger werden.

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    Die Große knippt immer in die Beine von der Kleinen...


    Bei Hütehunden sieht man sowas häufig(er) und gehört eben zum normalen Spielerepertoire. Brenzlig wird's (erst) bei heftigen Laufspielen, besonders mit fremden Hunden, da in die Beine knipsen den Verfolgten zu Fall bringen soll.

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    Aufreiten oder Ähnliches ist hier aber nicht zu erkennen...


    Und wenn wäre auch (auch) normal. Im Spiel tauchen ALLE Verhaltensweisen auf. Aufreiten kann Spiel oder Stressabbau sein.

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    Ist das normal oder muss ich da was unternehmen`?


    So wie du alles beschreibst würd ich nix machen. Ich würd nur ein Auge drauf haben, um zu sehen wann es der Kleinen doch zuviel wird, aber irgendeine Festlegung "bis dahin und nicht weiter" würd ich nicht treffen. Die beiden werden sich (irgendwann) ebenbürtig sein, bei sehr konträren Rassen wär das ne andere Frage.

    Ist Hundesport für den Hund nötig, oder ist es hauptsächlich für den Besitzer? ;)
    Ich versteh Sport als Teamarbeit. Der soll beiden Parteien was bringen. Kommt nur einer auf seine Kosten isses für mich kein Sport (mehr).

    Brauchen Hunde eine "Auslastung"?
    "Auslastung" wird komischerweise immer dann ein Thema wenn der interne und/oder der externe, soziale Druck auf den Halter zu groß wird :D Von daher, denk ich ja, Hunde brauchen irgendeine Art der Beschäftigung. Der eine mehr, der andere weniger.

    Ist es für den Hund wirklich so schlimm, "nur" Familienhund zu sein, ohne Sport und Sonderbeschäftigung?
    Wenn der Hund es nicht anders (kennen)gelernt hat und ihn das Familienleben befriedigt gibt's doch keinen Grund das zu ändern.

    Für welche "Art" von Hund ist Hundesport angebracht? (z.B. spezielle Arbeitsrassen?)
    Ich will da keine Rasse per se einem Sport zuschreiben :D Muss jeder individuell entscheiden. Trotzdem denke ich manchmal, dass jener Mensch mit diesem Hund sich gut für diesen Sport eigenen würde.

    Für welche "Art" von Hunden ist Hundesport absolut kontraproduktiv? (z.B. frustintolerante Hunde, sehr schnell gestresste Hunde?)
    Hmmmm ... gerade mit anfälligen/auffälligen Hunden würd ich Sport machen. Der Halter sollte eben nur so schlau sein und die richtige Sportart auswählen und sie dann auf den Hund zuschneiden. Aber Wettbewerb ist ja unter Hundehaltern manchmal auch so ein Thema, da wird dieses oder jenes persönlich genommen, man verändert das Training und schon bleibt der Hund auf der Strecke ...

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    In Berlin nimmt die Polizei die Hunde entgegen und bringt sie in die Tiersammelstelle.


    Bei mir war's so, dass ich den Hund selbst auf die Wache gebracht habe - weil der nette Herr unter der 110 mich so nett gefragt hatte und das nicht weit weg war :ugly:
    Auf der Wache selbst waren schon 2 Hunde in Verwahrung, der "Tierfänger" vom TH würde dann ab 17 Uhr die Hunde abholen, der gemütliche Uniformträger hat nämlich gleich rumtelefoniert :D Ne Woche später war der Hund zur Vermittlung beim TH drin da er nich gechippt war und niemand sich gemeldet hatte. Auf der Wache musste ich nur meine Daten dalassen, FALLS ich den Hund selber haben würde wollen, weil gefunden und so :pfeif: