Beiträge von TanNoz

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    Ich sage nicht, dass das toll war, was passiert ist. Aber es war eben ein Unfall. Wenn eine Leine reisst ... was hättest du da getan????

    Es sicher nicht als positives Beispiel für Auslandshunde angebracht...

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    Vor Unfällen dieser Art ist niemand gefeit. Ein Hund ist ein Hund und hat seinen Trieb. Schleppleinen können reissen, der Karabiner kann sich lösen.
    Solange ein Hund Jagdtrieb hat, muss man mit solchen Unfällen rechnen - trotz Sicherung an der Schlepp.
    Wer etwas anderes behauptet, lügt sich in die Tasche.

    Ja und du zuerst...so etwas hier noch als Beispiel anzubringen...

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    Wäre meiner Großen das, was ihr hier in Deutschland passiert ist, in Spanien passiert ... Sie ist beim Katzejagen vom Auto angefahren worden ... Was wäre die Folge gewesen?

    Schlimm genug, das dein Hund in Deutschland Katzen jagen konnte und angefahren wurde. Aber stimmt ja, du hast die arme Seele gerettet und ihr ein tolles Zuhause gegeben. Sorry, da fällt mir nichts mehr ein.

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    Da frage ich mich: Wo liegt jetzt der Unterschied darin, ob ein Hund an der Schlepp läuft oder eben auf den 20 m Radius hin trainiert wird??? Es gibt keinen!

    Oki, bitte nochmal nachdenken und dann brauchste vielleicht nicht nochmal fragen. :muede:

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    Ich bin doof, ich weiß, aber auf das Flirten real verzichten und stattdessen im Cyperspace? Gott, wie unromantisch und realitätsfremd.

    Spätestens beim ersten Date trennt sich die Spreu vom Weizen.

    Es kann schief gehen, klar, aber das kann es auch, wenn man Typen in der Kneipe kennenlernt. Es eröffnet aber auch Chancen, nämlich Leute kennenzulernen, die man sonst nicht kennengelernt hätte, weil sie beispielsweise zu weit weg wohnen.

    Ich habe Internetfreunde, die kenne ich seit 10 Jahren und wir haben immer noch Kontakt, ich habe Fories kennengelernt und wir treffen uns regelmäßig, mit meinem Freund bin ich seit 3 Jahren zusammen...ohne Internet undenkbar. Man darf halt nur nicht blauäugig rangehen und das Wichtigste, das Internet kann allenfalls den ersten Kontakt herstellen, sich treffen und kennenlernen muss man dann schon in der Realität. Insofern sollte man nicht immer nur von sich ausgehen.

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    hier wird doch jetzt nicht pauschal jede ts orga in den dreck gezogen und hier sagt auch keiner das ats schwachsinn ist, weil man sich doch lieber um die tiere im inland kümmern sollte.

    vielmehr appelieren hier alle das man bei ats den kopf endlich einschalten sollte und drüber nachdenken wie sinnvoll und nachhaltig es ist, die massen an hunden nach deutschland zu holen.

    Sehe ich auch so. Und ich finde es schade, dass nicht auf Bordy eingegangen wird. Sie bringt ihre Erfahrungen an und es wird nur gesagt, nee das ist nicht so. Was denn aber nun genau falsch in ihren Beiträgen ist wird nicht gesagt.

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    Und um Jagdhunde geht es hier doch gar nicht, bzw. hat das Thema Jagdhund doch nichts mit dem Thema Auslandshund zu tun. Es gibt auch hier in Deutschland jede Menge Jagdsemmeln in den Tierheimen, und jede Menge HH, die sich einen Beaglewelpen holen, weil der sooo süß ist.

    Wieviel Tierheime hast du besucht, und wie oft? Ich sehe die Jagdhunde in deutschen Tierheimen in der Unterzahl. Vielmehr sitzen hier viele Schäfer und Schäfermixe, Dobermänner und dergleichen. Ok, Terrier sind auch öfter mal da, und ja das sind Jagdhunde, aber doch ganz anders führbar als ein Galgo oder Podenco. Und in vielen Hunden aus dem Süden steckt zumindest ein Halber. Bitte erzähle nun nicht, es geht nicht um Jagdhunde. Dass ein Leben an der Schleppe für einen Hund nicht das Wahre ist, und sogar ungesund sollte eigentlich jedem klar sein.

