Ich hab alles was ich über Territorialverhalten weiß nur nebenbei aus einem Aggressionseminar mitgenommen ![]()
In einem anderen Thread hatte ich mal gepostet, was zu tun wäre, wenn Territorialverhalten problematisch wird.
Zitat
- Besuch zuerst empfangen
- Hund darf Besuch überhaupt nicht begrüßen
- Hund darf nicht zuerst zur und durch die Tür
- Halter checkt zuerst den Türbereich ab, wenn man zum Gassi raus geht, Hund wartet entspannt hinter dem Halter, der sogar noch Blick nach draussen durch die Tür wirft
- Markieren mit Scharren unterbinden
- An Gegenständen reiben unterbinden
- Imponierverhalten unterbrechen
- Demonstratives Schnüffeln abbrechen
- Zu langes Schnüffeln und Aussuchen „besonderer“ Pieselecken abbrechen
- Hund nicht an schwer zugänglichen Stellen seine Geschäfte erledigen lassen
- Halter übernimmt territoriale Verantwortung durch Abchecken von Kreuzungen, Geländeübergängen, schwer einsehbaren Einfahrten, Eingängen etc. pp. Der Hund soll einfach nicht mehr als Erster an Orten sein, wo es so unbekannte Variablen geben könnte. Theoretisch bliebe der Hund somit immer hinter einem, würde z.B. bei Sichtung einer Wanderwegkreuzung abgelegt und der Halter müsste vorgehen und gut erkennbar die abbiegende(n) Seite(n) als ungefährlich einstufen und dann wieder zum Hund zurück.
Wenn einen der Hund nicht so richtig ernst nimmt, KANN es auch helfen dem Hund zu zeigen, dass man andere Hunde und Menschen kontrollieren kann und die auch auf einen hören. Da gibt’s diese lustige Übung, dass man z.B. Besuch einlädt (den man ja sowieso erstmal selbst abcheckt) und der sich auf Kommandos, die der Hund auch kennt, dirigieren lässt.