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"ich springe dir jetzt auf jeden Fall SOOOOFORT auf den Schoss"
Das wirst du wohl bei allen drei Rassen eher weniger haben. Die meisten Collies haben einen ausgeprägten Wachtrieb, aber nicht mehr viel Schutztrieb. Die neigen zwar dazu zu kläffen, treten dann aber lieber den Rückzug an. Bei einem Aussie kann es sein, dass der durchaus auch mit Nachdruck nach vorne geht und auch mal Zähne blitzen läßt. Ausnahmen gibt es immer, ist klar.
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Doch der Nachteil zum Aussie ist, dass ein Collie gezwungener Maßen doch mehr/längeres Fell hat.
Das kommt auf die Linie an. So viel Unterschied ist da nicht unbedingt zum Aussie, wenn du nicht gerade ein Fellmonster erwischst.
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Sie sind nicht so feinfühlig, wie der Collie - also nicht so "extrem" emphatisch einfühlsam (oder wie ich es nennen soll), wie der Aussie.
Kommt wohl immer drauf an. Mein Collie ist so feinfühlig wie ein Elefant im Porzelanladen. Empathie hat die gleich null und ein dickes Fell für drei. Nach nem Anschiss, durchaus auch körperlich, wenn sie mal wieder mobbt, guckt die dich nur an, als könne sie kein Wässerchen trüben, nur um dann gleich weiter zu machen. Mein Sheltie ist da deutlich sensibler und will mir alles recht machen. Was ich will, ist meinem Collie aber herzlich egal.
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... ich frage mich übrigens, ob die Sheltie-Halter hier in der Runde den Sheltie für mein Leben als passend empfinden würden :) Einfach aus reinem Interesse 
Ich sehe da kein Problem. Mein Sheltie geht überall mit hin, hauptsache sie ist dabei. Das klappt auch mit einem Collie aus guter Zucht. Meiner Erfahrung nach gehen beide Rassen einfach, wenn die nicht wollen, sie gehen aber eben nicht direkt auf Konfrontation. Sie lösen das ein wenig eleganter.