Beiträge von TanNoz

    Für was brauchst du das denn? Es gibt prinzipiell zwei Arten, wie ein Hund z.B. aus dem Platze oder Sitz stehen kann. Entweder die Hinterpfoten bleiben auf der Stelle, oder eben die Vorderpfoten. Je nachdem baut man es wohl etwas unterschiedlich auf.

    Zitat

    Hunde verstehen von Hunden gesetzte Grenzen, weil sie Hunde sind. Der Mensch kann dies nur bedingt nachstellen udn Hunde verbieten anderen Hunden nicht, vom Tisch zu klauen.


    Das halte ich aber für ein Gerücht. Meine Hunde verbieten sich sehr wohl den anderen Hund an ihrem Futter, genau wie ich meine Hunde nicht an meinem Essen will. Diese von mir gesetzte Grenze haben sie wohl verstanden. Wir hatten gestern wieder beides...

    Ich hatte den Hunden etwas zum Kauen gegeben, als ein junges Paar zu uns zur Wohnungsbesichtigung kam habe ich der Kleinen den restlichen Kaustreifen weggenommen. Der Großen nicht, weil die schon 15 Minuten vorher ohne da saß. Ich dachte sie hätte den schon verputzt. Hatte sie aber nicht, mein Fehler, dass ich nicht in ihrer Box kontrolliert hatte. Tja, was war passiert, die Kleine hat das Ding gefunden und schon gabs Ärger. Die wissen genau, was ihnen gehört und verbieten sich auch, dass da der andere rangeht. Im übrigen habe ich das ganze sehr positiv :hust: unterbunden.

    Die zweite Situation...ich war am Kochen und habe so nach und nach alles auf den Esstisch gestellt. Salat, Klöße, Teller usw. Die Sauce hat ein wenig länger gedauert, so dass ich die noch in der Küche fertig gemacht habe. Die Hunde sind nicht an das Essen gegangen. Warum nicht, wenn sie doch angeblich eine von mir gesetzte Grenze nicht verstehen können? Und bitte, keiner soll mir jetzt sagen, das Essen hätte ihnen nicht angestanden, wenn sie gedurft hätten, wären die Klöße weg gewesen. :ugly:

    Ich denke unsere Hunde verstehen uns sehr oft viel besser, als wie Menschen sie verstehen. Und ich finde es traurig, dass man ihnen in manchen Sachen so wenig zutraut. Und mir ist auch nicht verständlich, warum es für den Hund einfach ist zu verstehen, wenn ich alles klickere, was um das Problem herum geht, aber nie sage was ich nicht will. Mir leuchtet das wirklich nicht ein.

    FRANK,
    ein sehr schöner Beitrag. Sehr oft wird sich beschwert, dass das vielzitierte Bauchgefühl im Umgang mit unseren Hunden verloren geht. Das was hier teilweise beschrieben wird, ist einfach nur verkopft und für mich völlig unnatürlich.

    Also wenn ich nicht da bin, steht auch kein Essen auf dem Tisch. Erstens, wozu auch, zweitens wegen der Katzen und drittens weil beide Hunde futterneidisch sind und ich da kein Risiko eingehe. Gucken dürfen die Mädels, nur nicht an den Tisch kommen. Gucken wird denen allerdings auch zu blöd und die legen sich hin. Ich sehe da nirgends ein Problem. Hund macht was ich will und liegt entspannt unter dem Tisch. Dazu brauche ich kein monatelanges Training, ich muss dazu nur eine Grenze setzen

    vom Handy getippt

    naijra stimmt, ich kann mich noch an deinen Versuch erinnern. Wie gesagt, als Spielerei finde ich das ok, aber nicht unbedingt alltagstauglich. Und ich glaube auch nicht, dass der Hund nicht versteht, dass wenn ich da sitze und esse, er dann nichts am Tisch zu suchen hat.

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    Zitat

    Man steigert doch nur langsam. Zuerst bringt man dem Hund bei, dass er generell seine Schnauze nicht am Tisch haben soll - das macht man indem man den Tisch so langweilig wie möglich gestaltet. Party gibt es nur unterhalb des Tisches. Man fängt ja auch erst bei einem Tisch an, denn Hunde sind Kontextlerner. Was bei Tisch A klappt, muss bei Tisch B nicht zwangsläufig auch klappen (auch das vergessen ganz viele und sind dann entsetzt, dass ihre Strafen pötzlich nicht mehr funktionieren!).

    Ich bringe ihm spielerisch "Lass es" bei, um dem Hund auch sagen zu können, dass der Tisch "tabu" ist. Als kleines Auffangnetz.

    Dann übe ich, indemich eine kleine Verlockung auf den Tisch stelle. Ich habe eine höherwertige Belohnung. Lässt er das für ein paar Sekunden, gibt es diese auch. Will er sofort zum Tisch, gibt es ein "Lass es" - und danch wird hochwerig belohnt.

    Ich übe weiterhin. Allerdings übertreibe ich nicht, denn ich will ja nicht die gesamte Impulskontrolle des Hundes aufzehren.


    Also bei aller Liebe, aber das ist albern. Warum nicht einfach "nein" sagen und den Hund wegschicken? Was ist daran das Problem? Man kann es auch komplizierter als nötig machen.Als Experiment finde ich sowas ja mal ganz witzig, für den Alltag ehrlicherweise völlig unbrauchbar.

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    TanNoz: Ich wollte damit auch nicht sagen, dass ich das empfehle, ich wollte nur zeigen, dass man durchaus davon leben kann (wobei ich auch hier mal von einem Partner als Hauptverdiener ausgehe) nicht ob die Trainerin tatäschlich zu empfehlen ist.

    Das weiß ich und mein Text war ja nicht auf dich bezogen. Ich kenne solche Trainer hier auch, aber wie gesagt, ich bin da sehr skeptisch, nicht wegen der Mobilität, sondern oftmals wegen fehlender Referenzen und Erfahrungen.

    Ich gebe ja ehrlich zu, mich schrecken solche Trainer ab. Gerade mal einen Hund erzogen und dann sollen die schon so viel wissen, um es anderen beizubringen?

    Natürlich gibt es Naturtalente und nicht jeder Trainer, der irgendwo eine Ausbildung gemacht hat ist auch gut, aber ein paar Referenzen sollte man schon haben, wenn man damit auch Geld verdienen will. Hat man das nicht, dann läuft meines Erachtens viel über Mundpropaganda, wenn man denn wirklich gut ist. Sich Referenzen zu erarbeiten kostet aber Geld, so ist das nun mal. Und egal was man macht, alleine schon die Werbung, die man als so junger, neuer Trainer machen muss, kostet.

    Das und die Sache mit dem HSH....

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    Wenn ich einen "Problemhund" bekomme, schaue ich mir erst die Situationen an, in denen er Probleme zeigt und beobachte, wie der Besitzer damit umgeht. Meist arbeite ich auch einmal selbst mit dem Hund, um ihn noch besser einschätzen zu können. Danach überlege ich mir, wie ich mit ihm arbeiten würde und erkläre dann dem Besitzer, wieso und warum ich das so und so tun würde.


    ...was ist, wenn du dich da arg verschätzt? Woher nimmst du das Wissen, dass z.B. der HSH wirklich unsicher ist, und nicht einfach rassetypisch agiert? Mir als Kunde würde eindeutig die Erfahrung fehlen, um dich zu engagieren. Du solltest dich auch genau kundig machen, wie das versicherungsrechtlich ausschaut.

    Du bist auch noch sehr jung, hast "mal" eine Ausbildung zur Industriekauffrau gemacht...die kann ja eigentlich gerade erst abgeschlossen worden sein. Warum suchst du dir in dem Bereich nicht erstmal Arbeit, evtl. Teilzeit, und baust dir das andere nebenbei auf? Ohne irgendwelche Sicherheiten wirds auch ziemlich eng mit einem Kredit, ich denke eine seriöse Bank wird sich da eher nicht darauf einlassen.

    Grundstellung wurde ihr beigebracht, in dem sie der Hand folgen musste, erst mit Leckerlie, dann ohne, bis sie es allein konnte. Sie ist da sehr feinfühlig. Das muss man nicht frei shapen. Einmal verinnerlicht führt sie das sehr zuverlässig aus.

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    Mit dem falschen Fuß aufgestanden was?
    Ich schreibe die ersten drei Worte noch mal fett, damit Du sie vllt nicht überliest, ja:
    Ich kenne das


    Evtl. der dicke Bauch nervt langsam. Aber es ist eben nicht immer der typische Anfängerfehler. Nicht jeder Hund kommt damit super zurecht. Ist doch auch nicht schlimm, dann arbeite ich eben mit diesem Hund anders weiter.

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    Einfangen des Verhaltens: Dann markern, wenn es "zufällig" auftritt.


    Achso, ich dachte das war auf etwas anderes bezogen. Nein, angefangen habe ich so nicht, dafür fehlte mir entweder die Geduld, oder der Hund hat ewig einfach abgewartet. Ich habe ihr gezeigt was ich will. z.B. einen Gegenstand angetippt. Sie hat dann selbst geschaut und das habe ich eben bestätigt. Sie lernt sehr schnell, wenn sie weiß, was sie tun soll, wenn nicht, verweigert sie aber auch sehr schnell, nachdem sie übereifrig alles abspult, was sie schon kann. Sie wirkt dann regelrecht überfordert und macht gar nichts mehr. Es war für sie auch schwerer von einem Schritt zum nächsten zu gehen, sie hat immer das wiederholt was gut geklappt hat. Gabs dafür mal nichts, weil sie eben überlegen sollte, was man da noch machen kann setzte sie sich und tat nichts mehr.

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    Es gibt aber auch andere Charaktere. Mein Pudel hat mich dies gelehrt. Hätte ich auf zwei Quadranten verzichtet, hätten wir bspw. die BH ein Jahr früher machen können. Gut, davon geht die Welt nicht unter. Aber diese Erfahrung reicht für mich aus, das "Prinzip der positiven Verstärkung um jeden Preis" zumindest anzustreben. Schaffen werde ich es eh nicht, aber man kann sich ja Ziele setzen


    Genau das ist doch der Punkt. Du hast mit deinem Pudel diese Erfahrung gemacht, Frank mit seiner Hündin eben die Gegenteilige. Mein Collie braucht durchaus auch mal mehr Nachdruck, als meine Sheltiehündin, ist halt so. Es gibt im Alltag immer wieder Situationen, die ich so vorher noch nie hatte, oder auch nicht einfach trainieren kann. Da gibts dann bei uns eben eine klare Ansage, einen Bodyblock, oder was eben in dem Moment angemessen ist. Das hat aber weder was mit Gewalt zu tun, noch bauen wir Kommandos so auf. Wobei ich das wieder relativieren muss, der Collie ist teils mit negativer Verstärkung trainiert worden. Das hatte aber seine Gründe und ging nicht anders. Mittlerweile ist das beim normalen Training nicht mehr notwendig.

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    :hilfe: können wir mal ne Liste machen? Ich blicks langsam nicht mehr wer wann hüpft, putzt, gammelt, feiert :lol:

    Samstag
    Julia - nicht soo spät abends
    Fini - kann immer, wenn Männe nicht wieder Termine reinschiebt

    Sonntag
    Julia (auch ein wenig müde vom Vorabend)
    Fini - kann immer