Beiträge von TanNoz

    Ich kann dir sagen wie wir das machen. Beide Hunde sind futterneidisch, wobei Jules da die deutlich Überlegene ist, sowohl mental, als auch körperlich.

    Futter gibts zusammen in einem Raum, ich bleibe aber dabei. Jules hat es schon versucht und Lilly nicht mehr an ihr Futter gelassen. Solange sie weiß, dass ich da bin traut sie sich das nicht.

    Kausachen gibts nur von mir und dürfen nicht geklaut werden. Da sie damit ja etwas länger beschäftigt sind, und ich keine Lust habe die ganze Zeit daneben zu stehen, kommt Jules in ihre Box. Kausachen sind bei uns deutlich kritischer, als das normale Futter, bei Kausachen würde Lilly auch nicht nachgeben. Da Lilly schneller frisst, muss Jules in der Box fressen. Sollte mal was nicht aufgefressen werden, kommt es sofort weg. Es bleibt nichts liegen.

    Spielzeug gibts hier auch nur nach Zuteilung, bis auf wenige Ausnahmen. Zum einen, weil die Hunde das gerne zerkauen und ich nicht ständig neu kaufen möchte, zum anderen um nichts zu fördern. Was rumliegt sind zwei Bälle, die mag Jules so gerne, eine Kauwurzel und ein Stück Geweih. Lilly interessiert sich aber null für die Wurzel und das Geweih, deswegen geht das. Die Bälle sind für Lilly auch nur interessant, wenn wir mitspielen, von alleine würde die sich keinen holen.

    Da das bei eurer Hündin scheinbar anders ist, würde ich erstmal rigoros alles wegräumen. Sie ist ja noch recht neu und muss erstmal eine Bindung und Vertrauen aufbauen. Später kannst du dann nochmal probieren, ob du die Kauwurzel doch liegen lassen kannst. Grundsätzlich würde ich aber versuchen, dass sie gar nicht erst klaut, das ist besser, als ihr das Zeug dann immer wegzunehmen.

    Zitat


    und zu letzt Balinese Luna :) (mitlerweile größer ;))

    Externer Inhalt imageshack.us
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Oh du hast nen Balinesen? Wahnsinn, die find ich ja auch so toll. Ich möchte später mal ne Ragdoll und/oder nen Balinesen. Allerdings scheinen die recht selten zu sein. *seufz*

    Zitat

    Ja, der Hund handelt nicht so, weil er unerzogen ist aber:

    Ich als Mitbewohner würde mich auf Dauer davon genervt fühlen, wenn das bei jedem Besuch so ein Theater gibt.
    Und in die Waden zwicken geht gar nicht.

    Du passt zwar auf, aber als Hundemensch muß man nicht immer meinen, dass ein Nichthundemensch für alles Verständnis haben soll.
    Umgekehrt wird das aber verlangt :? .

    Jetzt dürft ihr mich steinigen.

    Ja nu, was soll sie deiner Meinung nach tun, außer den Hund ins Körbchen schicken, wo er dann liegen bleibt? Du hast glaube ich nicht richtig gelesen, der Hund soll unerzogen sein, weil er nicht alle mag, nicht, weil er alle beißt. Das weiß die Te ja zu verhindern.

    Wer zu mir kommt, weiß was ich für Tölen habe. Wenns stört, der darf halt nicht kommen. Bei Leuten, die keine Wahl haben, wie Handwerker oder dergleichen, werden meine Hunde weggesperrt. Freunde müssen damit leben, dass der eine ne Streichelhure (was fürn geiles Wort) und der andere ein "Arschlochhund" (wurde von Freunden so betitelt...sie mag halt nur Mama :ugly: ) ist. Mehr als Management betreiben kann man da nicht. Mein Collie wird Fremde nie so begeistert begrüßen wie mein Sheltie und im Zweifel lieber darauf verzichten. Das ist rassebedingt. Je nachdem was in dem Mischling der TE steckt, ist das dort auch allein schon durch die Rasse gegeben, dass er nicht unbedingt gleich jeden mag.

    Warum sollte er unerzogen sein? Sein Verhalten spiegelt seinen Charakter wieder, nicht seinen Ausbildungsstand. Du sorgst mit deiner Erziehung dafür, dass er in seiner Umwelt keine Gefahr darstellt. Ein Hund der bei Besuch in seinem Körbchen bleibt ist doch nicht unerzogen.

    Ich hab beides, einen Hund, der Fremde liebt und einen, der von ihnen nicht wirklich was wissen will. Den einen muss ich eher davon abhalten zu aufdringlich zu sein und zu nerven, den anderen, damit er den Besuch nicht bei jeder Bewegung anbellt.

    Zitat

    Der Hund unseres Nachbarn hat Kaninchen aufgezogen, Entenküken gehütet, ein Gänschen begleitet und Kätzchen sowieso. Aber auch keine Rasse, die einfach ist, Ricky ist ein Aussie.


    Ja nu, meine Lilly ist ein Sheltie, sensibel, Hüter, nicht jagend. Das ist sie wirklich, wenn sie mit uns unterwegs ist. Dennoch hat auch sie schon einiges an Edelhühnern auf dem Gewissen, was letztendlich ihr Abgabegrund war. Keiner der diesen Hund kennen lernt, kann sich das vorstellen, aber so war es.

