Beiträge von Estandia

    Dann informier dich einfach präventiv ausgiebig übers Jagdverhalten, über Jagdersatztraining, über Körpersprache und und und :D Kann nicht schaden. Ebenso über Abbruchssignale. Ein Hund kommt nicht auf die Welt und weiß sofort was bei einem "Nein" zu tun ist.

    Ja, ein Hund sollte Freilauf genießen dürfen, aber nur wenn er nichts und niemanden gefährdet. Und wenn dein Hund eine "unberechenbare Jagdsau" werden sollte, dann heisst das eben Leine und gesicherter Freilauf bis ans Lebensende.

    Jetzt meine Frage: Wir schafft man es so seinen Hund zu erziehen? :shocked: Finde nur ich das faszinierend? :tropf:

    Ich find's nicht faszinierend. Es ist einfach nur Training. Entweder hält sich der Aufwand in Grenzen, weil einem der Hund viel schenkt oder der Aufwand ist höher, weil der Hund sich leicht ablenken lässt. Liegt eben am Menschen und den Kriterien. Training eben.

    Ob man seinen Hund an genannten Stellen nun ableint und aus welchen Gründen, ist mir persönlich wurscht.

    Das halte ich für Blödsinn. In der Natur steht auch nicht jederzeit Wasser zur Verfügung.

    In welcher Natur? Der Hund ist ein Haustier. Der Halter unterliegt dem Tierschutzgesetz. Muss man da noch überlegen und feilschen? Wirklich? In der Natur haben Tier eine Wahl nach Nahrung (und Wasser) zu suchen ...

    Dem Hund einfach mal Wasser hinzustellen, warum ist das überhaupt einer Argumentation bedürftig? Wie in Gottes Namen kann man sowas Blödsinn nennen? Ich finde es richtig furchtbar soetwas zu schreiben, in der Natur bla bla bla ... WIR bestimmen den Tag unseres Hundes. Wann er spazieren geht, wann er Futter bekommt, wann er Sozialkontakte haben darf .... und dann ist einfach mal Wasser hinstellen Blödsinn ...

    Es ist keine Eifersucht. Es sieht nur so aus. Hunde, die sich ihrer Halter UNSICHER sind, die nicht einschätzen können was passiert/passieren wird, versuchen Kontrolle zu erlangen, indem sie sich überall dazwischendrängen. Es ist reine Angst und Unsicherheit.

    Mein Gott, man kann es auch übertreiben. Der Hund möchte bei uns im Schlafzimmer schlafen und da ist die Tür Nachts zu. Und im Schlafzimmer gibt es nichts. Da muss er auch ohne auskommen oder im Wohnzimmer schlafen. Ich statte doch nicht die ganze Wohnung mit Näpfen aus. Und er rennt morgens nicht halb verdurstet zum Napf, hechelt nicht usw.Er lebt noch...

    Eine ganz gruslige Einstellung ist das. Und es geht "nur" darum, einem Lebewesen Wasser zur Verfügung zu stellen ... :/

    Ja tue ich. Den Tipp habe ich unter anderem auch hier im Forum gelesen. Sonst trinkt er vor dem schlafen noch so viel, dass er dann sein Bett voll macht. Er hat sich auch noch nie beschwert.


    Hast du auch gelesen ob das einstimming als gut befunden wurde? Wasserentzug ist verboten. Es steht auf jeder Hundefutterdose drauf, dass ein Hund IMMER genug Wasser zur Verfügung haben sollte ... Dass der Hund sich nicht beschwert, heisst nicht, dass er nicht doch gern etwas trinken würde. Er hat nur keine Wahl. Leg es nicht aus, als würde er es okay finden. Er ist abhängig von dir :( :

    Danke, den Rat werde ich mir merken :smile:


    Also könnte man sagen:
    Geschirr- der Hund darf laufen, schnuppern, sich freier bewegen
    Leine- es wird geübt und Hund geht bei Fuß oder zumindest in der Nähe mit lockerer Leine

    Ob das so funktionieren wird? Das der Hund beides unterscheiden kann? Gelesen ab ich davon ja schon mal. ...

    Hund können sowas sehr gut unterscheiden :D Trainer nennen sowas mitunter "Arbeitsmodus", der Hund bekommt etwas anderes an als normal und schon gelten andere Regeln.

    Die Frage ist eher ob der Mensch sich daran hält, ist der nämlich inkosequent wird der Hund es auch.

    Unser TS-Hund wurde von der ersten Minute an mit dem HB und der Leine geführt, an der er "für immer" laufen würde. Eine "Schonzeit" gab es nicht, dennoch konnte sich der Hund natürlich eingewöhnen, was aber nicht gleich "alle Freiheiten haben weil neu" bedeutet. Bevor sich der Hund ziehen angewöhnen konnte sind wir zur Hundeschule, haben einige Techniken kennengelernt und im Alltag dann trainiert. Das war auch keine große Sache, eben weil der HUnd sich noch nichts "falsches" hatte angewöhnen können.