Nur lesen, wer einen starken Magen hat:
Etwas genauer:
"1. Maus1
- Luxation der Halswirbelsaeule durch schnelles, kraeftiges Strecken des Tieres
- Dekapitation mit Guillotine (siehe auch bei Ratte)
- Inhalation von CO2
- i.p. Injektion von Barbituraten2.
- Toetung durch zentrierte Gehirnbestrahlung mit Mikrowellen einer Frequenz von 2450 MHz
erfordert eine Mindestleistung des Spezialgeraetes von 1.25 kW
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1 Feten und Neugeborene kleiner Labornager und Kaninchen werden zur Toetung in fluessigen
Stickstoff gebracht oder (z.B. mit einer geeigneten Schere) dekapitiert Inhalationsverfahren -
auch mit C02 sind in dieser Altersstufe unzuverlaessig und damit un- geeignet
2 der Bezug von Barbituraten ist genehmigungs- und meldepflichtigpflichtig (gem. õ 18
BtMG), der Bezug erfolgt ueber eine tieraerztliche Hausapotheke
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2. Ratte1
- Ruckartige Dislokation der Halswirbelsaeule; erfordert spezielle Erfahrung und ist nur bei
Tieren bis 250 g KGW zu empfehlen (vorherige Sedierung der Tiere empfehlenswert)
- Dekapitation mittels Guillotine. Zur leichteren Durchfuehrung koennen die Tiere in eine leichte
Narkose (z.B. mit CO2) ver setzt werden; nicht narkotisierte Tiere sollten nur von besonders
geuebten Personen dekapitiert werden.
- Bei Tieren > 250 g: Bolzenschuss (federgetrieben, ohne Patrone), auf korrekte Positionierung
ist zu achten. Unmittelbar anschliessend Toetung durch Thoraxeroeffnung und Entbluten
- Inhalation von CO2
- i.p. Injektion von Barbituraten2
- Toetung durch zentrierte Gehirnbestrahlung mit Mikrowellen einer Frequenz von 2450 MHz
erfordert bei Tieren bis zu 700 g KGW eine Mindestleistung des Spezialgeraetes von 6 kW
(vorherige Sedierung der Tiere erforderlich)
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1 Feten und Neugeborene kleiner Labornager und Kaninchen werden zur Toetung in fluessigen
Stickstoff gebracht oder (z.B. mit einer geeigneten Schere) dekapitiert Inhalationsverfahren -
auch mit C02 sind in dieser Altersstufe unzuverlaessig und damit un- geeignet
2 der Bezug von Barbituraten ist genehmigungs- und meldepflichtigpflichtig (gem. õ 18
BtMG), der Bezug erfolgt ueber eine tieraerztliche Hausapotheke"
Quelle: http://www.uni-giessen.de/tierschutz/4125.htm