Beiträge von LasPatitas

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    Hallo,
    momentan sind wir noch im Welpenkurs, ab Mitte April im Junghundekurs.
    Ansonsten gibt es keine Probleme. War auch das erste Mal, dass ich ihn Knurren gehört habe.

    Dass ich ihm den Knochen wieder weggenommen habe, hatte einen Grund. Hab das im Natural Dogmanshipbuch von Jan Nibojer (oder so ähnlich) gelesen.
    Hund soll Knochen bekommen, wenn Frauli weggeht (und dafür auf seinem Platz bleiben) und dann wenn Frauli wiederkommt soll der Knochen sofort weg kommen.
    Damit einfach das Alleine Sein positiv besetzt werden. :???:

    Für mich klang das einleuchtend.

    Das schlägt Mc Connel auch vor.

    Das soll aber nur so lange gemacht werden, bis dem Hund es pupsegal ist ob du gehst oder nicht. Danach bleibt der Kauartikel beim Hund.

    Denn das Spielchen fördert die Resourcenbewachung ;)

    Ich würde jetzt verstärkt an die Abgabe arbeiten (aber bitte nicht mit gekochten Knochen, wurde ja schon erwähnt warum): du gibst etwas eher uninteressantes zum Knabbern, gehst am Hund vorbei (bitte nicht so nahe, dass er knurrt) und wirfst ein Stück Käse oder Wurst zwischen seinen pfoten und gehst weiter (ihn nicht angucken und nichts sagen).

    Jetzt wird er erwartungsvoll gucken, wenn du dich näherst und nicht über seiner Beute geduckt liegen. dann baust du die Distanz langsam ab, bis du irgendwann neben ihm stehen kannst und immer mal wieder nen Stückchen hinwirfst.

    Dann tauschst du den kanbbergegenstand gegen etwas von dir: du hälst die hand mit Stückchen hin und lässt ihn fressen, dann nimmst du die hand wieder zurück, dann kommt wieder die Hand mit Futter usw

    Irgendwann kommt die Hand mit Futter und die andere nimmt sich den Knochen.

    Find ich nicht gut, denn es bekäpft nur das Symptom und nicht die Ursache.

    Oft komme die Symptome an anderen Sachen zum Vorschein z.B. Zerstörungswut, Wundlecken, Durchfall usw.

    Ist so als würdest du Schmerzmittel nehmen, wenn dein Arm gebrochen ist, den aber nicht richten lassen. Schmerzen hast du vielleicht nicht mehr, aber dein Arm ist immer noch gebrochen oder?

    Find ich nicht gut, denn es beskäpft nur das Symptom und nicht die Ursache.

    Oft komme die Symptome an anderen Sachen zum Vorschein z.B. zerstörungswut, Wundlecken, Durchfall usw.

    Ist so als würdest du Schmerzmittel nehmen, wenn dein Arm gebrochen ist, den aber nicht richten lassen. Schmerzen hast du vielleicht nicht mehr, aber dein Arm ist immer noch gebrochen oder?

    Leider kann man Wellensittiche nicht mit Hunden vergleichen, ein wellensittich braucht tja auch keine Erziheung wie ein Hund ;)

    Ein Hund ist ja domestiziert, ein Wellensittich kann ich auch wild fangen und in einer Gruppe halten, der hätte damit wahrscheinlich nicht so ein Problem.

    Ein Hauspferd ist ja auch domestiziert, versuche mal ein Wildpferd zu fangen und zu reiten :lol:

    wenn du dich weiter mit dem Thema beschäftigen möchtest, dann schua doch mal in die rein:


    Hat jemand noch einen Buchtipp zu Hund allgemein?

    Wenn man selber ein Porblem mit der Situation hat, dann hat es der Hund auch d.h. wenn du den Hund immer bemitleidest (oder eher deine Oma?), dann wird er darauf reagieren - mit einem mitleidserregenden Blick.

    Ein Hund hat jetzt kein Zeitgefühl wie - heute ist Freitag - merkt man ja selber als Mensch das man das nicht merkt.

    Jimmy merkt es wohl eher an dem Verhalten von deiner Oma - Hunde sind sehr gut im Lesen von Menschen.

    Meine Lösung wäre:

    Nicht den Hund bemitleiden, wenn er niedergeschlagen wirkt, sondern eher aufheitern (wenn man keine körperlichen Aktivitäten machen kann dann geistige: Futterball, gefüllter Kong, Kauknochen, Suchspiele)

    Den Hund wenn es geht alle 1-2 Tage Nachmittags Gassi führen, dass er in der Woche eine gleichbleibende Aktivität bekommt.

    Ob man dem Hund über das ganze Wochenende nimmt, müsst ihr selber entscheiden ;)

    Es kann übrigens auch sein, dass der Hund am Wochenanfang Muskelkater hat und dann anders wirkt, weil er am WE Bewegung bekommt, die er die ganze Woche nicht hat.

    Zitat

    Haste auch recht. Versuche ich immer wieder. Bin mir aber dennoch nicht zu schade, auch mal den Mund aufzumachen und mal einem Kind Bescheid zu sagen, das Tiere ärgert.

    Ohhh, da bin ich auch sehr streng was das Thema betrifft.

    Tante-Ari versteht da keinen Spass in der Hinsicht...... :hust:

    Du musst Gegenstände und Personen am besten schön füttern. Du gehts so nahe ran, dass sie noch entspannt bleiben kann und noch frisst, die Personen/Gegenstände aber sieht und dann fütterst du drauf los, immer wenn ein Mensch in Sichtweite ist.

    Du kannst auch Statisten bitten ihr Futter hinzuschmeißen.

    Anfassen find ich nicht okay, viele Hunde sind reserviert gegenüber Fremdne und mögen das nicht, Ziel ist es, dass die keine Angts mehr hat und sie ignoriert.

    Bei Gegenständen kannst du auch sehr selbstbewusst hingehen und dort warten, sie wird nach kommen und den Gegenstand inspizieren (sag dabei nichts und guck sie nicht an), wenn sie neutral ist kannst du langsam weggehen.

    Das sollte alles ohne Zwang geschehen.