Beiträge von Estandia

    Kann sein, dass es mit einem anderen Hund als dem Mops (wesentlich) besser läuft.

    Ich persönlich würde meinem Hund in seinem Revier nie einen gänzlich fremden Hund ad hoc vorsetzen.

    Mit richtigem Kennenlernen vorher evtl. Ansonsten kommt der Besuch ohne Hund. Die wollen ja ZU MIR :D

    Ich hatte sie mit meinem Zweithund abgesetzt, und bin ihren Dummy verstecken gegangen. Als ich ca. 6m vor ihr war (und sie hatte leider bloß eine 5m Schlepp dran :ugly: ) ist direkt hinter ihnen ein Rehbock über den Weg gesprungen (ca. 5m Abstand). Beide Hunde sind hinterher, wobei mein Zweithund eher nur mitgelaufen, als selbstständig jagend war. Mein Zweithund war auch nach rund 5 min wieder da, meine Große erst nach gut 30 min. :mute: .
    Wie würden eure Hunde bei so einer Begegnung reagieren?

    Mein Hund hätte sich in der Situation Teufel wie erschrocken und dann maximal empört geguckt :ugly:
    Ich hätte die Dummy-Suche an diesem Ort abgebrochen, wär eiiiiiiiinige Meter weiter gegangen und hätte das Teil nochmal versteckt.

    Wirkliches Jagdverhalten (typische Kette) habe ich bei meinem Hund noch nicht gesehen und wir haben schon viel Wild gesehen. Gesteigertes Interesse hat der an Eichhörnchen, gegenüber Füchsen ist er aggressiv und alles ab Wildschweingröße + Hasen ist komplett uninteressant.

    Ich muss leider :(

    Die Organisation schreibt es vor. Zumindest vertraglich. Ich bin allerdings am überlegen ob ich das ignorieren soll :D

    Mal schauen.

    Vielen Dank

    Das hab ich mir fast gedacht :D Diese Anordnung ist aber nichtig in einem Vertrag. Wir haben das auch in unserem Vertrag drinstehen. Der Gedanke dahinter war eigentlich mal, Handel mit Tierschutzhunden und Vermehrung zu verhindern.

    Ignorier das, geh mit dem Hund zu TA, stopf ihn mit Leckerlis voll und geh ihm dann im nächsten Zoofachgeschäft ein fettes Spielzeug kaufen! :D

    Hallo,
    wir habe mit Unterordnung angefangen und das Problem ist, dass Paul im Alltag beim Sitz vor mich kommen und mich ansehen soll (Training, damit er von Hunden und Passanten abgelenkt wird).


    Bei uns wäre das z. B. klassisches Vorsitzen. Als Hörzeichen haben wir "Vor".

    Auf dem Platz ist es aber ja erwünscht, dass er neben mir ins sitz geht und geradeaus schaut. Soll ich einfach ein anderes Wort verwenden (Vorschläge?) und es nur auf dem Hundeplatz benutzen oder auch im Alltag trainieren?


    Das ist bei uns das normale "Sitz".

    was ist denn ein no-rewand Marker? Könntest du mir da ein Beispiel geben mit der“Strafe“ verstehe das irgendwie nicht so recht :hilfe:
    Das mit dem Fehler provozieren..wie geht das genau? Hättest du da auch ein beispiel?

    Sorry für die Fragen, aber wenn, dann will ich es auch richtig umsetzten können :smile:


    Zum Thema No Reward Marker: http://markertraining.de/fehlerwort-nein-danke/
    Der NRM ist ein zweischneidiges Schwert, selbst wenn du "so etwas" nicht brauchst, ist es ganz gut darüber Bescheid zu wissen.
    Meistens nutzt(e) man "schade", wenn der Hund sich gerade die Chance auf eine Belohnung verbaut hatte. "Schade" impliziert aber Enttäuschung beim Menschen, viele Hundehalter nutzen "Hoppla" oder "Daneben". Das kommt Tatsache etwas freudlicher rüber. Es ist und bleibt aber wirklich die Ankündigung einer Strafe, Leckerchen bleibt aus, weil Hund was "falsch" gemacht hat. Manchen Hunden hilft das - es ist Feedback - die strengen sich daraufhin mehr an - WEIL - auch das gehört dazu: das Training wird nicht abgebrochen, es geht weiter, die nächste Chance folgt, es ist also nicht ganz so schlimm für den Hund. Wobei man da natürlich individuelle schauen muss.

