Beiträge von acidsmile

    Hab meinem Jack erst vor kurzem an den Maulkorb gewöhnt, hat mit dem den ich gekauft hatte nen halben Tag gedauert. Jetzt klappt es auch mit dem Plastikmaulkorb der für den Tierarzt richtig Beißsicher ist :D .

    http://green-24.de/shop/img/32/2618.jpg

    genau mit so einem hab ich Trainiert. zuerst hab ich ihm den Maulkorb einfach so um den hals gemacht und offen gelassen. Dann immer ein Leckerchen auf mein Knie gelegt und kurz den Klettverschluss zugemacht, dazu musste ich nur schnell den Gurt am Hals wieder etwas Hochziehen.
    Dann gabs wieder ein Leckerchen und dann hab ich den Klettverschluss wieder aufgemacht. Beim Spazieren gehn das selbe nur immer etwas länger zugelassen.
    Das Praktische das ich ihm den Maulkorb nie ganz abmachen musste, der hing dann einfach wie ein Schlabberlatz um den Hals :lol: .

    Beim Plastikmaulkorb mach ich kurz bevor ich ihm den aufsetze einfach ein Leckerchen rein. Das Tragegefühl kennt er ja schon von dem anderen Maulkorb und gerät dann nicht mehr in Panik und Angstaggression.

    Zitat

    ja, nach nochmaligem lesen muss ich dir recht geben, dennoch finde ich es traurig, dass der Hund mit sienem leben bezahlen musste :sad2:
    aber das er an die leine gehört ect. finde ich richtig von dir, so sehe ich das auch, hätte auch ein kind mit einer lauten trommel oder osnst irgentetwas in der hand vorbeilaufen können und der Hund hätte sich erschreckt...

    Vor Jahren riss sich meine Angie mal vom Halsband los und rannte auf die Straße, weil ein Junge einen Basketball direkt neben ihr aufspringen lies, als wir an den Kindern vorbei gegangen sind. Hab die Leine fallen lassen und bin hinterher und alles ging zum Glück noch gut aus. War noch ne halbe Stunde danach total unter Schock und am Zittern.

    War auch total wütend auf die Kinder und hab die wild beschimpft als ich meinen Hund sicher auf dem Arm hatte. Die sind sofort ängstlich weggerannt...

    Hab danach ein Ausbruchsicheres Geschirr gekauft und find das heute auch nicht mehr fair, wie ich mich den Kindern gegenüber Verhalten habe. War ja auch noch 17, die Kinder haben danach immer die Straßenseite gewechselt wenn die mich gesehn haben :ops: .

    Das Auto mit der Vuvuzuela hätte wohl anhalten können und die hätten sich entschuldigen können. Allerdings seh ich da nicht wirklich Schuld bei denen. Die hatten sicher nicht vor den Hund so zu erschrecken, das er auf die Straße rennt und überfahren wird. Wahrscheinlich werden die jetzt nicht mehr mit der Vuvuzuela rumtröten, wenn ein Hund in der nähe ist. Hoff ich mal.

    Finds schön das du deinen Hund nicht aufgibst nur wegen dieses einen zwischenfalls.
    Find du solltest dich auch selbst nicht als Hundeanfängerin bezeichnen, weil du ja schon alles genau richtig machst, wie es auch jeder Erfahrene Hundehalter tun würde.

    Die Situation Analysieren. Sich an andere Hundehalter wenden die Tipps geben können. Sich möglichkeiten überlegen, dass so etwas nicht nochmal vorkommt. Sich an einen Trainer oder an eine Hundeschule wenden.

    Ich glaube Hunde werden nur dann "unberechenbar" bei Menschen die sich da nicht wirklich mit auseinander setzen. Dem Problem zulang mit geschlossenen Augen einfach ihren Lauf lassen.

    Meine Hündin hat auch schon dreimal an einer Beisserei teilgenommen. 2 Mal weil sie einem Hundekumpel geholfen hatte, der auf einen anderen losgegangen ist und einmal, weil sie mit ner Hundefreundin, mit der ich täglich unterwegs war mal die Rangordnung klar stellen wollte. Mein Jack Knurrte und Bellte letztens auch mal eine Hündin an, hab ihn auch erst 4 Wochen. Für mich sind da 3 mögliche Gründe bei diesem Zwischenfall der auslöser gewesen. Also pass ich auf alle 3 möglichen Ursachen dafür jetzt einfach besser auf. 1. er war angeleint. 2 die Hündin hatte einen unterbiss und die Schnautze sah aus als würde sie die Zähne fletschen. 3 er hat irgendwann schlechte Erfahrungen gehabt, mit nem Hund der so ähnlich aussah.

    Ausserdem hast du gesagt, der Hund der gebissen wurde ist ein Angsthund gewesen. Meine Hündin zeigt auch bei fremden Hunden Unsicherheit und andere Hunde versuchen gerne mal sie unterzubuttern oder sie Knurrt andere Hunde an und diese Reagieren eben darauf Aggressiv. Darum pass ich da gut auf sie auf und lass keinen anderen Hund an sie ran, bis ich merke das passt mit dem fremden Hund. Eine geringe teilschuld hat also auch der andere Hundehalter gehabt.

    Wenn das für dich derzeit noch so ein kritisches Thema ist, wo du soviele Zweifel dran hast, dann lass es einfach. Gibt auch die Pille für Hündinnen.

    Vor ein paar Jahren wäre es für mich auch ein unding gewesen meine Hündin Kastrieren zu lassen. Allerdings jetzt wo sie immer älter wird, möchte ich es schon gerne in den nächsten 4 Jahren bei ihr machen lassen. Jede Hündin mit der ich aufgewachsen bin, bekam im hohen alter Probleme mit der Gebärmutter und eine wäre fast dran gestorben.

    Dafür ist die Kastration beim Rüden ein kleinerer eingriff und ungefährlicher. Bei nem jüngeren Hundepärchen würde ich also eher dazu tendieren den Rüden zu Kastrieren.

    Habe auch Psychische Probleme und wenn du dir zutraust das deine Hundeliebe Groß genug ist, dass du ihn auch gut versorgst auch wenn mal wieder alles im Leben im chaos versingt, dann hilft dir jeder Hund.

    Mir hat meine erste Hündin Angie soviel im Leben zurückgegeben, was ich vorher nie kennengelernt hatte. Ich denke ich habe auch BL auch wenns noch nicht von einem Facharzt Diagnostiziert wurde. Wenn ich Alpträume habe, dann handeln die sich meist darum das Angie irgendwas passiert.

    Doch das schöne an Hunden ist das sie immer anzeigen wie es ihnen geht, wenn du sie falsch behandelst bekommst du früher oder später eine entsprechende rückmeldung vom Hund.

    Vielleicht wäre für dich sogar auch ein Spitz/labrador oder Spitz/Retriever Mischling etwas für dich. Meine Spitz/labrador Mischlingsdame ist so Agil und Fordernd auch mit 7 Jahren noch, das ich mich immernoch Intensiv mit ihr beschäftigen muss. Sie ist sehr Personenbezogen und mein ein und alles. Die Rasse Spitz bleibt eben ihr leben lang sehr Anspruchsvoll, aber dafür bekommst du einen tollen Hund der mit dir dein Leben teilt.

    Meine Angie ist für mich der Grund wieso ich mich immer wieder aufrappel und neue wege versuche zu finden in unserer Geselschaft klar zu kommen. Sie gibt mir einen Grund Morgens aufzustehen und Positiv in den Tag zu blicken.

    Als mich mein neuer Zweithund Jack das erstemal angeknurrt hat, hab ich auch ganz viele Themen hier durchgelesen über Hunde die Beißen und Knurren. Das hat mir sehr geholfen.

    Was ich meist gelesen hatte, wenn der Hund "unberechenbar" zubeißt war: Das der Hund immer Getadelt wurde, wenn er geknurrt hatte. Das er dann jetzt einfach sofort zubeißt.

    Ich schick Jack einfach nur noch weg, wenn er Knurrt. Ignoriere ihn erstmal.

    Merke mir jede Situation wo er Knurrt und übe diese mit ihm, wenn er entspannt ist.
    zb.: mach ich ihm jeden Morgen den Schlaf aus den Augen. Ich Massiere ihm die Ohren. Ich halte ihn manchmal an der Schnautze fest um ihn den schlaf aus den Augen zu Wischen.

    Am besten klappt das Morgens nach dem Aufstehen, da isser noch verschlafen und verschmust :D .

    Alles braucht halt Zeit, irgendwann ist das selbstverständlich.

    Zitat

    Es wäre ganz wichtig, dass der nächste Hund auf jeden Fall eine "perfekte" Vorgeschichte hat. Du müsstest eine Rasse wählen, die nicht zu Ängstlichkeiten neigt, die Elterntiere genau auswählen und die Aufzucht beim Züchter ganz pingelig unter die Lupe nehmen.

    Die Gefahr, dass sich ein Welpe was abschaut - vor allem, wenn die Vorerfahrungen und genetische Neigung da ist - ist eben höher als bei einem bereits gereiften Hund.

    Viele Grüße
    Corinna

    In einem anderen Thema wurde hier auch schonmal geschrieben, dass der Schuss nach hinten losging. Allerdings Antwortete dort auch jemand, der sich vorher genau Informiert hatte, über die Rasse, Eigenschaften, Aufzuchtsort während der Welpenzeit. Dort ging alles gut. Man sollte auch genug Zeit haben um auch mal mit beiden Hunden allein rausgehen zu können.

    Wenn du dich vorher genug Informierst und Gedanken machst und sofort Reagierst sobald es sich anders entwickelt wie du es dir Wünscht, dann ist das sicher kein Problem.

    Nur nicht aufgeben. Hab auch 2 Jahre wegen einem Zweithund überlegt und dieses Jahr angefangen zu suchen. Irgendwie kam immer was dazwischen und dann fand ich den richtigen, der mir auf den ersten Blick vom aussehn her garnicht so gefiel. Allerdings hatte ich auch ganz viele ansprüche und die hatte er halt erfüllen können. Wobei vieles noch unklar war und ich es erst selbst rausfinden musste. Er hat sich so gut in die Familie Intergriert, da ist das Wurst, das er nicht meinen "Ideal" Vorstellungen vom Aussehen her entspricht. Auch vom Verhalten her, hat er einige Baustellen. Doch wenn man einmal sein Herz verschenkt hat, dann arbeitet man gerne daran mit voller Leidenschaft.

    Ausserdem haben "secondHand" Hunde eh oft Verlustängste, aber 6 Wochen reichen vollkommen aus um das in den Griff zu kriegen.

    Mach dir nicht soviele Gedanken und hör auf dein Herz ;) .

    Zitat

    Ganz ehrlich, manchmal hoffe ich das ihr Hund sie beisst (und nicht nachher die anderen) vielleicht wachen die dann mal auf!
    Anders scheinen viele es einfach nicht zu lernen.


    oder die Hunde werden dann wie mein neuer Jack einfach am Aldi Parkplatz angebunden und ausgesetzt....
    Wette der hat seine alten Besitzer gebissen, geschieht denen aber auch recht. Würd ich die sehn würd ich denen wohl auch in den Arsch treten.

    Wenn man sich seinen ersten Hund zulegt, hat man ja meist eh noch ganz falsche vorstellungen, wie es dann wird. Am ende kommt meist doch alles anders als man denkt. Aufklärung ist wohl das beste. Hätte mich gefreut, mehr über meine erste Angie aufgeklärt worden zu sein, dass sie so ein Angsthund ist und was damit auf mich zugekommen ist.

    Beim Jack wurd ich wenigstens aufgeklärt das er zu Agressiven Verhalten neigt. Darum kam er auch erstmal nur mit Pflegevertrag in die Familie um das abzuklären wie ausgeprägt sein Agressives Verhalten wirklich ist.

    Vielleicht denken manche auch einfach das man übertreibt in der Beschreibung von einem Hund. Achten nur aufs Bild und überschätzen sich einfach. Lesen vielleicht noch etwas über die Rasse und denken, alle Hunde dieser Rasse sind Automatisch so. Das jeder Hund aber seinen eigenen Charackter Besitzt und auch seine eigene Vorgeschichte wird einfach nicht mitbeachtet.

    Wenn du die möglichkeit zur Aufklärung hast, dann nutze sie. Manche werden es sicher nicht wertschätzen, da Menschen sich ungerne etwas von anderen Sagen lassen. Aber vielleicht hilfst du, dass sie doch Anfangen sich mehr Gedanken über ihren Hundewunsch zu machen und der Hund den sie sich dann zulegen wirklich zu Menschen kommt, die Angefangen haben sich Gedanken zu machen. Das zur Hundehaltung eben mehr gehört, als dem Hund Futter hinzustellen und 3 mal am Tag Gassi zu gehn.