Beiträge von LasPatitas

    Zitat


    Da komme ich ja wieder auf die vorher gestellten Fragen zurück: Wann belohne ich den Hund mit meinem Verhalten, wann nicht?
    Bisher konnte mir hier noch niemand eine zufriedenstellende Antwort darauf geben.

    Ja, das ist klar, dass dir niemand eine Antwort speziell auf euch bzw. deinen Hund geben konnte.

    Denn das was der Hund als Belohnung ansieht, hängt stark von dem Hund ab ;)

    Der eine ist total verfressen und findet Futter absolut toll.

    Der andere mag kein Fressen.

    Für den anderen ist Spielzeug toll, der andere interessiert sich gar nicht dafür.

    Wiederum andere empfinden weder das eine noch das andere als Belohnung.....

    Belohnungen können u.a. sein:

    - Futter

    - Spiel (mit Mensch, Hund, sich selber, mit Spielzeug alleine oder zusammen)

    - Bewegung (rennen, hüpfen, suchen, lernen, erkunden)

    - jagen (etwas jagen z.B. Menschen, Hunde, andere Tiere, Objekte)

    - in der Arbeit aufgehen

    - Aufmerksamkeit (Berührungen z.B. streicheln + bürsten, rum albern, ansprechen/anmeckern, körperliche Nähe, Blicke, Gesten, Mimiken)
    - Mobbing

    - Erfolg- (reich jemanden/etwas vetreiben/verbellen, klauen)

    - Körperpflege

    - Brückensignale (Lob, Clicker)


    Wenn jemand noch etwas einfällt dann bitte ergänzen ;)

    Iht habt ihn seid 8 Wochen....

    ....woher kommt er?

    ...konnte er dort alleine bleiben?

    ....habt ihr ihn das beigebracht und wenn ja wie?

    ....wie oft und wie lange bleibt er alleine?


    Das Bellen ohne ersichtlichen Auslöser und das Urinieren zeugt davon, dass er Stress hat wenn er alleine ist. Die meißten Hunde die so ein verhalten zeigen, haben es nicht gelernt alleine zu sien oder haben es wieder verlernt bzw müssen es nue lernen (neuer Ort/neues zu Hause, traumtaische Situation wärend er alleine war).

    Die Pheromonstecker helfen meißtens nich :|

    Als sichere Sache haben sich stabile Boxen erwiesen, die aber einen Rückhalt haben müssen (im Kofferraum ist es die Rücksitzbank, auf dem Rücksitz sind es die Vordersitze).

    Die Öffnungen sollten dabei seitlich oder nach hinten gerichtet sein, nicht nach Vorne gerichtet (die Türen sind aufgeflogen und der Hundedummie ist rausgeschossen gekommen, Richtung Scheibe.......).

    Wenn sie noch mit Gurt oder Gurt an Isofix gesichert sind ist das top.

    Mit einem guten Geschirr und einem guten Gurt ist auch schon viel getan.

    Was man nie vergessen darf, bei einem Unfall mit Überschlag kann ein ungesicherter Hund schnell rausfliegen und wird dann vom Auto selber überrollt oder rennt verschreckt auf der Straße rum.

    Zitat

    Das Anstupsen mit seiner Nase an Deiner Hand wäre so eine schöne Übung für das selbstständige Agieren am Anfang. Dann lernt der Hund, daß er was macht, und dafür gibt es was.
    Ist das einmal verstanden worden, dann kann man das sehr schnell auf alles anwenden. Aber, erst einmal muß es bei Deinem Hund selbst "Klick" gemacht haben ;)
    Dann kann man das Ganze etwas steigern.

    Das ist ein ganz toller Tipp! :gut:

    Ein HH hat auch das Problem, dass sein Hund das nicht mag.

    Mit Halsbänder kommt er erst gar nicht klar.

    Letztens hatte der HH ein neues Geschirr und mir wieder erzählt, dass sein Hund das (auch) nicht mag.


    Er hat das Geschirr gegriffen und gleich mit einem drohenden Ton: "Max komm hier her" gesagt (weil er denkt, dass sein Hund sowieso abhauen will, wenn er das Geschirr sieht).

    Sein Hund hat eindeutig auch auf die Körpersprache/Lautsprache reagiert, er hat noch gar nicht mitbekommen, dass der HH das Geschirr in der hand hatte.

    Das verbindet er natürlich gleich mit dem danach hingehaltenen Geschirr.....

    Als er (auf mein anraten) es nett gesagt hat, ist der Hund gekommen (zwar war ihm immer noch deutlich unwohl, aber er ist nicht ganz so doll geschlichen).