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Fressen von artfremden Kot kommt häufig vor.
Hundekotfressen kann auf einen Mangel in der Ernährung hindeuten, ein Ungleichgewicht im Darm usw.
Als erstes Kotrproben über drei tage sammeln und auf Würmer, Giardien und Kokzidien untersuchen lasse.
Wenn alles negativ ist, dann mal das Futter umstellen.
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Das mache ich dann auch. Aber ich würde es ihm ja gerne abgewöhnen, damit er nicht ständig auf der Hundewiese an der Leine bleiben muss :/
Das machst du mit einem Abbruchsignal und einer Auszeit an der Leine.
Auf einer Hundewiese handhabt sich das natürlich schwer, wenn immer fremde Hunde da sind und du deinen Hund gar nicht mehr ableinen kannst.
Ich kann mir denken, dass dein Hund dort Stress oder Langeweile hat und das einzige was bleibt ist den Hund deiner Mutter zu mobben oder so zu belästigen, dass eine (Abwehr-)Reaktion kommen muss.
Glaubst du, dass ist die richtige Auslastung, wenn dein Hund nur dieses Verhalten dort festigen kann?
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Unser Hundetrainer hat uns geraten sie chippen zu lassen. Wir waren eigentlich dagegen. Er meinte, dass wenn wir es nicht machen, die beiden sich irgendwann in die Haare kriegen würden. Im September haben wir sie dann chippen lassen. Eine Woche später hat es angefangen.
Verstehe ich überhaupt nicht. Ein Chip würde ich setzten, wenn Probleme auftreten, niemals zur Vorsorge.
Und was passiert, wenn der Chip ausläuft? Hat sich der Trainer dazu mal geäußert?
Was sagt er jetzt zu dem Verhalten, welches nach dem Chippen aufgetreten ist?
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Du kannst auch eine Schleppleine benutzen um abzusichern und das Verhalten im Ansatz mit einem Abbruchsignal stoppen.
Wenn das in dem Moment nicht funktioniert, dann an eine kurze Leine nehmen.
Ableinen, wenn der andere Hund weg ist usw.
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Ja, den Energieschub kenne ich.
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Na,ja das anspringen von einer Dogge würde ich immer unterbinden, aber das muss ja nicht gleich Strafe sein.
Wenn ein Verhalten weniger oder gar nicht mehr aufgrund von einer Konsequenz gezeigt wird, ist das eine Strafe. Das kann von festhalten, über ignorieren, zu einer Auszeit bis zu Gewalt alles sein.
Du verwechselst Strafe mit körperlicher Gewalt.
Und wie die TS schon geschrieben hatte, hat sie schon unterbinden auf verschieden Arten versucht.
Dann verrate, was du machen würdest, was nicht schon probiert oder geraten wurde?
P.S. ein Verhalten nur zu bestrafen hat für den Hund auch überhaupt keinen Informationswert, was er denn stattdessen tun soll (Alternativverhalten). Das stresst Hunde, sie fallen dann wieder in das alte Verhaltensmuster rein.
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Cruzado: ist doch vollkommener Quatsch! Wenn der Hund so reagiert, weil er evtl. Streß hat, während Frauchen weg ist: Silvester-Knallerei, oder der Nachbar macht Streß, vielleicht ärgert ja jemand den Hund vom Flur aus und heizt ihn hoch, was auch immer - und dafür möchtest Du erstmal den Hund bestrafen?? Sowas wird sicherlich nicht dazu beitragen, mehr Ruhe in den Hund reinzubringen, sondern erhöht sein Streßlevel bestenfalls noch. Und führt außerdem noch nicht zum Ziel, weil er weiß, daß er, wenn Fraule heimkommt, er zusätzlich noch erstmal eine auf den Deckel kriegt....

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Dann lass deinen Hund so lange an der Leine, bis der andere Hund wieder weg ist.
Wie verhält sich denn der Hund deiner Mutter zu den fremden Hunden?
Warum und wann wurden die beiden gechipt?
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Bleib mal bei der Methode mit dem rausgehen (fixieren würde ich lassen), wenn er nicht ruhig ist.
Die Sitzdose ist ein super Hilfsmittel um ein Alternativverhalten aufzubauen (gerade für Besucher auch richtig gut!), das solltest du parallel machen.
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Ich bin kein Kastrationsbefürworter, habe aber die Erfahrung gemacht, dass eine Kastration beider gleichgeschlechtlicher Hunde von Vorteil ist (natürlich kann es dann auch noch zu Konflikten wegen Resourcen kommen).