    Bei uns werden auch die Hunde und Katzen in Abwesenheit getrennt. Alles andere ist mir zu heikel.

    Also ich empfehle "meine" Rassen ja ungern, aber ein Collie würde schon in euer Profil passen. Ich kann mir auch den Labrador gut vorstellen, trotz Jagdtrieb. Jagen kann prinzipiell jeder Hund, sicher sein kannst du dir da bei keiner Rasse. Es gibt aber Rassen, die sich aufgrund ihres Wesens leichter lenken lassen. Hunde, die sehr auf Eigenständigkeit gezüchtet wurden, sind da deutlich schwerer zu händeln, als Hunde, die mit dem Menschen zusammenarbeiten wollen.

    Bezüglich des Alleinseins meine Hunde wurden nicht dran gewöhnt, die mussten einfach. Lilly war aber schon 2,5 Jahre und Jules kam mit 8 Monaten und hatte Lilly bei sich. Probleme gab es nie.

    Beachten solltet ihr, dass Junghunde sehr anstrengend sein können. Das ist, wenn man "Glück" hat, eine der schlimmsten Phasen. Bei uns lief das alles recht unproblematisch ab, es geht aber auch anders. ;)

    Zitat

    Danke! da braucht man ja ein Mathematikstudium dafür ... na ich hoff wir haben nix falsch gemacht, wir barfen halt recht einfach gestrickt, 70 % Fleisch, 30 % gemüse/obst Mischung, dazu halt noch die Zusätze Kalzium, Jod, Hefe und Kräuter. Für ihr Alter 6 bis 8 % vom Körpergewicht gesamt am Tag.

    Genau das sehe ich als Problem, aber gut, das ist ein anderes Thema. ;)

    Du sprichst eigentlich aus, was auch ich bisher gesehen habe und denke. Es mag Hunde dieser Rassen geben, bei denen das nicht der Fall ist, aber ich denke, es gibt genug Beispiele, wo das genauso abläuft. So faszinierend ich Wölfe und ihr Verhalten finde, aber ich könnte damit in meinem Leben nicht umgehen. Ich habe hier einen Hund, der in gewissen Situationen unsicher reagiert. Natürlich um Welten nicht so extrem, aber das reicht mir schon um zu wissen, dass ich sowas nicht will. Mir tun die Tiere einfach leid.

    Hach, das kommt mir bekannt vor. Als Jules damals zu uns kam, war sie acht Monate alt. Kurz darauf ging es los. Ohren gerötet, Augen tränten und Ausschlag und entzündete Stellen am Bauch. Der Hund hatte keine Parasiten und auch sonst nichts Verdächtiges, die hatte einfach ein schlechtes Immunsystem und reagiert evtl. allergisch auf bestimmte Sachen. Nach der ersten Läufigkeit kam dann noch die Demodikose hinzu. Heute ist Jules zwei Jahre und von all dem ist nichts über geblieben.

    Die Hautentzündungen entstanden durch kleine Verletzungen. Es reichte schon, wenn sie an einem Dornenstrauch hängen geblieben ist. Den ersten großen Schwung haben wir mit Antibiotika und Surolan behandelt. Später haben wir das ganze nur beobachtet und so lange es nur kleine Flächen waren erstmal nichts gemacht. Alles ist von alleine abgeheilt. Heute hat sie so gut wie gar keine Entzündungen mehr. Das letzte war ein Kratzer auf der Schnauze von einer Katze und der ist problemfrei abgeheilt.

    An den Ohren haben wir gar nichts gemacht, da es nur das äußere Ohr betraf. Hier haben wir lediglich geschaut, dass wir bestimmte Sachen beim Füttern vermeiden. Auch das ist derzeit völlig unauffällig.

    Die Augen wurden immer beobachtet. Solange sie sich nicht juckt und nichts eitrig ist, sollten wir nichts machen. Einmal hat sie Tropfen bekommen (cortisonsfrei). Seit sie ca. zwei ist, ist das alles weg. Solche Augensachen verwachsen sich meist in den ersten zwei Jahren.

    Tja, und dann waren da noch die Demodexmilben. Die hat ja ansich jeder Hund nur ihr Immunsystem war nicht stark genug, so dass die Dinger sich zu stark vermehrt haben. Auslöser war wohl die erste Läufigkeit und der Stress an Silvester. Das ganze zog wochenlange Behandlungen nach sich und die Medikamente dafür sind nicht gerade billig. Wir haben es aber gut in den Griff bekommen. Auch das ist eine Sache, die oft bei jungen Hunden auftritt. In den letzten beiden Läufigkeiten habe ich sie mit Argusaugen überwacht, ob die Viecher wieder durchbrechen, aber nein, alles gut.

    Du siehst, es geht nicht nur dir so und das meiste sind "normale" Junghundkrankheiten. Was ich dir empfehlen kann...Immunsystem stärken, das ist das A und O und so wenig Cortison wie möglich. Das schwächt nämlich das Immunsystem. Cortison gabs bei uns eigentlich gar nicht. Ich glaube Surolan enthält welches, aber das war definitiv das Einzige was sie dann bekommen hat.

    Bezüglich des Futters, ich würde ehrlich gesagt zunächst auf ein gut verträgliches Fefu umstellen. Rind z.B. ist ganz oft Allergieauslöser und solange ihr nicht sicher seid, kann man bei einem so jungen Hund sehr viel falsch machen.