Beiträge von LasPatitas

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    Wie gesagt, verinnerlicht hat sie glaube das das Verhalten absolut unerwünscht ist.

    Warum macht sie es dann trotzdem?

    P.S. ich bevorzuge auch lieber die Variante von McConnel, aber um einen großen Hund der außer Rand und Band ist erstmal kontrollieren zu können reichen Leckerlies alleine nicht aus.

    Da verstell ich lieber den Weg als hinten an der Leien dran zu hängen, das begreifen die Hunde auch schneller und einfacher als z.B. am Halsband rumzurucken.

    Und wenn keine Leine am Hund dran ist, wie soll ich ihn hindern an etwas ranzukommen (wenn er [noch] nicht auf ein verbales Signal reagiert), da bleibt nur den Weg verstellen.

    Hast du mal versucht zuerst einen Bogen zu laufen?

    Ist sie in der Situation angeleint?

    Die einfachste Möglichkeit ist den Hund wegzudrängen wenn er vor einem steht, dazu hält man die Leine kurz, aber locker (so dass man nicht umrundet werden kann), man stellt sich breitbeinig hin, so ähnlich wie ein Torwart (die Hände muss man aber nicht hochnehmen :lol: ) und macht immer so einen Schritt zur Seite, dass Hundi nicht vorbei kommt.
    Wenn man das an körperbeherrschung draufhat, kann man den Hund langsam zurück drängen.

    Wenn Hundi neben dir geht, muss die Leine auch relativ kurz sein, Hundi muss auf deiner Höhe gehen und wenn er versucht vor deinen Füssen die Seite zu wechseln (z.B. zu dem anderen Hund hin), buffst du ihn mit dem Knie bzw. Hüfte wieder in seine Position, bei vielen reichts auch, einfach gerade aus weiter zu gehen.

    Wichtig ist, wenn das "Zielobjekt" vorbeigegangen ist, dass sich der Hund nicht umdreht und hinterher hechtet. Wenn das "Objekt" vorbei ist, lasse ich den Hund vorlaufen und laufe hinter ihm, dreht er um, handhabe ich das wie oben.

    Aber wie gesagt: auf die Pfoten aufpassen, nicht den Hund latschen! Den Druck sofort wegnehmen, wenn Hundi sich benimmt! Ggf. erstmal mit Sicherung ausprobieren (MK), manche Hunde beißen vor Wut umsich oder zwicken einen vor Frust.

    Ich habe beide Sachen mit einem Signal belegt: weiter bzw zurück + Handzeichen.

    Wenn das nicht umgesetzt wird (Sara versucht vor meinen Füssen die Seite zu wechseln um etwas zu Fressen aufzusammeln oder um an einen Hund ranzukommen), kommt als Kondequenz der Block.

    Nach wenigen Malen, wenn überhaupt, reicht es aus dem Hund den Weg zu verstellen (kommt auf das Gemüt des Hundes und den Erregungslevel an).

    Dafür braucht man nicht so viel Kraft, wie wenn ich hinten an der Leine dranhänge ;)

    Das kann aber auch Unsicherheit/Angst sein.

    Hunde die unsicher sind, keine Fluchtmöglichkeit haben oder gelernt haben das Flucht nichts bringt, gehen nach vorne.

    Und wenn sie damit schon mal Erfolg haben lauetet die Devise: Angriff ist die beste Verteidigung.


    Ich weiß was für ein Verhalten du meinst: die Hunde springen auf allein vieren bellend nach vorne.