Ähm Marder sind überall, auch in den Städten. Dafür brauchts doch keinen Bauernhof.
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Ähm Marder sind überall, auch in den Städten. Dafür brauchts doch keinen Bauernhof.
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Kater prügeln sich auch mal mit Mardern. Die Verletzungen sind dann weitaus schlimmer. Bist du sicher, dass der Nachbarskater deinen klinikreif geprügelt hat?
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Ich entscheide spontan ob ich komme...kommt drauf an, ob Jules morgen gut drauf ist ![]()
Also im Moment füttert ja nur er, das ist kein Problem. Zuwendungen von ihm kann sie im Moment gar nicht annehmen. Sofern sie zu ihm kommt, darf er sie natürlich auch streicheln. Aber ich habe das Gefühl, je mehr er sich bemüht, desto mehr Abstand hält sie zu ihm.
Außer Geschirr anziehen und Füttern muss er mit dem Hund ja nichts machen, und natürlich überfällt er sie dann nicht gleich wortlos. Aber Kommandos kennt sie nicht, da ist also nichts mit Anweisungen geben. Sie baut gerade mal Vertrauen auf. Das ist eben auch das Problem, er kann sie im Moment nicht beschützen, wie auch vor sich selber? In der Wohnung sucht sie Schutz bei mir. Draußen, wenn wir zusammen gehen, schaut sie immer was ich mache und stubst mich an, zu ihm würde sie im Moment nicht gehen.
ZitatUnd das erreicht er wohl am besten durch Üben aller Kommandos und einer klaren Führung.
Wenn es das wäre, hätte ich nicht diesen Post erstellt. Das haben wir schon mit Lilly durch und das hat auch super funktioniert. Dahin müssen wir erst mal kommen. Und er kann ja von dem Hund keine Kommandos verlangen, die sie nicht kennt, und Gehorsam einfordern, obwohl sie Angst vor ihm hat. Ich bin auch der Meinung, dass gewissen Situationen einfach durchgestanden werden müssen. So handhaben wir es z.B. mit unserem Haushalt. Ich leg auch mal Flaschen auf dem Boden oder lasse Joghurtbecher durch die Wohnung schlittern...da macht sie auch Fortschritte und schaut sich das Ganze dann an. Aber Angst vor einem Menschen über Gehorsam (den sie wie gesagt eh noch nicht hat) zu regeln halte ich nicht für eine gute Idee.
So, ich meld mich hier auch mal. Seit 4 Wochen lebt ja nun Jules bei uns. Beim Züchter hat sie sich sehr selbstsicher gezeigt und wir haben uns gar keine Gedanken gemacht, dass sie übertrieben ängstlich sein könnte. Nun ist sie da und zeigt große Unsicherheiten. Sie wird das lernen, ohne Frage und die Zeit dazu bekommt sie auch. Zu mir hat sie auch schon Vertrauen aufgebaut und fordert auch schon Kontakt ein. Körperpflege und Kuscheleinheiten genießt sie bei mir und legt sich dabei auch ganz relaxed hin. Stehe ich auf, schaut sie zwar mal was ich mache, bleibt aber ganz ruhig. Gestern nacht hat sie nichtmal den Kopf heben wollen, auch nach an schubsen nicht. Ich musste über sie drüber springen um vom Bett aufs Klo zu kommen.
So, nun zum Problem. Sie hat Angst vor meinem Freund. Er ist wirklich lieb zu den Hunden und würde alles für sie machen, aber er ist eben auch typisch Mann, groß, tiefe Stimme und manchmal ein wenig poltrig. Sie soll diese Angst abbauen, dringender noch als ihre Angst vor Autos, denn er muss täglich auch mit ihr Gassigehen. Bisher hat das ganz gut funktioniert, sie läuft schon mit, vertraut ihm aber nicht und würde im zweifelsfalle auch ohne Leine nicht zu ihm zurückkommen. Ruft er sie, kommt sie bis auf 1-2 Meter heran und traut sich dann aber nicht weiter.
