Beiträge von LasPatitas

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    Conditioned Emotional Response.... sowas solls geben

    Nochmal, ohne eigenes Denken und Handeln ist kein operantes Konditionieren möglich.

    Du sprichst nach wie vor von der klassischen....

    Gerade bei der klassischen Konditionierung werden auch Gefühle mit vermittelt, man denke nur mal an die Trainingsansätze von McConnell zur Leinenangression in "Alter Angeber", da wird nicht nur ein Leckerlie übermittel, wenn der Hund den anderen anguckt, sondern auch ein (tolles) Gefühl.....

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    Natürlich gebe ich Signale, ich kommuniziere ja mit meinem Hund. Und zwar in ganz unterschiedlichen Versionen. Ob über Sprache oder Gesten oder sonst wie.

    Und natürlich gebe ich Feedback, wenn ich das Verhalten meines Hundes gut fand. Aber das hat nicht zwingend etwas mit unmittelbarer operanter Konditionierung zu tun (wenn natürlich gesagt wird, dass jede Kommunikation mit dem Hund operante Konditionierung ist, bin ich im Bezug auf diese Definition vielleicht etwas strenger).

    Hmm... ich muss mir mal überlegen, wie ich es noch besser ausdrücken kann. Vielleicht finde ich noch ein besseres Beispiel.

    Dein Feedback ist doch eine Konsequenz auf ihr Verhalten. Gib doch mal ein Beispiel wo das nicht operante Konditionierung ist......

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    Würde ich nun "Kognition" anwenden, müßte ich ja meinem Hund irgendwann erklärt haben, warum es besser ist sofort zu mir zu kommen und das ohne Konsequenzen.

    Sieht man schon an dem Beispiel mit kleinen Kindern und Töpfen auf dem Herd. Da kann ich bis zu einem bestimmten Alter (bei manchen auch Lebenslang :hust: ) sagen: >>geh da nicht ran, das ist heiß!<<

    Sie können und nicht verstehen oder es sich nicht vorstellen und halten sich deswegen nicht daran.

    Wenn man einen erwachsenen Menschen das sagt, hält er sich daran, weil er mich verstehen kann (was meine Worte bedeuten, wenn ich einem Ausländer das auch deutsch sage, versteht er mich wahrschinlich nicht) und es sich vorstellen kann (dazu muss er aber wiederum Lernerfahrungen in Verbrennungen oder eine Vorstellung von Hitze haben).......

    Deswegen funktioniert Flooding ja auch nicht bei Hunden (den Hund einen Angstauslösenden Reiz aussetzten, bis er merkt, dass der nicht gefährlich ist), denn ich muss vorher (und zwischendurch) erklären, dass der Reiz nicht gefährlich ist und das kann kein Hund verstehen mit menschlichen Worten.

    Und das Straßenbeispiel sieht man übrigens oft bei jungen Hunden in Begegnung mit anderen Hunde, die Kleinen gucken oft zurück mit fragenden Blick zum Halter, wenn ein andere Hund am Horizont auftaucht (ist der gefährlich? Gehen wir dahin? Wie reagierst du?) oder bleiben stehen, wenn der Halter stehen bleibt und das ist wieder Lernen druch Nachahmung und operante Konditionierung.....

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    LasPatitas

    jetzt gestehst du dem Hund aber doch mehr Leistung zu, als vorher.

    Zu dem Experiment:

    Das sind die so genannten Zeige-Experiemte, dabei schnüffelt der Hund nicht. Der Versuchsleiter steht bei den Bechern und der Hund sitzt einige Meter davor. Dann zeigt der Versuchsleiter auf einen Becher und verschränkt dann wieder die Arme.

    Die Erfolgsrate bei Hunden ist dabei immens hoch.

    Bei Beispiel bei dem Link, worauf ich mich bezogen hab, ist auch kein Zeigeexperiment, denn dort guckt der Affe selber nach, wo Futter drin ist, es wird ihm kein Hinweis gegeben.
    Hunde würden in dem Fall schnuppern, denn das ist nun mal eher ihre Sache als gucken.