Symptome von Cushing bei Hunden sind beispielsweise:
* Oft werden große Mengen Wasser hastig getrunken
* Betroffene Hunde urinieren dementsprechend häufiger
* Die Muskulatur nimmt ab
* Umverteilung der Körperproportionen; während sich vermehrt Fett im Rumpfbereich ansammelt, erscheinen die Extremitäten durch den auftretenden Muskelschwund dünn
* Es entwickelt sich ein Hängebauch
* Der Appetit nimmt zu
* Hunde hecheln oft
* Ausbleibende/verzögerte Läufigkeit
* Bei Rüden Hodenatrophie
Im Bereich von Haut- und Haarkleid kann es beim Cushing Syndrom zu folgenden Veränderungen kommen, diese treten oft erst einige Zeit nach den ersten Symptomen wie Polydipsie oder Polyurie auf:
* Haarausfall als Folge des herabgesetzten Haarwachstums
* insgesamt schütteres und dünnes Fell
* Änderungen in der Fellfarbe, oft starke weißliche Veränderungen
* dünne Haut - Blutgefäße werden sichtbar, die Haut ist trocken
* schlechte Wundheilung
* die Haut ist anfällig für Infektionen aller Art
* vermehrte Pigmenteinlagerungen, oft Schwarzfärbung der Haut
* verstopfte Talgdrüsen
Auswirkungen des Cushing-Syndroms auf den Gesamtorganismus:
* viele Hunde erkranken an einem Diabetes mellitus
* die erhöhten Glukokortikoidwerte können zu einer Osteoporose führen, damit verbunden die steigende Gefahr von Knochenbrüchen
* Die Anfälligkeit für verschiedene Infektionen steigt an
* Es können ernsthafte Schädigungen der Leber und Nieren auftreten
Quelle: http://www.tierheilkundezentrum.de/kranke-hunde-k…shing-hund.html
Symptome von Morbus Addison bei Hunden:
Die verschiedenen Krankheitsbilder lassen sich durch die vielfältigen physiologischen Wirkungsweisen der Glucocorticoide und der Mineralcorticoide erklären. Leichte Glucocorticoid- und Aldosteroninsuffizienzen haben noch keine schwerwiegenden Konsequenzen. Kommt es jedoch während der latenten Phase zu gastrointestinalen Störungen mit Inappetenz, Durchfällen oder Vomitus, kann der labile Gesundheitszustand plötzlich zusammenbrechen. Da in diesen latenten Phasen die Tiere oftmals symptomatisch mit Cortisonen behandelt werden, wird der Morbus Addison häufig sehr lange Zeit maskiert. Oft kommt die diagnostische Idee eines M. Addison erst in einer akuten Krise, die allerdings dann sehr schnell behandelt werden muß, das Abwarten auf die Laborergebnisse eines externen Labors können den Tod des Tieres bedeuten. Sehr hilfreich ist eine Präsenzdiagnostik von Kalium und Natrium in der eigenen Praxis. Der Unterschied zwischen dem latenten Krankheitssyndrom Morbus Addison und der Addison Krise wird vornehmlich durch den eklatanten Mineralcorticoidmangel hervorgerufen und der Schweregrad der Krise korreliert mit dem Ausmaß der Kaliumerhöhung und des Wasserverlustes.
Hyperkaliämie, Hyponatriämie, Hypochlorämie, Hyperphophatämie führen progressiv zur Hypovolämie, Hypotension, veminderter Durchblutung der Nieren und anderer Organe, Herabsetzung der glomerulären Filtrationsrate mit prärenaler Azotämie und metabolischer Azidose. In der Krise brechen die Tiere zusammen.
In der langen Phase des latenten Verlaufs kommt es immer wieder zu:
gastrointestinalen Störungen mit Vomitus und Inappetenz, Diarrhoen, blutigem Stuhlgang,
Obstipationen mit abdominalen Schmerzen, Ösophagusdilatation, Gewichtsverlust,
Muskelschwächen, Muskelzittern, Muskelkontraktionen, Myopathien,
Gewichtsverlust, Lethargien
Quelle: http://www.dr-haemmerling.de/addison.html