In der Wohnung äußert es sich folgendermaßen: Er liegt im Bett, sie geht zu ihm ins Bett und läßt sich hin und wieder auch kuscheln. Sobald er aber aufsteht, wird sie sehr unruhig. Sie bleibt dann weder liegen noch kann er sie vernünftig anleinen. Halsband und Geschirranlegen geht dann auch nur über festhalten. Das ist natürlich weder schön noch förderlich. Heute hat sie sogar beim Treppe heruntergehen uriniert. Das war das zweite mal seit sie hier ist. Bei mir hat sie das noch nie gemacht.
Ich habe jetzt zu ihm gesagt, dass wir die Handfütterung bei ihm noch ausbauen, immer wieder mal 5 Minuten hinsetzen und etwas geben. Kontaktaufnahme zu ihm werde ich auch klickern, ebenso wie das Geschirr anlegen, das scheint sie zu verstehen. Sonst nimmt sie, wenn sie gestresst ist keine Leckerlies. Achja, Futter holt sie sich bei ihm schon ab, verschwindet aber gleich wieder. Ansonsten soll er sie komplett ignorieren, weder ansprechen noch sonstwas. Das wird der schwerste Teil für ihn. Gassi muss er weiterhin gehen, das läßt sich erst mal nicht vermeiden, aber auch dann Leine dran und gut ist. Draußen ist sie auch viel entspannter und ich denke dass stellt kein unlösbares Problem dar.
Was können wir denn noch tun?
Hier gibts Arden Grange. Bisher nur Futter für adulte Hunde, aber heute auch Junior für meinen Collie. Bisher bin ich sehr zufrieden mit dem Futter und es wird auch gut gefressen. Wenn du unsicher bist, dann bestelle dir doch mal Proben und schau dir das Futter genauer an. Das perfekte Futter wirds allerdings nie geben.
ZitatFührt ihr wirklich so ein ganz anderes Leben als ich? Geburtstag bei einem Hundehalter. Drei Hunde, ca. 25 Personen, auch Kinder.
"Geburtstagskind": "Darf ich den Hunden einen Ochsenziemer geben?"
"Klar darfst du!"
So...jetzt liegen die da...Kinder toben drum herum, Leute steigen über sie drüber...etc.
Da sollen die doch einfach ruhig sein und ihren Ochsenziemer mümmeln!
Passiert sowas bei euch nie?
Nö bei mir nicht. Wir haben ein kleines Kind im Bekanntenkreis und ja die durfte Lilly auch füttern. Aber da saß immer einer bei uns daneben. Wäre das ein Hund, der nicht so einfach wäre, würde ich sie daheim lassen, wenn solche Feiern anstehen. Wir selber geben eher wenig Parties, so dass das Haus voll ist. Wenn wir Besuch bekommen, dann will der zwar die Viecher streicheln, aber wegen Futter hat hier noch keiner gefragt.
Und ganz ehrlich, meine Hunde stellen keine Gefahr für ihre Umwelt dar, dass heißt aber noch lange nicht, dass jeder an ihnen rummanipulieren darf und sie das dulden müssen. Das sind immer noch Lebewesen und keine Spielzeuge für jedermann.
Zitat
@Ati: Setter sehen gleich aus??? Kreeeeeisch, nein, gerade da gibt es sooo viele unterschiedliche Linien.
Wir wissen doch jetzt, dass Ati hinterm Mond lebt.
Aber mich würden da auch mal zwei Typen interessieren, so richtig unterschiedliche. Vielleicht hast du auch zwei Bilder, damit man das mal richtig sehen kann.
Wobei viele Hunde, zumindest bei uns, die hier als Labrador laufen viel zu groß sind. Der Labrador ist eigentlich ein eher mittelgroßer Hund.
ZitatNatürlich kann man das üben und somit die Gefahr, dass der Hund beisst minimieren. Und nein, auch bei mir soll niemand zu meinen Hunden gehen, wenn sie fressen. Ausschliessen kann man nie etwas zu 100% -weder, dass sie mal beim Fressen gestört werden, noch dass sie in einem solchen Fall "falsch" reagieren, aber man kann trainieren :-)
Wie soll man das üben? Soll ich jetzt wirklich Kinder einladen, die probieren meinem Hund das Futter zu klauen?
ZitatIch hab irgendwie mittlerweile eher das Gefühl, dass es um die Erwartungshaltung an Hunde mit normalen Aggressionsniveau geht...
Ja schaut so aus. Nur was du oder ich als normal erachten, ist für andere schon ein schlimmes Problem, dass man austreiben muss.