Beiträge von TanNoz

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    Da ich ja auch gerade auf der Suche nach dem passen Therapie- und Familienhund bin, hätte ich eine Frage zum Sheltie.
    Wie schaut es bei ihm mit Hütetrieb aus? Ist der schwierig zu handeln? Wie gehen Shelties mit kleinen Kindern um?


    Die meisten wissen eher nicht, dass sie Hütehunde sind. Ich kann nur von meiner berichten, die hat gar kein Problem mit Kindern, wenn es ihr zu viel wird geht sie einfach. Laute Kinder, die evtl. noch auf sie zu rennen, sind aber nicht so ihrs.

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    Newgirl: alle Shelties, die ich kenne sind eher reserviert, fast schon misstrauisch und recht sensibel (wie Corinna schrieb eventuell nicht das "robusteste Nervenkostüm).


    Also lies dich mal durch die Sheltiethreads. Da beschreiben viele ihre Shelties eher als zu aufgeschlossen. Meine ist auch gar nicht reserviert. Die krabbelt jedem Besucher auf dem Schoß und versucht Streicheleinheiten abzustauben. Und nur, nochmal, damit es nicht falsch verstanden wird...sensibel heißt nicht schwaches Nervenkostüm.

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    Also wenn dir eine Züchterin schon sagt das Hütehunde nicht das Optimum für deinen Alltag sind


    Ich frage mich ehrlich warum. Es gibt ja nicht die Hütehunde, man muss jede Rasse gesondert betrachten, da es da sehr große Unterschiede gibt. Ich finde meine Hütehunde überhaupt nicht anspruchsvoll. Wenn der Hund nicht als lebendiges Plüschtier herhalten muss und genug Rückzugsmöglichkeiten hat, die er aufsuchen kann, wenn er will, sehe ich eigentlich kein Problem. Man muss nu gucken, was die TE für ein Typ ist. Ich mag z.B. liebe die sensiblen Hunde, das liegt mir eindeutig mehr.

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    Einige tendieren zur leichten Unsicherheit und aus der Unsicherheit resultiert dann manchmal auch das Gekläffe.


    Meine kläfft auch gerne, aber nicht aus Unsicherheit, die ist einfach wachsam. Im Grunde ist die sehr umweltsicher und kann überall mit hingehen, ohne dass sie ein Problem hat.

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    Wenn ich von vorne rein weiß, dass der Hund viel Kontakt mit kleineren Kindern haben wird und ein recht turbulentes Leben haben wird, dann würde ich mich für keine der beiden Rassen entscheiden und mich eher für etwas "in sich Ruhenderes" mit einem besseren Nervenkostüm suchen.


    Kinder sind bei uns gar kein Problem, auch keine ganz Kleinen. Das heißt aber noch lange nicht, dass diese auch permanent am Hund rumtun dürfen. Das hat ja auch nichts mit in sich ruhen, oder starkem Nervenkostüm zu tun.

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    Aber dass man einen unausgeglichenen hund hat der hibbelig ist und kläfft kann mir doch erstens bei eig jeder rasse passieren und zweitens kann man da ja mit genügend auslastung und auch kopfarbeit dagegen wirken oder???


    Oder es damit erst soweit kommen lassen, bzw. verschlimmern.

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    aber dass man einen unausgeglichenen hund hat der hibbelig ist und kläfft kann mir doch erstens bei eig jeder rasse passieren und zweitens kann man da ja mit genügend auslastung und auch kopfarbeit dagegen wirken oder???
    zu was für einer rasse würdest du grundsätzlich tendieren?
    ist es aber auch nicht so dass wenn man den hund von welpenbeinen an daran gewöhnt er dann meist sehr gut damit zurecht kommt?


    Je nach Charakter des Hundes nein.

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    Die sind meiner Erfahrung nach ausgeglichener, nicht hibbelig und unruhig. Außerdem gehen sie doch im Regelfall sehr freundlich auf andere Menschen zu.
    Vom Sheltie und Aussie würde ich dir auch abraten!


    Collies, zumindest meine ist tatsächlich ruhiger und weniger hibbelig. Ich bezeichne sie sogar als eher lahm. |) Abraten würde ich dennoch von keiner der beiden Rassen. Ich denke grundsätzlich gehen die schon, wenn man ein paar Dinge beachtet.

    Beschäftige dich mit dem Wesen eines Aussies und schaue, ob das passt. Auch wenn der Mini kleiner ist, so ist er doch ein richtiger Aussie. Ob das mit der Arbeit passt weiß ich nicht.

    Der Sheltie ist grundsätzlich recht unkompliziert, den kannst du sicher ohne Probleme mitnehmen. Voraussetzung, er muss nicht als Spielkumpel für die Kinder herhalten. Das mögen nämlich nicht unbedingt alle. Bezüglich Sport...da nehmen sich beide nicht viel.

    Ähm, wer bitte soll das denn bezahlen? Futter muss gekauft werden, die Pflegestelle bezahlt werden, vom zeitlichen Aufwand mal abgesehen. Da die Frau vermutlich kein Geld hat, wird da auch nix mehr zurückkommen.

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    Eventuell hilft da der Tierschutz. Fragen!

    Es gibt für alles eine Lösung. Man muss sie nur suchen!

    Genau, und die heißt: der Amtsvet läßt die Tiere vom Tierschutz versorgen. Damit ist rechtlich auch alles abgesichert. Sehr wichtig finde ich auch den schon angebrachten Punkt...die Te hat Zugang zu der Wohnung, was wenn hinterher gesagt wird, sie hätte dort Mist gemacht? Nee auf sowas sollte man sich zu seiner eigenen Sicherheit nie einlassen.

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    Liste schön alle Kosten auf für Futter und dergleichen, fordere das dann von der Dame zurück, besuch sie dazu in der JVA und rede mit ihr, nur reden bringt dich in dem Fall auch nur ansatzweise weiter. Du kannst nichts ohne die Besitzerin entscheiden.


    Die TE hat weder die Zeit noch das Geld die Hunde durchzubringen. Was soll sie denn mit einer Liste? Damit sie dann genau sieht, was sie an Geld nicht mehr sehen wird? Dafür ist das Tierheim zuständig!

    Wir hatten damals auch Hunde von Leuten, die im Gefängnis saßen. Die liefen unter Pflegehunde.

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    vielen dank für eure antworten!!!
    werde morgen mal persönlich zum tierheim fahren und mit mehr druck nachfragen.


    Ruf bitte auch den Amtsveterinär an. Wenn das Tierheim wieder ablehnt kann der die Hunde abholen lassen. Du bist definitiv nicht dafür verantwortlich.