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Beiträge von Estandia
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Mich würde auch interessieren, was schlussendlich rauskommt. Einige Leute haben hier versucht dir Tipps zu geben, leer auszugehen in Sachen Feedback fänd ich ein wenig schade.
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Diese Forderung nach einer Eingewöhnungsphase verstehe ich absolut nicht. Also immer Sinne von "wir halten alles vom Hund fern, bis er angekommen ist". Nach ein paar, sagen wir sechs, Wochen hat sich der Hund akklimatisiert, bis dahin wurden die Kinder ferngehalten, alles dreht sich um die Ruhe des Hundes - und dann? Der Hund muss sich sowieso an den Familientrubel gewöhnen, warum nicht gleich von Anfang an? Eine ganze Familie kannst außerdem nicht auf Warteposition stellen, auf Urlaub schicken, ein Familienhund muss und darf damit leben.
Das ist KEINE Eingewöhnungsphase. Das ist Isolation.
Mit eingewöhnen meint man die adäquate Heranführung an die zukünftig alltäglichen Dinge, im Tempo des Hundes. Wie du selbst sagt, von Anfang an ...
Und wenn der Kinder von Anbeginn mag, dann muss ich die logischerweise nicht fernhalten. Wenn der keine Kinder kennt lote ich das erst aus ...
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Seh ich auch anders. Eingewöhnen hat NICHTS mit "Hintern hinterhertragen" zu tun.
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Nein, natürlich haben unsere Emotionen da für uns ihren Platz. Mir war nur gerade aufgefallen, daß das, was uns werten läßt, eben auch unsere Emotionen sind. Es tut uns viel mehr leid, wenn es eine Katze ist, weil wir vergleichbare Bindungen zu unserem Hund haben, uns in das Leid des Halters einfühlen können, als wenn es eine Maus ist.
Das Ding ist auch, und das ist natürlich für uns Menschen (Ausnahmen bestätigen die Regel), wir können schlechter mit einer "Masse" mitfühlen. Bei Mäusen nimmt man (oft) automatisch an, dass es viele sind. Um Bindungen aufzubauen und Empathie braucht es ein Individuum. Zu einer bestimmten Maus können Menschen ein Verhältnis aufbauen, aber in einer Masse verschwinden oder besser verschwimmen unsere Wertigkeiten.
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Allerdings ist er sehr auf mich fixiert und folgt mir überall hin.
Das muss nicht zwangsläufig was gutes sein. Starkes (auffälliges) Bindungsverhalten (nachlaufen, nicht aus den Augen lassen, heulen wenn man allein gelassen wird...) kann auch bedeuten, dass der Hund eine ambivalente Bindung zu seinen Leuten hat und sich ihrer nicht sicher ist bzw. sie durch "uneinschätzbares" Verhalten ihn (stark) verunsichern. Evtl. KÖNNTE das auch zu seinem Stresslevel beitragen. -
Ich nehme an, dass das ein zurückweisendes Verhalten ist, weil er von Kinder (nicht) gestreichelt werden möchte.
Sehr wahrscheinlich.
Wie erklärt sich das denn, dass es anfangs gar keine Probleme diesbezüglich gab?
Da hat der Hund vllt noch mehr hingenommen und/oder es wurden feinere Signale übersehen. NUN aber ist die Toleranzgrenze erreicht.
Kann es auch nur ein temporäres Problem wegen dem Wochenende sein?
Ser Hund sagt mittlerweile offensichtlich(er) Bescheid, dass er seine Ruhe haben möchte. Geht man nun adäquat darauf ein, KANN es sein, dass sich die Lage "beruhigt" und der Hund wieder etwas mehr aushalten kann. Ihr müsst aber auch im Hinterkopf behalten, dass sich Knurren für ihn gelohnt hat und er auch wieder schneller zu dieser Methode greifen kann, auch wenn ihr meint, der Hund würde "überreagieren", weil eine ganze Zeit lang nichts passiert wäre.
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Es geht auch um Verhältnismäßigkeit. Katzen haben meistens einen Halter. Für die Mäuse auf dem Feld fehlt aber oft ein Kläger.
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Wenn man es geschickt anstellt muss der Hund darunter nicht leiden. Es ist zur Sicherheit anderer Lebenwesen. Und der Mist IST passiert, da find ich ne "Keule" jetzt nicht so schlimm, weil die "glimpflich verlaufenen" Jagdausflüge ja kein Umdenken bisher zur Folge hatten.
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Ich finde es erschreckend, dass hier oft gesagt wird, die Katze und die Besitzer der Katze sind selber schuld was lassen sie die Katze auch frei laufen. Man muss damit rechnen das so etwas passiert.
Find ich auch

Aber es ist ja einfacher auf die anderen "zu schimpfen" als sich einzugestehen, dass man einfach Mist gebaut hat.
Der Halter des jagendes Hundes sollte eigentlich damit rechnen, dass überall Katzen (oder andere Jagdobjekte) auftauchen könnten und sich dementsprechend verhalten.
Und wie schon gesagt wurde, ein Fehler passiert MAL, aber alles danach ist eine Entscheidung für den Freilauf trotz besserem Wissens. Dass man Schadensbegrenzung betreiben will kann ich verstehen, aber nicht durch fadenscheinige Argumente und einer schnellen Abhandlung der Sache sondern mit einer wirklichen Einsicht und dem Verständnis Hunde mit Jagdtrieb in unserer Gesellschaft rücksichtsvoll und adäquat zu führen - ebenso der realistischen Einschätzung, ob ich all dies auch wirklich (weiterhin) leisten kann und will.