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    Wenn ja, verstehe ich die Frau, das nicht 100% abrufbare Hunde frei umherlaufen

    Immer diese Forderungen nach 100%. Das kann kein Hunde-Mensch-Team schaffen. 100% wird man nie erreichen.

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    Ich habe gepfiffen und mein Hund hat sofort abgedreht und ist zurückgekommen, trotzdem hätte wer weiß was passieren können und ich wäre Schuld gewesen. :verzweifelt:

    Solche Situationen können immer wieder mal passieren. Ist mir auch schon mal passiert. Dann entschuldigt man sich und gut ist. Man muss so etwas aber auch nicht überbewerten und solange nichts passiert ist, ist das doch alles auch kein Thema.

    Ich selbst flippe natürlich auch nicht aus, wenn mal ein Hund zu uns kommt, obwohls grad gar nicht passt. Man ist mal genervt, klar, aber mehr auch nicht.

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    Heutzutage brauchst Du keine teure Homepage mehr, keine Programmierkenntnisse und musst die für die Präsentation nötige Zeit nur "richtig" nutzen ... dann kannst Du die Hunde auch gut präsentieren.

    Darüber, ob besonders beim Berliner Tierheim das Geld fürs Tierheim selbst sinnvoll und gut investiert war und ist, lässt sich sicher streiten.

    Na da spricht der Informatiker, nüch? Also sorry, das ist wirklich eine dumme Aussage. Schon alleine das Fotografieren der ganzen Hunde, die Bilder zu bearbeiten und zu verkleinern ist ein nicht zu unterschätzender Zeitfaktor. Vom Rest mal ganz zu schweigen. Mir ist eine schlecht gemacht HP viel lieber, als wenn alles nach Außen hin glänzt, es hinter der Fassade aber gewaltig stinkt.

    Ich engagiere mich im Übrigen auch nur im deutschen Tierschutz. Habe ich schon immer gemacht und werde ich so schnell nicht ändern.


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    Klar, wenn man Mitte des Monats schon nimmer weiss was man Essen soll am Ende des selbigen, tritt man auch noch mal schnell in den Verein ein um dort ehrenamtlich jeden Tag Vollzeit zu arbeiten (das hätte ich machen wollen).

    Finde ich auch immer nicht so toll, allerdings hat das oft versicherungsrechtliche Gründe. Zumindest bei uns ist das so.

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    Bei vielen Tieren dort fehlt das komplett und für solche Hunde interessiere ich mich dann auch nicht, denn ich bin nicht gewillt, wegen jedem Hund anzurufen oder hinzufahren, nur weil der mir von der Optik und vom Alter her zuspricht (was dann nämlich auf 90% der Tiere zutrifft) :ka:

    Und genau das finde ich eigentlich erschreckend. Ich weiß nicht wie das andere machen, aber ich schaue mir zuerst die Heime in meiner Nähe an, dort dann mal hinzufahren und die Hunde zu erleben, nö, dazu bin ich mir dann nicht zu schade. Da kann ich manchen Mitarbeiter schon verstehen, der dann genervt ist, wenn die Auswahl eines Hundes nicht mal einen Besuch wert ist. Zum Züchter fahren die Leute dann aber auch mal 600km, da isses dann wieder ok.

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    Da erfährt man auf Anhieb über die meisten Auslandshunde mehr...

    Nun, leider weiß ein Mitarbeiter oft wirklich nicht mehr über den Hund, wie auch? Und das was da bei einigen Auslandshunden als umfangreiche Beschreibung steht? Sorry, das ist oft für die Tonne. Man braucht doch nur mal schauen, wie oft auch hier im Forum Beträge eröffnet werden und dann kommt sowas wie...das Tierheim hat aber gesagt das wäre die Rasse...der würde klein bleiben....er hätte kein Jagdtrieb...und überhaupt wäre der Hund anders.

    Gings in dem Fall nicht darum, dass der Täter sagt, wo das Kind ist und die Polizei ihn deswegen so unter Druck gesetzt hat? Und geschlagen wurde er ja nicht, ihm wurde nur gedroht und das finde ich in so einem Fall legitim.

