Beiträge von Estandia

    Ist es tatsächlich ernst gemeint, dass der positive Umgang soweit gehen muss, dass der Hundehalter, was auch immer in den Tagen davor falschgelaufen ist, nicht soweit Selbstschutzmaßnahmen ergreifen darf, und den Hund 1,5 Meter von sich entfernt anbinden darf?

    Es geht doch beim "positiven Umgang" nicht darum, den Hund machen zu lassen, weil man nicht "böse/blöde" werden will. Also das les ich hier raus. Wenn ich positiv ARBEITE (nicht ad hoc sondern als "Lebenseinstellung"), dann SEHE ich früher, was/warum/weshalb mein Hund reagiert, wie er eben reagiert und handle dementsprechend FRÜH. Sicher kann man den Hund anbinden zur Sicherheit aller, das gehört dann aber eben mehr ins MANAGEMENT, meiner Meinung nach. Wie man danach weitermacht, ist ja jedem selbst überlassen.


    Der Hund kommt sicher nach einiger Zeit auf die Idee, dass wenn er sich ruhiger verhält, Frauchen wieder näher kommt. Deshalb übe ich gezielt das runterfahren. Und das nicht über konditionierte Entspannung im klassischen Sinn.

    Sicher wird der Hund auf die Idee kommen sich zu beruhigen (er hat ja keine Wahl). Der Aufregungscocktail im Hirn flaut ja auch irgendwann mal ab. Meine Meinung ist nur, dass ich MEINEN Hund weder in "nicht schaffbare Situationen" laufen lasse noch diese gezielt ausnutze, FALLS ich mal eine Situation unterschätze. Ich unterstütze meinen Hund aktiv bei den richtigen Entscheidungen, das hat sich von allein auf den gesamten Altag ausgeweitet, ohne viel Arbeit.

    Huhu! Schön, dass ihr euch für so eine Fellnase entschieden habt :smile:

    Ich habe einen mittlerweile 11jährigen ehemaligen Straßenhund aus Ungarn.

    Er war schon kastriert, das weiß und glaubt der aber bis heute nicht :D
    Stubenrein war er natürlich nicht, hat aber keine 2 Wochen gedauert.
    Probleme hatte er nicht wirklich, er hatte nur vor vielem Angst. Das haben wir aber alles mit der richtigen Hundeschule hinbekommen.

    kommt mir immer ein bißchen gemein vor, den Hund bewußt in etwas locken, wo er im Spaß Übermut, dann ein unerwünschtes Verhalten zeigt. Wäre für mich das Mißbrauchen von Vertrauen, der Hund läßt sich gehen und ich habe im Hinterkopf vor, ihn damit zu reglementieren.Auch wenn Du schreibst, daß es für ihn ein lustvolles Spiel ist. Ich meine das allgemein. Hat für mich was wie reinrasseln lassen. Ich habe aber auch Deine Methode, ihm die Grenzen beizubringen nicht ganz verstanden. Kenne es nur so von anderen, die den Hund locken, ihn in etwas reinbeißen lassen und dann anbrüllend wegschicken

    Ja das ist auch so eine "gängige" Methode - ich meins auch allgemein, ich hab euch nur zitiert, weils zu meiner Antwort passt :smile: - Arbeiten über Provokation von "falschem" Verhalten. "Damit der Hund auch genau weiß, WAS er falsch macht." Oder auch "Schwarz/Weiß-Methode" oder oder oder ... DASS ein Hund ins unerwünschte Verhalten fällt passiert eben, dann hat man halt die Umweltbedingungen, die auf den Hund wirken oder schon gewirkt haben, unterschätzt. Schritt zurück - neu anfangen. Meine Meinung. Und nicht weitertreiben und "draufhauen" - denn das muss man ja zwangsläufig, wenn der Hund "drüber" ist. Ich persönlich belohne das was ich von meinem Hund sehen möchte und das schließt "falsches" Verhalten einfach aus, weil's miteinander unvereinbar ist. Zudem hab ich keine Lust, meinem Hund ERST auch noch unerwünschtes Verhalten BEIzubringen, um es dann zu deckeln. Bin da zu simpel gestrickt :D

    Wie schnell lernt euer Hund allgemein?
    Fix.

    Was ging ratz-fatz (gerne mit Infos, was/wie trainiert wurde?).
    Das 1x1 sag ich mal. Platz, Sitz, Bleib, Leinenführigkeit, Einparken zwischen meinen Beinen, was für uns einfach wichtig und hilfreich war/ist.

    Was hat länger gedauert? // Was dauert länger?
    Fuß laufen. Das war das einzige, was wirklich eeetwas schwerer war oder vielmehr "länger gedauert" hat. Schwer war es nicht wirklich. Lernen mussten wir es für die Führerscheinprüfung, danach hab ich es nie wieder gebraucht.

    Wo habt ihr geglaubt, er lernt es nie?
    Kann mich an nichts dergleichen erinnern. Alles was ich Bökes beibringen MUSSTE/WOLLTE hat er gelernt.

    Und was hat er vielleicht auch nie gelernt oder wird es nie lernen?
    s.o. Ich bin sauzufrieden mit dem was der Hund kann. Ich kann mich auch nicht mehr erinnern, wann ich mich das letzte Mal über den Hund geärgert hätte oder wo ich verzweifelt gewesen wäre.

    Sagt mal, ich hab jetzt schon ein paar Mal von der Methode gelesen, einen Hund mittels Wegschicken/-treiben für z.B. das Ignorieren des Rückrufs zu strafen.

    Hat jemand eine Meinung, Gedanken, etc. dazu?

    Ausschluss vom Sozialverband. Nicht nett. Ist halt arbeiten über Angst. Gibt andere Wege um bspw. den Rückruf zu trainieren und zu festigen. Wenn der Hund was "ignoriert" hat das ja auch nen Grund...

    Nö verpflichte biste nicht , aber ich geh mal davon aus da Du sich so vehemnent weigerst das Deine Aussage jeglicher Grundlage entbehrt und du sich schlicht nicht an irgendwas festmachen geschweige den belegen kannst

    Gibt nen kleinen Unterschied zwischen und können und wollen ;)

    Ich bin nicht diejenige, die hier vehement irgendwas will oder nicht will.

    Wie schon mal erwähnt, ist es mir egal, ob man mir unterstellt, dass ich meine Aussage nicht belegen könne. (Wenn sie doch jeglicher Grundlage entbehrt, warum SOLL ich sie belegen?) Ich habe alles zum Thema in meinem entsprechenden Beitrag gesagt :ka: