Beiträge von sinaline

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    Was meinst du denn mit "gesetzlicher Präsenz"? Ich vermute mal, du meinst von Verwaltungs- und Behördenseite sollte alles kontrolliert und reglementiert werden? So viel also zur Entbürokratisierung...allein die Tatsache, dass die Kosten aus dem allgemeinen Steueraufkommen gedeckt werden müssen (dazu sei gesagt, alle Einnahmen dienen zur Deckung aller Ausgeben - abgesehen von einigen sehr wenigen Ausnahmen), wird es alle Nichthundebesitzer und seriösen Hundebsitzer wieder erfreuen, für die Verantwortungslosigkeit derer aufkommen zu müssen, die hirnlos zur Welt gekommen und sowieso unbelehrbar sind ..ich hör jetzt schon alle schreien, weil die nächste Sonderabgabe geleistet werden muss ;) ...Im Grunde geben die gesetzlichen Vorschriften heut auch schon genug her, um Hunde von denen eine Gefährdung ausgeht zu melden und die Halter zu sanktionieren. Man muss dafür nur in seinem persönlichen Umfeld auch aktiv Handeln und nicht nur hinter vorgehaltener Hand rumtratschen. Die Behörden fahren sicher nicht Streife und beobachten Hunde und Halter, um zu sehen ob es irgendwelche Probleme gibt :D komischerweise sagen alle Nachbarn nach solchen Unfällen, wie im vorliegenden Fall immer das Gleiche, nämlich: "Ich hab´s ja die ganze Zeit schon gewußt" ...ja aber nix gemacht bzw. nicht dran geblieben

    Ja nu...Alles hat seine Vor-und Nachteile ;)

    Aber abgesehen davon, gäbe es wahrscheinlich nach einer solchen Gesetzeslage meiner Meinung nach überhaupt weniger Hunde...das alles würde sich bürokratisch und gesellschaftlich auswirken.
    Für mich wäre dies kein Problem...auch wenn ich selber davon betroffen wäre und den geeignete Hund nicht bekommen bzw nicht zu mir passen würde.

    Das das alles unrealistisch ist...ja, aber ich denke der Wunschgedanke, das nicht Jeder einfach Rassen oder Mischlinge paaren sollte bleibt doch immer im Hinterkopf.

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    Naja, "oft" vielleicht nicht. Aber öfter als andere Rassen.... Nen Dackel schafft sich sicher niemand aus Prestigegründen an, oder als Statussymbol. Nen Cocker auch eher selten. Beim Rotti oder DSH oder auch Sokas gibt es natürlich auch suuuper viele echte Liebhaber. Aber eben auch schon leider die Status-Klientel. Ich denke, das ist wieder nach Gesellschafts"schicht" und auch Lebensumfeld und auch noch mal regional total unterschiedlich, welche Rasse es da eher wird. Ich kenne viele, die DSH, Bourdeaux-Doggen, Sokas und Dogo-Argentino als Statussymbole halten. DSH auch viele in Sportler-hand, von den anderen eigentlich nur "komische" Leute. In meiner Gegend sieht man in letzter Zeit auch einige Rhodesian Ridgeback und Weimeraner-Rüden als Statussymbol, als Accessoire, darf dann auch gerne in der Leine hängen, knurren und motzen, ist sogar erwünscht.

    Ja bei uns sind diese Hunde seit einem Jahr auch vermehrt vorhanden.
    Momentan ist es "hipp" den Ridgeback mit dem Dalmatiner zu kreuzen.
    Und das jedenfalls nicht von einem seriösen Züchter.

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    Weshalb sollte vor Einsetzen eines vernünftigen Menschenverstandes wieder ein Verbot stehen?

    Weshalb kann ein zukünftiger Hundebesitzer sich nicht im Vorfeld persönlich darum kümmern, einen Hund aus verantwortungsvoller Herkunft kaufen?

    Weißt du wie ich meine?

    Solange es Abnehmer gibt, die sich einen Teufel darum scheren, wo/wie/weshalb der 'ach ist der süß-Welpe' gefallen ist, solange wird auch kein Verbot unkontrollierte Vermehrung verhindern!

    Klar, verstehe ich was Du meinst...es ist ja auch nicht DIE ultimative Problemlösung...und zugegeben eher sehr aufwendig.
    Aber ich bin mir sicher , das weniger "Spinner" an einen solchen Hund geraten, den sie nach ihren Gutdünken "erziehen" könnten...oder eben Diese HH, die sich der Verantwortung einer bestimmten rasse oder Mischling nicht bewußt sind.

    Ach so...ich vergaaß es dazu zu schreiben...ja ich glaube schon, das eine unkontrollierte Haltung durch eine gesetzliche Präsenz Einhalt gebietet werden könnte.

    Immerhin kann ein Tierheim (Tiervermittlungsagentur :D)oder Orga schon einiges dazu beitragen, das ein wenig mehr Kontrolle reingebracht wird.
    ...Das tun sie doch heute alle schon.
    Natürlich kann man nicht alles vermeiden...aber eingrenzen.

    Na ich meine das so...wenn es zb. verboten wäre, das man einfach so Hunde vermehrt (ohne vernünftigen Züchternachweis), könnte es (größtenteils)vermieden, das:

    1.Rassehunde und dessen rassetypischen Genpool unkontrolliert vermehrt werden.
    2. Mischlinge in ihrer Eigenschaft unwissend vermehrt werden.
    3. das Halter unüberlegt sich einen bestimmten Mischling oder Rasse aussuchen.
    4. das Tierheime mit Nicht vermittelbaren Hunden überbevölkert werden.

    das Ganze heißt ja nicht das es kein Tierheim mehr geben würde.

    Wenn Hunde aus einem Upswurf heraus geboren werden, wäre es kaum ein Problem diese dem Tierheim zu melden und sich zu verpflichten entweder selber oder durch das Tierheim aktiv zu werden und einen geeigneten Platz zu finden.
    Es wird natürlich auch immer wieder Tiere geben, die aus dem Ausland kommen oder aus anderen Gründen nicht gehalten und den ursprünglichen Züchtern zurückgegeben können.

    Die Anzahl der zu vermittelbaren Tiere wäre um einiges niedrieger so das ein Tierheim auch sein negativ Image ablegen könnte...vielleicht eher wieder mehr als Vermittlungagentur für Tiere (ähnlich die der Orgas mit Pflegeplätzen) agieren könnte.

    was wäre denn so schwierig daran, das es verboten würde, einfach so Hunde zu züchten.
    ich persönlich sehe kein Problem darin.

    Ich finde es auch etwas daneben...sicher kann es bei einer solchen Krankheit zu schweren Zeiten führen...aber <du als Ehemann bist ja auch noch da und kannst Deine Frau unterstützen.

    Lasst Euch von solchen Aussagen nicht beeindrucken...es gibt weißgott auch andere Gründe aus denen man einen Hund nicht bekommt...also nehmt es nicht ganz so ernst.
    es wird sich sicher noch ein anderer Tierschutzverein finden, der gewillt ist (vielleicht in Hinblick auf eine größeren Kontrolle zwischendurch), Euch einen Hund zu vermitteln.

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    Und, wenn man der unbereinigten Beißstatistik glaubt, dann ist der zweitgefährlichste Hund nach dem DSH der schnöde Mischling. Und nu? Mischlinge nur noch in extrem qualifizierte Hände?

    LG
    das Schnauzermädel

    Nee, WENN Mischling ,dann nicht von einer unkontrollierten Zucht (Vermehrer)...sondern nur noch aus dem Tierheim, Tierschutzorga...das mindert wenigstens etwas die Gefahr der unkontrollierten Haltung.

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    Wie gesagt Rasselisten und dann daran festmachen die und die Rasse ist gefährlicher geht einfach nicht
    Auch wenn ich durchaus glauben kann das Pudel "friedlicher" sind wie ein Hund mit mehr Schutztrieb etc. an der Rasseliste orientieren is grosses Pfui :D

    Naja, pfui würd ich das nicht betitteln...aber vielleicht sollte man eher eine "Hundehalterliste" erstellen ;)...nee, Spaß beiseite geht natürlich nicht.

    Auf der anderen seite frage ich mich aber schon was es soll, wenn ein Hundehalter der einen "Prollhund" haben möchte und den Steuerpreis für einen Listenhund entweder nicht bezahlen kann/will und/oder nicht auffallen möchte (auch in Hinblick aufs Nicht melden)...warum muß sich so jemand einen Schäferhund anschaffen...
    Das fällt leider hier bei uns immer wieder auf.

    Klar, Schäfis stehen(noch) nicht auf der Liste...und das liegt GOTTSEIDANK daran, das die meisten Schäferhundbestzer sehr verantwortungsvoll seit Generationen diese Rasse halten...was nicht zuletzt auch den seriösen Züchtern zu verdanken ist.

    Wenn man so darüber nachdenkt, sind es größtenteils wirklich die Hinterhofzüchter Schuld, die einfach mal Rassenhunde und/oder iregendwelche Mischlinge hervorbringt und unüberlegt an Hinz und Kunz verkauft.
    Ich glaube wirklich, hier liegt die größte Gefahr.

    Meine Hündin hat mir einmal( ist schon was her) ein schönes blaues Auge verpasst.
    Ich spielte mit Ihr Zerren mit einem dicken Zerrtau...Hund saß auf dem Bett, ich lass das Tau kurz los (ich hockte auf dem Bett) Hund schüttelte das Tau und ich bekam das geknotete Ende vom Tau voll aufs linke Auge.

    ...Man war das blaue Auge peinlich :ops:

    Ansonsten gab es "nur" Brandblasen von der Schlepp (danach nie wieder benutzt).

    Fakt ist immer noch, es geht um die Fähigkeit des Halters.
    Darf ich nochmal darauf hinweisen, das bestimmte große Rassen und Mischlinge dieser größe mit erheblichen Wach-und/oder Schutztrieb bei einem HH der sich nicht drum kümmert, sehrwohl eine Gefahr darstellt.

    Wie bereits bemerkt, wäre der Hund der das Kind angegriffen hat ein Kleinpudel gewesen, wäre es für die Oma händelbar gewesen.

    Es ist nunmal so das viele HH NICHT mit den Trieben ihrer Hunde zurechtkommen, deshalb suchen sich die meisten (auch unbewußt) kleinere Tiere aus.

    In einem anderen Thread (von@ Marie 29) ist DAS gerade das Hauptmerkmal, das die Größe beim nächsten Hund überlegt wird...

    Die Größe , Kraft + Wach/Schutztrieb sind meiner Meinung die ausschlaggebensten Kriterien...direkt danach kommt der Jagdtrieb.

    Nochmal die Frage: brauche ich in der Stadt/ auf dem Land als FAMILIENHUND unbedingt einen reinen Arbeits/Gebrauchshund, wenn ich nicht den Anlagen entsprechend mit diesem Tier arbeiten möchte?...ich glaube nicht.

    Ich persönlich glaube nicht das die Uroma des verstorbenen Jungen, sich der Tatsache bewußt war...