Beiträge von Estandia

    Zitat

    Habt ihr euern Hund denn alle angemeldet ???Also zahlt ihr Hundesteuer ?? |)

    Na klar :D Ich hab den Hund schon angemeldet, da war der noch gar nicht da :^^:
    Als Tierschutzhund ausm Ausland hat er aber sowieso n halbes Jahr "Schonfrist" bekommen. Ich bin so viel unterwegs mit dem, da kann ich mir Steuermarkenärger nicht leisten :pfeif:

    Zur Impulskontrolle gehört wesentlich mehr als nur auf Kommando dem Ball mal nicht hinterherrzurennen.
    Auch Leinenführigkeit scheint ja eher nicht so zu funktionieren.
    Fehlende Aufmerksamkeit beim Abfragen eines einfachen Sitz ist für mich ein Zeichen von schlechtem Training, noch dazu das Laufenlassen nachdem es "gerade so" geklappt hat.
    Da kommt so einiges zusammen, wass man immer und überall trainieren kann, nicht erst auf der "Problemstrecke".

    Ich letztens mit ner Freundin in der Stadt unterwegs. Also zwei Mädels, zwei Hunde, in der Stadt irgendein Fest, Milliarden von Menschen unterwegs. Wir spazieren so an einem Lokal vorbei, kommt ein älterer Herr raus, bleibt stehen, lächelt uns an und sagt ganz nett "So erstmal die Hunde vorbeilassen. Oh der guckt aber lieb!" Da kommt in dem Moment seine weibliche Begleitung hinter ihm raus und blökt "NA LIEB GEGUCKT HABEN DIE ABA NICH!" :mocken: :lol:

    Früher hatte ich ne offene Wohnküche, da gabs dann eben auch Futter in der gefliesten Küche, direkt neben dem Körbchen. In meiner jetzigen Wohnung stehen die Näpfe im Flur, direkt vor der Küche, für uns zwei ist die einfach zu schmal, da hab ich keinen Bock auf den Hund Rücksicht zu nehmen, weil der in der engen Küche fressen muss. Kauzeugs schleppt er meistens ins Wohnzimmer, in die Nähe vom Korb.

    Ich weiß nicht ob das Sinn macht, aber als erstes würde mir zum Thema Kopfarbeit einfallen:

    Weniger und viel kleinschrittiger vorgehen, viel kürzer und eine schwächere Belohnung geben bzw. den Hund weniger stark motivieren.
    Evtl. würde auch ein Ritual Sinn machen, also ein Signal einführen, damit der Hund weiß, jetzt startet eine Trainingsrunde. Ebenso ein Schlusssignal geben.
    Was du vielleicht auch machen kannst, ist mal die Zeit messen, bis zu den ersten Übersprungs-/Stresshandlungen. Dann kannst du vorher/zwischendurch unterbrechen/abbrechen/beenden.
    Was ich z.B. hin und wieder mache ist dem Hund ein Kauspielzeug geben. Das kann er völlig regellos bearbeiten, so lange und wie er möchte. Danach ist mein Hund erstmal "platt", aber mental "ausgeglichen" und er übersteuert dann nicht mehr. Er kommt einer körperlichen Erschöpfung bei diesem Objektspiel nahe, kommt aber nicht in Stress, weil er auf irgendwelche Kommandos achten müsste. Evtl. würde es Sinn machen, deinem Hund zur Unterbrechung ein Kauspielzeug zu geben, dass er 1 Minute lang bearbeiten darf.
    Die Phasen, in denen er sich konzentrieren muss, müssten (jetzt noch) viel kürzer sein, demnach müsste er viel schneller zum Erfolg kommen. Theoretisch muss er (wie ein Welpe) lernen, Stress und Frust länger auszuhalten. Mach dir eine Liste was ihn wie stark motiviert. Rituale, Regeln und Routine bringen dem Hund Sicherheit, das wird schon, Kopf hoch :smile: