Beiträge von Liekedeeler

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    Ich bin jetzt auf Arbeit. Zum Thema "Wohin nachts mit dem Hund?" (etwas dramatisiert beschrieben - möchte ich einen neuen Thread eröffnen. Dort werde ich meine Pro und Contra Gedanken äußern. Ich hoffe dort auf gute Argumente. Und eine Diskussion, die nicht ständig unter meine Gürtellinie zielt

    Ich finds prima, dass du dir Gedanken machst und dich nicht einfach zurückziehst! :respekt:

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    Dass Triebstark nicht gleich aggressiv bedeutet ist mir klar ;-) Aber starke Triebe muss man erstmal kontrollieren lernen ;-)

    Ich glaube, man muss sie nicht kontrollieren, sondern lenken und auch ausleben lassen, so das sich erst gar nicht ein falsches Ventil öffnet. Bleiben wir mal beim Schäfi. Wenn du ihn nur im Zwinger hälst, zweimal am Tag 20min Gassi führst, dreht der irgendwann am Rad und weiß nicht mehr wohin mit seiner Energie. Dann noch die falsche Reaktion vom Halter und schon gehts daneben. Meiner lebt im Haus, hat Familienanschluss, wird gehalten wie jeder andere Hund auch. Dreimal die Woche kann er aber seinen Anlagen entsprechend, seine Triebe (da ist es wieder das Wort :D ) ausleben und mein Hund ist total lieb, freundlich und ausgeglichen.

    Im Prinzip hast du ja nicht Unrecht. Triebige Hunde in falschen Händen, kann nach hinten losgehen. Trotzdem, deshalb diese Hunde verbieten? Nein, das sehe ich anders. Da sind die Züchter gefragt, was aber wiederum die Hinterhofzuchten auch nicht ändern wird........Puuh.......

    Um mal bei deiner Rasse zu bleiben. Alle Beagle, die ich kenne, fristen ein Leben an der Flexi. Gut, dadurch kommt kein Mensch zu Schaden, aber einen Hund für alle geeignet? Ich glaube, den gibt es nicht.

    Boah..........komplexes Thema.... ;)

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    Lobenswert solche Züchter.

    Ich bin dir ja ein wenig neidisch um deine drei. Absolute Traumrassen von mir ;-) Aber von denen würde wohl keiner in mein Leben passen ;-)

    Und ich bin halt einer von den Menschen die dann zwar seufzen sich aber eine Hunderasse auswählen, die zu ihnen passt. Und ich bin zwar manchmal wehmütig wenn ich jemanden mit z.B. Schäferhund sehe, aber ich bin glücklich mit meiner auf Basis der Vernunft getroffenen Wahl. Weil dieser Hund einfach zu mir passt und so soll es sein.

    Ein Schäfi ist doch kein Pulverfass, wenn man ihn richtig händelt. Ja, ich weiß, es gibt Leute, die es nicht können, aber das trifft auf viele Gebrauchshunde zu. In mein Leben würde z.B. nie und nimmer ein Beagle passen. Ich hätte keine Lust auf den Jagdtrieb und für mich gehört ein Beagle eher in eine Meute. Hab aber zugegeben wenig Ahnung von der Rasse.
    Meine Züchterin ist im Übrigen auch so, wie Murmel es grad beschrieb. Da kriegt nicht einfach mal jeder, der einen Schäfi möchte, einen Hund. 'Sie sagt durchaus mal NEIN! Sie schaut schon genau und guckt auch innerhalb ihres Wurfes, welcher Welpe in welche Hände passt. Um das "böse" Wort triebstark nochmal zu erwähnen: Mein Eloy ist auch ein triebstarker Hund, aber das heißt noch lange nicht, das er nicht zu händeln ist. :???: Im Gegenteil! Triebstark ist immer so negativ belastet. Verstehe ich nicht so ganz. Triebstark heißt nicht agressiv. ;)

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    Ich will ja hier keine Gegenargumente liefern, ich finde das auch alles andere als toll, aber was kann ein Hund auf 8qm machen was er auf 6 nicht kann?

    Meine hat ca. 80qm Wohnung zur Verfügung, und wenn ich den Wassernapf neben ihren Liegeplatz stellen würde, täte sie auch nicht mehr als 6qm nutzen...

    Sie könnte aber! ;)
    Meiner nutzt beispielsweise sehr wohl die Möglichkeit, sich im Haus von Hier nach Dort zu begeben und den Schlafplatz zu wechseln. Ganz ehrlich, mir wird mulmig ums Herz, wenn ich mir den Hund im Winter in der Hütte vorstelle. :/

    Mal an den Themenstarter:
    Schäferhunde sind genau so hochsoziale Hunde, wie alle anderen auch und geniessen die Nähe ihrer Menschen. Vielleicht mal so als Denkanstoss ;)

    LG Ute

    Ich bin ein Gegner der Zwingerhaltung, weil sich mir der Sinn nicht erschliesst. Warum habe ich einen Hund, wenn er, während ich im Wohnzimmer abends auf der Couch sitze, draussen im Garten eingesperrt ist? Ich möchte meinen Hund in meiner Nähe haben, dafür habe ich ihn doch. :???: Ist aber wie gesagt nur meine unwesentliche Meinung.

    Ansonsten gebe ich Schnauzermädel Recht. Der Zwinger ist zu klein. Die Gründe dafür hat sie einleuchtend beschrieben.

    Wenn es denn unbedingt, auch welchen Gründen auch immer, ein Zwinger sein muss, dann bitte so:

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    Viele Sportfreunde haben "Zwinger". Da hat Hund dann aber mehr als 60qm, unterschiedliche Bodenflächen, Bäume, Hecken, geschützte Liegeflächen und eine ordentliche Hütte. Und unter solchen Bedingungen leben die Hunde dann mindestens zu zweit und kommen dabei genauso viel raus wie der des TE.

    Ich würde den Abruf erstmal NUR unter minimalster Ablenkung üben. Im Haus anfangen und dann erstmal im Garten weiter machen. Nutze es aus, wenn Hund gerade sowieso auf euch zuläuft und dann sag langgezogen "Hiiier"! Ruhig und freundlich. Wenn er da ist, loben und belohnen. Der Rückruf ist in der Erziehung eines der schwierigeren Dinge. ;) Da der Hund erst seit 2 Wochen bei euch ist, würde ich erstmal verstärkt an Bindung und Vertrauen arbeiten. Wichtig ist, das ihr das HIER wirklich nur einmal sagt und nicht ständig wiederholt, sonst lernt Hund:"Die rufen eh zigmal, wieso also hingehen. " Außerdem bietest du dem Hund eine tolle Möglichkeit, das er immer weiß, wo DU gerade bist. Er erhält ständig eine Rückmeldung.

    Wenn er im Haus zu euch gekommen ist, (da er ja grad eh auf dem Weg war) wie gesagt loben und dann ihm die Freigabe erteilen, das er sich wieder auf seinen Weg machen kann. Ok, lauf!

    Wichtig wäre auch, das ihr dem Hund beibringt Blickkontakt aufzunehmen. Ich beschreibe mal, wie ich das gemacht habe:

    Stell dich vor den Hund (Hund sitzt) und wedel rechts und links mit den Händen rum, ganz nah am Körper. Er wird erstmal nur auf die Hände schauen, um zu gucken, was du da nun wohl treibst. Es passiert aber nichts. Irgendwann guckt er dich dann an. Diesen Moment musst du erwischen. In diesem Augenblick sag: Guck, oder Schau! Zur Belohnung gibts ein Leckerli. Am besten was, was er sonst nicht kriegt. Käse, oder Fleischwurst z.B. Gleiches habe ich an der Strasse gemacht. Er darf erst gehen, wenn er mich vorher angeguckt hat. Zu Anfang stehst du mitunter ein wenig länger als gewünscht, aber irgendwann hat Hundi raus, das er gucken soll. Schaut er, dann kommt ein OK und es geht rüber. Das alles gibt Aufmerksamkeit auf euch.

    Den Rückruf draussen erleichterst du dir damit ernorm, weil Hund auf dich achtet. Spiel draussen mit ihm, aber schick ihn nicht mit Bällen dauernd von dir fort, sondern spiel MIT ihm. :smile:

    Wenn du weißt, er wird jetzt nicht kommen, dann ruf ihn nicht. Hunde lernen sehr schnell, wann sie aus deinem "Bereich" heraus sind. Dreh um, geh in eine andere Richtung, verstecke dich. Er muss auf DICH achten, nicht umgekehrt.

    Wie gesagt, fangt den Rückruf drinnen an, steigert es dann in den Garten und erst dann unter Ablenkung.

    LG Ute

    Dein Murphy ist jetzt so 4,5 Monate alt, stimmts? Das wird eine normale Unsicherheitsphase sein. Da sehen Junghunde schon mal Gespenster, wo eigentlich keine sind. Mach am besten kein Aufhebens drum. In deinen Augen ist alles okay. Also nicht betüdeln. ;) Das gibt sich von allein und kann so mit ca. 8 Monaten durchaus nochmal der Fall sein. :geist2:

    LG Ute

    Zwar keine bemerkenswerten Sätze, aber eine komische Situation:

    Wir waren heute mit Eloy am Deich. Nach einer Weile kam uns ein Pärchen mit einem Beaglewelpen entgegen. Da der mir zu klein war, als das Eloy mit ihm hätte spielen können, haben wir uns nebst Hund auf eine Bank gesetzt, um das Trio vorbei laufen zu lassen. Zunächst wurden wir skeptisch beäugt und es wurde wohl diskutiert, ob man weiterläuft, den Hund auf den Arm nimmt, oder bestenfalls umdreht. Letztlich entschieden sich die beiden für ein Rückruftraining, oder zumindest sollte es wohl eins darstellen sollte. Das lief so ab:

    Herrchen mit Superleckerlitüte (Wurst und Käse) entfernt sich vom Hund. Beaglechen hinterher. Frauchen blieb stehen. Nachdem Herrchen und Hund etwa 50m von Frauchen entfernt war, ließ diese einen gellenden Pfiff mit der Hundepfeife los. Reaktion des Beagle? Null! Herrchen hielt dem noch immer die Tüte mit den Leckerli sichtbar und "riechbar" hin. *g* Erneuter Pfiff und noch einer und noch einer....... :roll: Dann mehrfaches Rufen. Beagle himmelte Herrchen an, der hatte ja die tollen Sachen. :lol: So gings ne ganze Weile. Irgendwann trottete der Beagle dann auch mal zu Frauchen. Lob? NÖÖÖÖÖÖ! :???: Dann rief wieder Herrchen und Beagle bekam ein Stück Käse. Und dann? Genau, Frauchen pfiff und pfiff und pfiff..... :roll: und rief und rief.......... Das Ganze wiederholte sich mehrfach.

    Ich hab nur mit dem Kopf geschüttelt und vor mich hingemurmelt, wie man soviele Fehler auf einmal machen kann.....

    Dann vielleicht doch noch ein bemerkenswerter Satz meines Mannes:" Ähm, du hast jetzt aber nicht vor, dahin zu gehen, oder? :lol:

    Nee, ich habs mir verkniffen........

    Eloy ist auch so "Pfotenhund", erinnert teilweise schon an eine Katze. Er tascht mich damit an "tick tick", er liegt auf dem Rücken und hat sein Spieli zwischen beiden Vorderpfoten. Er "angelt" Gegenstände mit seinen Vorderpfoten. Auch beim Spiel mit Artgenossen macht er sehr viel mit seinen Pfoten. Sieht manchmal aus wie eine Katze, die einen "Hieb" austeilt. ;)

    Bei meinem Andor konnte ich das auch beobachten. Da muss auch eine Katze mit drin gesteckt haben. :D

    LG Ute