Beiträge von TanNoz

    Wir haben auch so ein Pferd. Gezüchtet als deutsches Sportpferd mit einem ordentlichen Einschlag Trakehner. Ich bin wirklich kein Pferdemensch, bei und ist es der Mann, der daran hängt, aber was ich sehen konnte...der Grad ist sehr schmal. Sowohl zur Unter/Überforderung, als auch zum Handling ansich. Ist man zu sanft, macht er was er will, bei zu viel Druck geht er dagegen, steigt oder tritt aus.

    Wenn man diese Linie nicht findet, sollte man sich meiner Meinung nach trennen. Es sind halt keine Freizeitpferde, die von jedem geführt werden können. Aber das ist bei der Zucht auch nicht wichtig, die müssen schnell sein, gut springen können, darauf kommt es an. Auf ein nettes Pferd, dass lieb zu seinem Reiter ist legt da keiner Wert. Dessen muss man sich bewusst sein, wenn man sich so ein Tier zulegt.

    Unserer und mein Freund haben diese Linie gefunden. Da klappt es mittlerweile recht gut. Auch wenn der Start doch holprig war. Er arbeitet aber auch daran und nimmt auch jetzt noch Reitstunden.

    Ich habe zwei Hunde angeschaut und sofort mitgenommen. Meine Jules war 6h Fahrt, das wäre ich wahrscheinlich nicht nochmal gefahren. Die Hunde haben es gut hier und werden auch nicht wieder abgeschafft. Jules kommt übrigens vom Züchter, die verlangen nämlich nicht zwangsläufig, dass man mehrfach kommt. Gut, sie war auch kein Welpe mehr.

    Ich frage mich hier auch, mit welchem Recht man Bedingungen in dieser Art stellt. Auch das Vorkaufsrecht würde ich mir verkneifen. Der Hund ist ein Wanderpokal und man schlägt in die selbe Kerbe. Da nutzt es dann auch nichts, wenn man sich über die anderen stellt und solche Bedingungen erhebt.

    Meine Jules wurde ja auch schon als Alochhund bezeichnet, die schlimmsten Sachen hat aber stehts die allseits beliebte und immer brave Lilly gebracht.

    Was zwar anfangs einfach nur peinlich war uns jetzt aber regelmäßig die Lachtränen in die Augen treibt war folgende Geschichte.

    Wir sind bei Oma zu Besuch und nächtigen im Gästezimmer. Alles wie immer. Wir stehen auf und gehen zum Frühstück, als uns Oma erzählt, Lilly hätte bei ihr ins Zimmer gekackt. Da ist dieser Hund, der eigentlich locker bis 10 Uhr ohne Gassi aushält, aus unserem Zimmer raus, zu Oma rein und nach erledigter Aufgabe wieder unbemerkt zu uns ins Bett gekrabbelt. Oma hats natürlich brav weggeputzt ohne uns zu rufen. :verzweifelt:

    Ich denke auch hier wird vieles durcheinander gewürfelt. Ich würde immer schauen, wie die Hunde ursprünglich verwendet und gehalten wurden. Da fallen mir spontan mehrere Gruppen ein:

    - Gesellschaftshunde
    - Meutehunde
    - viele Hütehunde. Hier auf jeden Fall nicht alle, die Briten ja, Aussie und Co nein.

    Alles was als Gebrauchthund läuft zählt für mich nicht als verträglich, auch wenn es vereinzelt kompatible Exemplare gibt.

    Wozu haben wir denn die Rassen, wenn es eh egal ist, wie der Hund ausschaut?

    Sicher ist Wesen und Gesundheit das A und O, aber danach kommt auch ein rassetypisches Aussehen. Und der Hund ist davon schon ein ganzes Stück entfernt.

    Warum der Hund nicht einfach als Langhaar eingetragen wird und in die Zucht geht? Weil es kein richtiger Langhaar ist. Genetisch ist der vielleicht Langhaar, der Phänotyp ist aber einfach nicht typisch. Und bei aller Liebe, wie ein richtiger Langhaar sollte er schon aussehen, wenn er in die Zucht soll.

    Naja, mir gings eher darum, dass das seit über einem Jahr so geht. Klar ne Mittelohrentzündung tut mehr weh, aber ständiger Juckreiz ist auch nicht besser.

    Zwecks dem Blut...du hast also dreimal Blutwerte bestimmen lassen? Und nicht nur das kleine Blutbild? Klang irgendwie anders.

    Mir fallen zwei Sachen auf...

    1. Wie oft wurden denn die Schilddrüsenwerte untersucht? Einmal ist sicher nicht besonders aussagekräftig, besonders wenn da noch andere Erkrankungen vorlagen. Wie viele Ärzte haben dir denn gesagt, dass die Werte passen und keinesfalls Probleme verursachen können?

    2. Ohrenentzündungen sind sicher nicht lebensbedrohlich, dennoch schränken sie die Lebensqualität massiv ein. Das weiss jeder, der selbst schon mal was an den Ohren hatte. Wenn das schon so lange geht, dann muss man mal die Backen zusammenkneifen und mehr, oder spezielle Untersuchungen anfordern. Darüber ist auch kein Ta böse. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man sowas in der Regel sehr vernünftig besprechen kann.

    Das der Penis wegen einer zu lockeren Vorhaut "rausfällt" kann ich mir nur schwer vorstellen. Der Penis wird ja nicht ausgefahren, indem die Vorhaut sich weitet und Platz macht. Es schwillt der Penis an und das tut er auch bei engerer Vorhaut. Ist diese dann zu eng gibts Probleme. Ich bin normalerweise nicht so, aber diese Diagnose erscheint mir sehr abstrus.

    Ich würde hier auch eher das Verhalten anschauen und dort ansetzen.