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    Wir wissen doch gar nicht, was noch gemacht wurde. Das Veterinäramt und auch das Ordnungsamt lassen nicht leichtfertig Hunde einschläfern (zumindest unseres nicht). Da steckt schon einiges an Aufwand dahinter - inklusive Begutachtung des betreffenden Tieres durch einen Sachverständigen. Mitunter ist diese finale Lösung wirklich die humanere.

    Deswegen frage ich, ob etwas versucht wurde. Und so wie geschrieben wurde, klang es, als hat der Amtsvet auf Druck dann nachgegeben.

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    Also meinst du damit, die Besitzer haben es falsch gemacht, dass sie den Hund aus dem Tierheim in Deutschland geholt haben? Dass sie sich hätten Gedanken machen sollen, dass der Hund aus dem Ausland kommt und man solche Hunde besser nicht nehmen sollte? :???:
    Sie waren mit dem Hund bei 2 Tierärzten, bei einer Ärztin für alternative Heilmethoden und bei ihrem Trainer. Ich denke, sie werden sich schon genügend Gedanken gemacht haben!
    Und ganz ehrlich: Würde meine Frieda meinen Sohn so anfallen (der 2m-Mann lag knapp 2 Wochen im KH!!!), gäb es für mich auch keine andere Alternative! Das hat auch nichts mit erwachsen werden oder normalen Veränderungen zutun!

    Nunja, Gutes wollen und Gutes tun sind eben zwei paar Schuhe. Ich sage nicht, dass mein keine Auslandshunde aufnehmen soll oder darf, aber man muss schon wissen was man sich da ans Bein bindet. Und leider gehen da einfach viel zu viele Leute viel zu blauäugig heran.

    Wenn sie bei mehreren Ärzten waren, dann sollte es doch auch eine Diagnose geben. Wenn aufgrund einer schweren Erkrankung der Hund dann eingeschläfert werden muss ist das in Ordnung. Ich gehe auch mit, das gewisse Hunde aufgrund ihres Aggressionsverhaltens einfach nicht vermittelbar sind. Aber das ist man dem Hund eben schuldig, zu klären ob die eine oder andere Sache vorlag. Und es gibt viele Fälle in denen Hunde beissen, aber in den meisten Fällen ist der Mensch daran selbst schuld.

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    Ja schlaubi, aber wir kennen ja die Halter dieses Hundes nicht, der zugebissen hat. Daher würde ich sagen: Hätte sich alles genauso zugetragen, wie es beschrieben wurde, dann hätte ich den Hund vermutlich auch einschläfern lassen.

    Ja welcher Grund wurde denn genannt? Es gab doch nur Vermutungen und Pauschalisierungen über Auslandshunde.

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    Der Hund ist eingeschläfert worden! Das Veterinärsamt hat sich zuerst quer gestellt, aber nach Vorlage des Unfallberichtes (Notarzt und Polizei waren da) eingewilligt.

    Ich hab hier nicht meine Meinung widergegeben (also keinerlei Schuldzuweisungen), sondern einfach nur den Fall geschildert, der mich so schockiert hat.
    So wie ich es verstanden habe, wollte das Veterinärsamt sagen, dass durch diesen angeblichen "Tierschutz" in Griechenland (es wurde speziell gesagt, dass es dort besonders schlimm sein soll) Krankheiten, wie z.B. Würmer im Gehirn (kenne mich damit nicht aus, so wurde es mir erzählt) weitergetragen werden und der Hund wahrscheinlich so etwas in diese Richtung gehabt haben wird (schade, dass es nicht untersucht wurde!).

    Sorry, aber das finde ich einfach nur schlimm. Da holt man das Tier hierher, ohne sich vorher wirklich Gedanken zu machen und dann bekommt es nicht mal eine Chance. Hat ein Ta den Hund gründlich durchgecheckt, ob der wirklich krank war, hat ein Trainer den Hund mal angeschaut, warum der gebissen hat? Mit zwei Jahren ist er gerade erwachsen geworden, Hunde die erwachsen werden verändern sich nun mal. Wer weiß, was da vorher schon unbemerkt schief gelaufen ist.

    Für den Sohn tut es mir Leid, ohne Frage und ich wünsche ihm auch, dass er keine bleibenden Schäden behält. Aber genauso tut es mir um das Tier Leid.

    Ansonsten, toller Beitrag Nicky.