    Provozieren von Fehlern: z. B. verlangst du 5 mal hinteinander ein Sitz und plötzlich beim 6. Mal ein Platz - was macht der Hund, Sitz oder Platz? :D Macht er Sitz, weißt du dass weder Sitz noch Platz unter Signalkontrolle stehen :ugly:

    Wirkliche Signalkontrolle ist hohe Kunst! Vor allem nicht mit jedem Verhalten machbar.

    Nun frag ich mich wie vermittle ich eine saubere Signalkontrolle, das dass Verhalten wirklich NUR nach Kommando erfolgt und sonst nie?
    Reicht da freiwilliges verhalten zeigen zu ignorieren oder kann man da noch mehr machen?
    Wiederspricht sich das dann nicht wenn man trotzdem freiwilliges verhalten (wie ran kommen im Freilauf ect.) bestätigt?


    Die Lösung ist einfach, der Weg dahin mitunter aber etwas länger: Du belohnst NIE ohne Signal!
    Dazu gehört auch das Verhindern des Verhaltens wenn du es nicht brauchst oder es nicht abgefragt hast.
    Wir Menschen tun uns da wirklich schwer, der Hund bietet das richtige Verhalten an, also belohnen wir gern, er machts ja richtig - nur eben nicht auf Signal hin...

    Das Signal muss eindeutig sein. Ergo auf Körperspache achten, entweder Sichtsignal ODER Hörzeichen. Nichts gemischtes was sich überlagern kann... Sichtzeichen sind für einen Hund z. B. immer besser als Hörzeichen... aber vielleicht nicht grad beim Rückruf wenn der Hund sonstwo hinschaut

    Du kannst die "Strafe" für ausgeführtes Verhalten ohne Signal erhöhen (vielleicht reicht bei deinem Hund ja ignorieren, vielleicht bietet sich auch Tatsache ein No-Reward-Marker an) - die Belohnung für richtiges Verhalten auf Signal erhöhen. Könnte durchaus schneller gehen =)

    Zur Kontrolle gehört auch das "Provozieren von Fehlern". Der Hund soll ja genau drauf achten, was für Signale du gibst. Du schaust also nicht nur, ob der Hund auf das richtige Signal hin das richtige Verhalten zeigt, sondern auch auf plötzlich eingestreute bekannte und unbekannte Signale eben anderes Verhalten zeigt.

    Ich glaube du hast nur einen Denkfehler =)

    Eigentlich stellt man das "unerwünschte Verhalten" unter Signal. Du erhälst somit Kontrolle über das Verhalten. Der Hund soll es ja nur auf Signal zeigen. Nun ist Bellen ein Verhalten dass bei manchen Hunden oft und gern und aus der Reihe auftritt :ugly: Da Signalkontrolle zu erreichen kann mitunter schwerer sein. Bellen muss kein Hund erlernen, er muss nur lernen wann er bellen soll bzw. darf.

    Ebenso "verlernen" (manche sagen löschen dazu) Hunde kein Verhalten. Sie zeigen es nur weniger bis gar nicht weil es eben nicht mehr belohnt wird. Können kann der Hund aber auch nicht mehr belohnte Verhalten, heisst, selbst etwas das nie mehr belohnt wurde kann spontan wieder auftreten.

    Das sehe ich nun komplett anders.
    Ich hab ja nun z.B. einen souveränen (Alt)hund. Daher meint Gott und die Welt, sie müssten ihre schlecht sozialisierten, pubertären Viecher darauf rumrammeln lassen. Die bewegen sich auch nicht mal in die Richtung um das abzubrechen.
    Wenn Moro das dann selbst klärt (ohne verletzen, nur mit Lärm) ist das Geschrei auch groß. Meistens geht meiner einfach weiter oder er versucht es zumindest.
    Die Leute mit den souveränen Hunden haben vermutlich keine Lust, sich das von andererleuts Rüpeln versauen zu lassen.

    Ich empfehle daher größen und altersmäßig passende Rüpelkumpel.

    Deine Aussage mag stimmen, ich finde sie passt nur überhaupt nicht als Antwort auf das Zitat :???:

    1, 5 Jahre und seit ein paar Monaten macht sie das. Sind dann eben gleich wieder mit der Hundeschule in Kontakt getreten. Foto hab ich. Such ich gern Abends raus.

    Rechnerisch würde das mit der Genetik passen... Man sagt so ab 9 Monaten kommen genetische Anlagen durch, jetzt in der Pubertät zeigen sich diverse Verhaltensweisen vehementer, weil sich der ganze Hund im Umbau befindet.

    Bin gespannt auf ein Foto =)